Warnung: Eine Spalteneruption hat nördlich von Dynjujökull gestartet.
Das ist der offizielle Warnhinweis des Iceland Met Office (IMO) und der Vedur. Die ersten Webcam Aufnahmen zeigen einen Feuerschein und austretende Dämpfe. Gegen Mitternacht hat, wie von vielen erwartet, die sichtbare Eruption des Bardarbunga begonnen. Die letzten starken Beben haben den Eisdurchbruch geschafft.
In der bereits gestern erwähnten Eisspalte, nördlich des Dyngju tritt an mehreren Punkten Lava und Gas aus. Wie lang diese so genannte Spalteneruption ist, wird sich erst heute abschätzen lassen. Der erste Eruptionsschub hat sich gegen 2.40 Uhr verlangsamt.
Es hat jetzt doch einige Tage angedauert, bis die am 23. August 2014 begonnene Eruption die dicken Eisbarrieren durchschmolzen hat. Gestern wurde noch festgestellt, dass ein naher See innerhalb von 24 Stunden seinen Wasserstand durch zufließendes Gletscherwasser um 10 Meter erhöht hat.
Nach IMO Angaben sind noch keine den Flugverkehr beeinträchtigenden Aschepartikel in die Atmosphäre geblasen worden. Trotzdem wurde im Vulkangebiet die Warnstufe wieder auf "Rot" gesetzt. Große Mengen Magma sind in den letzten Tagen in die Kammer nachgeströmt. Das Potential für eine starke Eruption ist vorhanden.
Jedoch könnte in den kommenden Tagen der Ex-Hurrikan Cristobal zur Hilfe kommen. Das Tiefdruckgebiet dreht sich gegen den Uhrzeigersinn und könnte eine mögliche Aschenwolke nach Nordosten verwehen. Dann würde Skandinavien ein Problem bekommen.
Aber die Natur und die Vulkane sind unberechenbar. In der Regel sind es nur wage Vermutungen, aber wie jetzt ausnahmsweise die Eruption, lies sich anhand von Fakten zu 90 % vorhersagen. Wie lange und wie stark die Eruption andauert, liegt nicht in Menschenhand.
Es kann nur ein kurzer Druckabbau mit Gas und wenig Lava sein - aber bei entsprechendem Magmanachschub aus dem Erdinnern sich auch kräftig wie die Eyjafjallajökull - Eruption 2010 entwickeln.
Das eigentliche Problem für die Isländer liegt aber im Abschmelzen der Eiskappen. Riesige Wassermengen könnten in kürzester Zeit die Bäche und Flüsse anschwellen lassen und auch weiter im Landesinnern größere Schäden verursachen.
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Freitag, 29. August 2014
Island - Sichtbare Spalteneruption hat begonnen
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Sonntag, 5. Oktober 2014
El Hierro Vulkan unter Beobachtung
Der El Hierro Vulkan ruht weiter.
Auch wenn es im Moment wenig über den El Hierro Vulkan zu berichten gibt, wollen wir ihn nicht ganz aus den Augen verlieren. Immer mit einem Seitenblick auf die aktuellen Messdaten und die neuesten Entwicklungen des El Hierro Vulkan. Gestern ein ML2,5 Beben (gelb IGN Karte) im südlichen El Julan Gebiet aus 22 km Tiefe. Ein Erdstoß aus großer Tiefe vom Boden der Magmakammer. Am Freitag insgesamt 5 schwache Beben und in der vergangenen Nacht ein ML1,0 Erdstoss aus 11 km Tiefe unter dem Golfotal (rot).
Die Bodenverformung bleibt auf dem März 2014 Niveau mit relativ geringen Schwankungen. Also auch keine GPS-Entspannung oder ein Druckabbau zu beobachten. Es ist die trügerische Ruhe, mit der es schon in einigen Tagen oder Wochen wieder vorbei sein kann.
Island Vulkan Bardarbunga
Wesentlich heftiger und intensiver geht es im Augenblick um den Bardarbunga in Island zu. Fast täglich werden weiter Beben um die ML5,0 registriert (siehe auch Link in der Seitenleiste).
Hier kommt der Bebenreigen aus flachen Tiefen von 0 bis 10 km Tiefe. Vor wenigen Stunden erst ein ML4,8 Erdstoß aus 8,3 km Tiefe (IMO Grafik). Das Hauptbebengebiet liegt bereits seit Tagen nicht im Sektor der Spalteneruption ca. 15 km nördlich des Bardarbunga. Es liegt jetzt direkt unter dem dicken Gletschereis am Caldera-Rand des Bardarbunga. Viele Erdstöße werden von der IMO mit 0 oder nur wenige hundert Meter Tiefe angegeben. Die internationalen Normen legen den 0-Messpunkt auf Meereshöhe fest. Die Oberfläche des Gletscher lag vor einigen Wochen noch bei über 1900 Meter Höhe und ist inzwischen um mehr als 30 Meter eingesackt. Wie dick der Eispanzer selbst ist, kann nur abgeschätzt werden. Von bis zu 600 Meter Dicke war bisher die Rede.
Ein Blick auf die IMO Karte zeigt die Spalteneruption (roter Pfeil) und die aktuellen Beben (grüne Sterne). Auch hier hat sich die Magma, wie wir das auch beim El Hierro Vulkan erlebt haben, den leichteren Weg zur Atmosphäre weiter im Norden gesucht. Unter El Hierro liegt die Magmakammer unter dem Golfo im Westen und die Eldiscreto Eruption 2011 erfolgte im Süden vor La Restinga.
Ich bin nicht genau im Bilde wie stark die Festigkeit und Dichte von Gletschereis ist. Es scheint aber leichtere Wege durch die Gesteinsschichten zu geben. Mit jedem neuen Tag wird nun die heiße Magma den Eispanzer weiter Aufschmelzen und in einiger Zeit auch die Oberfläche finden. Vorausgesetzt – dass der Magma-Vorrat bis dann nicht schon aufgebraucht ist.
Mit einer Drohne am Vulkankessel
Eindrucksvolle Aufnahmen von der Spalteneruption wurden von einer unbemannten DJI Mini-Drohne aufgenommen und “Filmreif” in Szene gesetzt.
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Sonntag, 14. September 2014
Vulkan Krisenmanagement Island - El Hierro
Die Lage in Island spitzt sich weiter zu.
Wie verhält sich das Vulkan Krisenmanagement auf Island. Welche Informationen darf der Bürger erfahren? An einigen Beispielen möchte ich die Unterschiede zwischen Island und El Hierro aufzeigen.Warnung: Die vorläufige Prognose zeigt eine hohe Konzentration von Schwefeldioxid (SO2) im nördlichen Teil von Island. Eine weitere Ausbreitung kann nicht ausgeschlossen werden (gültig bis 18.00 Uhr am Sonntagabend)
So der offizielle Warnhinweis der isländischen IMO. Zweimal am Tag wird morgens und am Abend ein Bulletin mit der aktuellen Entwicklung und weiteren Einschätzung heraus gegeben. Nur soviel zur Informationspolitik Island - El Hierro.
Die Spalteneruption dauert weiter an (Foto: IMO Arman Höskuldsson). Rund 40 Beben bis ML4,0 wurden in der vergangenen Nacht registriert. Die GPS Geräte zeichnen in den letzten Stunden ein Absinken des Eispanzers um - 20 cm. Innerhalb von 24 Stunden ist der Gletscher im Bereich der Caldera damit um über einen halben Meter abgesunken. Die Eismulde weist inzwischen eine Gesamttiefe von über 20 Meter auf.
200 Millionen Kubikmeter Lava sind nach IMO Einschätzung bereits ausgetreten und bedecken eine Fläche von 24,5 Quadrarkilometer.
Eine Schwefeldioxidwolke (SO2) driftet nach Nordosten. 4000 Mikrogramm pro m³ werden an der Ausbruchstelle gemessen. Es sind die höchsten Werte die jemals auf Island gemessen wurden. Noch treiben sie in unbewohnte Inselteile. Bei einem Windwechsel könnten aber auch die bewohnten Regionen betroffen werden.
Um die bisherige Entwicklung etwas besser zu verdeutlichen, links eine vorläufige Grafik der IMO. Die Beben begannen am 16. August um den Bardarbunga. Das Magma hat es vorgezogen unter dem Gletscher (weißes Feld) zunächst nach Nordosten zu wandern. Die Spalteneruption ereignete sich rund 20 km nördlich des Bardarbunga. Auf eine Länge von mehreren Kilometer Länge haben sich viele Eruptionspunkte geöffnet. In den letzten Tagen konzentrieren sich die Erdstöße wieder um die eigentliche Magmakammer unter dem Bardarbunga.
Welche weiteren Optionen sind in Island möglich?
Folgende Szenarien hält die Uni Island (Grafiken) und die IMO für denkbar. Die Caldera gibt weiter nach und der Gletscher bricht sichtbar ein. Die Magmakammer (rot) entleert sich Richtung Nordosten (Pfeil). Keine neue Magma aus tieferen Schichten füllt die Kammer auf. Der Kammerdruck baut sich langsam ab und die Eruption kommt langsam zum Stillstand. Das war der Istzustand.bis gestern.
Vieles deutet aber durch die jüngsten Beben darauf hin, dass auch folgender Fall eintreten kann. Der Magmaabfluss nach Nordosten kommt zum Erliegen. Die Magma steigt direkt zur Caldera auf. Große Eismengen werden geschmolzen. Es entsteht ein unterirdischer See. Die Kombination von 1200°C heißer Magma mit Wasser wird eine explosive Eruption auslösen. Nun wird genau der Vorgang ablaufen, den man sich nicht wünscht. Große Mengen Gestein und Gase gelangen in die Atmosphäre. Eine Aschewolke könnte den Flugverkehr je nach Windrichtung zum Erliegen bringen. Dinge - die wir im Jahre 2010 alle erst erlebt haben. Das plötzliche Schmelzwasser wird weite Täler überfluten und Zerstörung anrichten. Das ist für die Inselbewohner die größte Gefahr.
Beobachter vor Ort erwarten in den nächsten Tagen genau dieses Szenario. Nach ihrer Meinung kommt es zu einem Caldera Kollaps. Auch die staatliche IMO bereitet sich darauf vor. Strom- und Kommunikationverbindungen könnten durch die Fluten unterbrochen werden. Liegen doch eine Reihe von Kraftwerken genau im Einzugsbereich.
Alle Bewohner wurden aufgerufen, Batterie betriebene Rundfunkgeräte bereit zu halten und sich auf diesen Fall einzustellen.
Krisenmanagement Island - El Hierro
Das sind die Möglichkeiten die in Kürze eintreten könnten. Alles wird in Island offen diskutiert und veröffentlicht. Jeder Bewohner und auch Tourist kennt so sein Risiko und kann für sich die notwendigen Maßnahmen ergreifen.
Ob Gaswerte, GPS-Daten und natürlich die Stärke und Lage der Erdbeben - alle Daten Live und meist auch durch die IMO kommentiert.
Kein Versteckspiel, um nur nicht die Touristen zu verscheuchen. 2011 auf El Hierro war das alles etwas anders.
Es stellt sich nun die Frage, welche Kommunikationsform mehr Vertrauen schafft?
Der kühle Isländer scheint hier dem Südländer einen Schritt voraus zu sein - so meine Meinung. Auch hat er natürlich mit Vulkanen und Eruptionen wesentlich mehr Erfahrungswerte.
Fazit:
Durch Beobachten und Zuschauen lernen und die positiven Aspekte sich Aneignen und in Zukunft bei Bedarf auch hier Umsetzen.
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Mittwoch, 10. September 2014
Explosive Vulkan Eruption in Neuginea
Plötzliche Vulkan Eruption des Tavurvur auf Video festgehalten.
Selten wurde bisher der Beginn einer explosiven Vulkan- Eruption mitverfolgt und auf Video aufgenommen. Es war sicher ein nicht geplanter und zufälliger Schnappschuss der Linda McNamara hier gelang. Sie war am 29. August 2014 mit ihrem Mann als Tourist auf einem Kreuzfahrtschiff vor der Insel unterwegs. Aus mehreren Kilometer Entfernung erlebten sie die plötzliche Eruption des Vulkan Tavurvur auf Papua Neuginea. Trotz der explosiven Eruption und der zeitverzögerten Druckwelle lies sie ihren Finger auf dem Auslöser.
Eine erneute Eruption des Tavurvur hatte sich bereits seit Wochen angekündigt. Die Ausbruchstelle liegt in einer alten Caldera. Auch wenn es kein submariner Vulkan ist, so liegt er doch in Meeresnähe. Es mag das einströmende und sofort verdampfte Wasser gewesen sein, das die Vulkan Eruption zu einem explosiven Ausbruch machte.
Wasser vergrößert sein Volumen beim Übergang zu Wasserdampf. Durch die 1000 bis 1300 C° heiße Gesteinsschmelze wird in Bruchteilen einer Sekunde aus 1 Liter Wasser rund 1673 Liter Wasserdampf. Diese plötzliche Volumenausdehnung sprengt Gestein auseinander und reist Lavabrocken weit in die Luft.
Bereits im Jahre 1994 hatte der Vulkan Tavurvur die Stadt Rabaul unter Asche begraben. Sie wurde an anderer Stelle neu aufgebaut.
Der Island Vulkan Bardarbunga spukt weiter Lava aus seiner Spalteneruption. Die Aschewolke reicht bis in 4000 Meter Höhe. Über 220.000 m³ Lava sind nach Einschätzung der IMO bereits ausgetreten. Von den Lavaströmen bedeckt wird inzwischen eine Fläche von 19 km².
Im Eruptionsgebiet wurden hohe Werte von Schwefel- und Kohlendioxid gemessen.
Die unter dem Eis liegende Caldera hat sich nach Beobachtungen abgesenkt. Eine erwartete Deflation nach dem Ausströmen großer Lavamengen.
An bestimmten Stellen im Gletschereis wurden Mulden von mehr als 12 Meter Tiefe gefunden.
Auch heute Morgen starke Beben bis ML5,5 aus 2,6 km Tiefe.
Unter El Hierro ist es dafür verhältnismäßig ruhig. Heute aber auch bereits 5 kleine Erdstöße bis ML1,3 um die 10 km Tiefe unter dem Inselmassiv.
Selten wurde bisher der Beginn einer explosiven Vulkan- Eruption mitverfolgt und auf Video aufgenommen. Es war sicher ein nicht geplanter und zufälliger Schnappschuss der Linda McNamara hier gelang. Sie war am 29. August 2014 mit ihrem Mann als Tourist auf einem Kreuzfahrtschiff vor der Insel unterwegs. Aus mehreren Kilometer Entfernung erlebten sie die plötzliche Eruption des Vulkan Tavurvur auf Papua Neuginea. Trotz der explosiven Eruption und der zeitverzögerten Druckwelle lies sie ihren Finger auf dem Auslöser.
Eine erneute Eruption des Tavurvur hatte sich bereits seit Wochen angekündigt. Die Ausbruchstelle liegt in einer alten Caldera. Auch wenn es kein submariner Vulkan ist, so liegt er doch in Meeresnähe. Es mag das einströmende und sofort verdampfte Wasser gewesen sein, das die Vulkan Eruption zu einem explosiven Ausbruch machte.
Wasser vergrößert sein Volumen beim Übergang zu Wasserdampf. Durch die 1000 bis 1300 C° heiße Gesteinsschmelze wird in Bruchteilen einer Sekunde aus 1 Liter Wasser rund 1673 Liter Wasserdampf. Diese plötzliche Volumenausdehnung sprengt Gestein auseinander und reist Lavabrocken weit in die Luft.
Bereits im Jahre 1994 hatte der Vulkan Tavurvur die Stadt Rabaul unter Asche begraben. Sie wurde an anderer Stelle neu aufgebaut.
Der Island Vulkan Bardarbunga spukt weiter Lava aus seiner Spalteneruption. Die Aschewolke reicht bis in 4000 Meter Höhe. Über 220.000 m³ Lava sind nach Einschätzung der IMO bereits ausgetreten. Von den Lavaströmen bedeckt wird inzwischen eine Fläche von 19 km².
Im Eruptionsgebiet wurden hohe Werte von Schwefel- und Kohlendioxid gemessen.
Die unter dem Eis liegende Caldera hat sich nach Beobachtungen abgesenkt. Eine erwartete Deflation nach dem Ausströmen großer Lavamengen.
An bestimmten Stellen im Gletschereis wurden Mulden von mehr als 12 Meter Tiefe gefunden.
Auch heute Morgen starke Beben bis ML5,5 aus 2,6 km Tiefe.
Unter El Hierro ist es dafür verhältnismäßig ruhig. Heute aber auch bereits 5 kleine Erdstöße bis ML1,3 um die 10 km Tiefe unter dem Inselmassiv.
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Dienstag, 14. Oktober 2014
El Hierro Vulkan sendet Lebenszeichen
Erneut Beben bis ML2,8 vom El Hierro Vulkan
In regelmäßigen Abständen meldet sich der El Hierro Vulkan zurück. Gestern mit einem ML2,8 Beben vor der Westküste (Pfeil IGN Grafik). Der Erdstoß kam aus 21 km Tiefe und damit aus dem unteren Bereich der Magmablase. Heute Morgen ein weiterer leichter Erdstoß im Golfotal (rosa Punkt) von ML1,6 aus 12 km Tiefe. Es kristallisiert sich immer mehr heraus, dass sich vielleicht zwei getrennte Magmablasen unter El Hierro gebildet haben. Auf der Gesamtbebengrafik haben wir unter dem Inselmassiv den dunklen rechten Teil (blau/braun) und links ca. 15 km vor der Westküste die grün markierten Beben. Gespeist werden beide Magmablasen von der gleichen Magmakammer die unter dem Golfobecken um den Berg Tanganasoga liegen dürfte.
Auch der Blick von Süden auf das Bebengebilde zeigt zeigt die nach Westen ausweichenden Magmaströme. Am nächsten bis zur Inseloberfläche hat es die rechte Blase um den Ort Sabinosa geschafft. Hier liegt das Magma in 5 bis 7 km Tiefe. Da ein weiterer Aufstieg wegen besonders harter Gesteinsschichten hier bisher nicht möglich war, wurde wahrscheinlich der Ausweg nach Westen gesucht.
Ähnliches ist im Augenblick auch beim Vulkan Bardarbunga auf Island zu beobachten. Vom eigentlichen Zentrum unter dem rund 600 Meter dicken Gletschereis findet über einen Magmakanal nach Norden die Entlüftung statt. Hier hat das Magma durch eine Spalteneruption den Weg bis zur Atmosphäre geschafft.
Im El Hierro Vulkan ist der Innendruck weiter hoch. Nach den aktuellen GPS Messungen der Oberflächen- Verformung hält sich das seit März 2014 aufgebaute Potential weiter auf hohem Niveau. Auch nach Abklingen der Bebenhäufigkeit ist damit keine große Druckentlastung zu beobachten.
Wie könnte es nun mit dem El Hierro Vulkan weiter gehen?
Der unter hohem Druck stehende Magmabereich übt einen konstanten Druck auf das Deckengewölbe aus .Irgendwann reißt auch das stabilste Gestein und das Magma wird weiter aufsteigen.
Wahrscheinlicher ist allerdings, dass Nachschub über den Hotspot aus dem Erdinneren in die Kammer eindringt und den Druck noch weiter erhöht.
Auch wenn im Moment dazu keine Anzeichen zu erkennen sind, ist die Natur immer für eine Überraschung gut.
Weitere Informationen zu den Kanarischen Westinseln finden Sie auf den neuen Kanaren News.
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Donnerstag, 14. Februar 2013
El Hierro Vulkan - Dr. Simon Day und die Fakten
Nachdem die Ruhe unter El Hierro andauert, will ich die Zeit nutzen in Fortsetzung der La Palma Tsunami-Theorie heute die vorhandenen und sichbaren vulkanologischen Gegebenheiten näher zu erläutern.
6. La Palma - Die Tsunami-Theorie Teil II
Wie sehen nun die Vorort Fakten aus. Das Bild (Quelle:Liviatour) oben zeigt den Bergrücken, die Cumbre Vieja (alte Gipfel). Schon die Namensgebung Vieja (= alt) stimmt nicht. Tatsächlich handelt es sich um den jüngsten - den südlichen Teil von La Palma. Alle nördlichen Bergrücken sind wesentlich früher entstanden.
Etwa oberhalb der Wolkengrenze brach 1949 der Vulkan San Juan aus. Am 1. Juli 1949, dem San Juan Tag, gegen 18.00 Uhr bebte die Insel so stark, daß auch Häuser beschädigt wurden. Die Beben erreichten in den Folgetagen die Stärke bis ML7,0. Das Ausgangszentrum lag in nur 1,5 km Tiefe.
In der Reihe taten sich drei Eruptionspunkte (Karte Carracedo links) auf. Der Hoyo del Banco, Hoyo Negro und der Duraznero. Die Gesamteruptionsdauer betrug etwa 3 Monate.Es war eine so genannte Spalteneruption die wahrscheinlich eine direkte Verbindung untereinander hatten.
Die gestrichelte Linie zeigt die Spalte und die Verwerfung von 1 bis 4 Meter die bei der Theorie von Dr. Day und Ward später eine große Rolle spielen wird.
Hier noch einmal die Google Seitenansicht aus Westen. Oben die drei Eruptionspunkte und der Hauptlavastrom (gelbe Pfeile) zur Küste. Auf dieser Ansicht ist etwas verfälscht die Steillage von 0 Meter bis zum Duraznero (knapp 1900 m) zu erkennen. In Wirklichkeit ist der Steigungswinkel nicht so drastisch. Das Hypozentrum mit der Magmablase lag nicht sehr tief, wahrscheinlich am unteren Bildbereich im Bergmassiv.
Der Hauptlavastrom des nördlichsten Vulkan Hoyo del Banco, hier in ca. 1500 Meter aufgenommen, spuckte die Hauptmenge der Lava aus. Das Lavafeld erstreckt sich bis zum Meer und erweiterte die Insel nach Westen um einige Kilometer.
Der Hoyo Negro (schwarzes Loch) war der gefährlichste und gewaltigste Vulkanschlund. Es war eine phreatomagmatische Explosion deren Knall bis nach Teneriffa ( Entfernung 100 km) zu hören war. Eindringendes Wasser war nach Vermutung der Vulkanologen der Auslöser. Wasser verwandelt sich bei direkter Berührung mit glühender Lava augenblicklich zu Wasserdampf und vergrößert sein Volumen um mehr als das 700 fache. Das war auch die Befürchtung auf El Hierro bei einem weiter anwachsenden Eldiscreto.
Der Hoyo Negro hatte kaum einen Lavaausfluß. Es dürfte sich nur um eine kurze aber heftige Reaktion gehandelt haben.
Und als dritter Eruptionspunkt der Duraznero. Nur er erzeugte einen feinen Lavastrom Richtung Osten, der auf halber Gefällstrecke vor dem Ort Mazo zum Stillstand kam. Der Hauptteil der Auswurfmasse sammelte sich am Fuße des Kegel (Foto) zum Lavasee El Fraile.
Diese drei fast gleichzeitig entstandenen Vulkanöffnungen und die bei dem Ausbruch entstandene Spalte von knapp 4 Kilometer Länge bildet die Basis für die Tsunami Theorie. Dr. Simon Day geht von einer tiefreichenden Störung, einer Spalte die sich von der Gipfeloberfläche bis auf Meerehöhe und noch tiefer erstreckt, aus.
Dazu aber in den nächsten Tagen die Fortsetzung.
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Freitag, 9. März 2012
El Hierro Vulkan - Eldiscreto Basis 675 m breit
NEWS:
Das Instituto Espanol de Oceanografia (IEO) hat seinen Abschlussbericht veröffentlicht. Der Eldiscreto ist an der Basis 675 m breit und hat fast eine Höhe von 300 m erreicht. Innerhalb der letzten 2 Wochen (8.2. bis 24.2.12) ist er allein um 32 m in die Höhe gewachsen. Nur noch 88 m trennen ihn von der Meeresoberfläche. Hätte der Ausbruch noch 1 bis 2 Wochen länger an gedauert, wäre es zu der gefürchteten Dampfexplosion gekommen. An der Kegelspitze ist eine Spalteneruption entstanden, was jetzt auch die immer wieder unterschiedlichen Austrittsstellen an der Meeresoberfläche erklärt. Die genaue Lage: 27º37.18’N ; 17º59.58’W
Ein Blick heute in die Restinga Webcam offenbart Seltsames. Ein diesiger Schleier verhüllt den Fernblick. Wir haben "CALIMA". Nicht nur El Hierro sondern alle Kanarischen Inseln sind von einem dichten Sandschleier eingehüllt. Eine südöstliche Windströmung befördert große Mengen Sand von der Sahara über die Inseln. Wie in einem großen Treibhaus steigen darunter in nur wenigen Stunden die Temperaturen um die 5 - 10° an. Ein Wetter Phänomen das wir 2 bis 3 mal jährlich haben. Jetzt im Monat März erträglich, aber im Sommer mit extremen Temperaturen von bis zu mehr als 43°.
Das Instituto Espanol de Oceanografia (IEO) hat seinen Abschlussbericht veröffentlicht. Der Eldiscreto ist an der Basis 675 m breit und hat fast eine Höhe von 300 m erreicht. Innerhalb der letzten 2 Wochen (8.2. bis 24.2.12) ist er allein um 32 m in die Höhe gewachsen. Nur noch 88 m trennen ihn von der Meeresoberfläche. Hätte der Ausbruch noch 1 bis 2 Wochen länger an gedauert, wäre es zu der gefürchteten Dampfexplosion gekommen. An der Kegelspitze ist eine Spalteneruption entstanden, was jetzt auch die immer wieder unterschiedlichen Austrittsstellen an der Meeresoberfläche erklärt. Die genaue Lage: 27º37.18’N ; 17º59.58’W Auf der Ausschnittsvergrößerung ist seine längliche Form gut zu erkennen. Die Hangsteigung seiner Kraterwände liegt zwischen 26 - 33°. Die eruptive Phase ist jetzt wohl beendet, aber die Aktivität im Untergrund geht weiter. Auch in den letzten 24 Stunden gab es vier Beben. Der stärkste Erdstoß gestern mit ML1,7 in 12 km Tiefe im Süden. Es bleibt jetzt einfach die nächsten Wochen einmal abzuwarten, ob die Beben völlig einschlafen oder ob er nur neue Kräfte sammelt.
Ein Blick heute in die Restinga Webcam offenbart Seltsames. Ein diesiger Schleier verhüllt den Fernblick. Wir haben "CALIMA". Nicht nur El Hierro sondern alle Kanarischen Inseln sind von einem dichten Sandschleier eingehüllt. Eine südöstliche Windströmung befördert große Mengen Sand von der Sahara über die Inseln. Wie in einem großen Treibhaus steigen darunter in nur wenigen Stunden die Temperaturen um die 5 - 10° an. Ein Wetter Phänomen das wir 2 bis 3 mal jährlich haben. Jetzt im Monat März erträglich, aber im Sommer mit extremen Temperaturen von bis zu mehr als 43°.
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Dienstag, 23. September 2014
El Hierro Erdbebenstatistik im Vergleich
Die El Hierro Erdbebenstatistik zeigt Unterschiede zu Island auf.
Die jüngsten Beben der vergangenen Tage unter El Hierro lagen bei einem Maximum von ML2,1 – siehe IGN Grafik oben. Auch der stärkste Erdstoß vom Dezember 2013 erreichte “nur” ML5.1. Im Vergleich zu Island waren das noch bescheidene und selten auftretende Starkbeben. Allerdings hatte das Dezember Beben auf El Hierro schon erhebliche Erdrutsche und Steinschlag verursacht. Auf Island gehören seit 4 Wochen Beben von mehr als ML5,0 zum Tagesprogramm. So auch heute Morgen um 4.33 Uhr der ML5,2 Erdstoß aus 10 km Tiefe (Siehe IMO Seismograf). Es waren bisher über 20 Starkbeben bis ML5,9.
Vulkan ist nicht gleich Vulkan
Hier gibt es zwischen der El Hierro Erdbebenstatistik und dem Bardarbunga auf Island gravierende Unterschiede. Die tägliche Bebenanzahl mit den Schwarmbeben ist nahezu mit der eruptiven Phase 2011/12 auf El Hierro identisch. Nur liegt die Intensität und Stärke der Erdstöße um einiges höher. Auch wenn es vielleicht zunächst nicht den Anschein hat, so beträgt der Unterschied zwischen einem gemessenen Beben von ML5,0 zu ML6,0 die 33 fache Steigerung. Die Erhöhung der Magnitude um 1 bedeutet dabei eine 33-fach höhere Energiefreisetzung – siehe auch meine Erklärung im Blog.
Und das hätte erhebliche Auswirkungen auf die geologische Struktur von El Hierro gehabt. Fast nur hohe Berge und Steilwände und kaum ebene Rückzugsgebiete – dafür ist die Insel zu klein. Nicht nur die Bebenstärke sondern auch die Anhäufung der Starkbeben, hätte große Gesteinsplatten gelockert und abgesprengt und der Schwerkraft ins Tal folgen lassen. Mit entsprechenden Folgen zum Beispiel für die Anwohner im Golfotal oder der Ostflanke.
Auf Island sind weite Teile im Nordosten dagegen unbewohnt. Hier spielt es keine große Rolle ob Erdrutsche oder Lava (bisher 33 km²) Flächen bedecken. Hier sind es die Vulkangase die auch in weiter entfernten Gebieten Menschen bedrohen können.
Das in großen Mengen ausgestoßene Schwefeldioxid (SO2) hier auf der aktuellen Vedur-Karte rot – zieht im Augenblick nach Nordosten ab. Schon eine Richtungsänderung des Windes in den bewohnten Bereich im Westen könnte zur Gefahr werden. Aufgrund der Inselgröße wird es aber immer Ausweichmöglichkeiten bei einer evtl. Evakuierung geben. Noch beschränkt sich die Eruption auf ein Gebiet nördlich der weißen Eismasse. Große Mengen Wasser sind in diesem bis zu 600 Meter dicken Gletschereis gespeichert. Falls der Vulkan Teile des Eises ab schmilzt, sind starke Wasserläufe und Überschwemmungen zu erwarten.
Noch ist es aber nicht so weit. Das von der IMO veröffentlichte NASA Satellitenbild vom 22. September 2014 zeigt die Spalteneruption. Über eine Länge von ca. 3 km hat sich der Boden geöffnet. Zwei Lavaströme – nach Norden und nach Osten – leiten die Lava in tiefere Regionen. Der Gletscher liegt hier weiter südlich und ist auf der Aufnahme nicht zu erkennen. Zwei Vulkane, aber mit unterschiedlicher Prägung.
Unter El Hierro speist ein Hotspot den Magmanachschub. Er brennt sich durch eine feste Erdplatte nach oben durch und erzeugt Vulkanbeben.
Unter El Hierro speist ein Hotspot den Magmanachschub. Er brennt sich durch eine feste Erdplatte nach oben durch und erzeugt Vulkanbeben.
Island liegt dagegen auf dem Rand von zwei Kontinentalplatten. Die Magma dringt zwischen den Plattengrenzen nach oben und erzeugt damit auch größere Verwerfungen – Folge: mehr und stärkere Beben. Es dürfte sich also um eine Kombination von tektonischen und vulkanischen Beben handeln.
Unabhängig vom Vulkantyp (= Magma-Zusammensetzung) zeigt fast jeder Vulkan sein eigenes Profil. Entscheidend ist der geografische Standort und der geologische Untergrund. Danach baut sich dann auch das zu erwartende Gefahrenpotential für den Menschen auf.
Während auf El Hierro kaum große Sturzfluten zu erwarten sind, wird Island keine Bergrutsche befürchten müssen. Hier gibt es einfache Fluchtmöglichkeiten, während auf einer kleinen Insel schon größere Anstrengungen notwendig sind.
Ein Vulkan ist und bleibt gefährlich und unberechenbar. Ständiges Beobachten und Kontrollieren ändert zwar nicht seine Gewalt, gibt aber etwas Zeit sich vor einer Eruption und den Folgen in Sicherheit zu bringen.
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Samstag, 15. Oktober 2011
Vulkan - jetzt wird einiges klarer
Um die Lage der Kanarischen Inseln besser verstehen zu können, schauen Sie sich einmal die Grafik an. Sie ist wohl nicht maßstabgetreu, zeigt aber deutlich, daß der größte Teil der westlichen Inseln und dazu gehört auch El Hierro, unter dem Meeresspiegel liegt. Nur die Inselspitzen ragen über die Wasserober- fläche. Die Meerestiefe zwischen El Hierro und La Palma liegt z.B. bei ca. 3500m.Nach dem Instituto Geográfico Nacional (IGN), ist die Meereseruption von El Hiero eine sogenannte Spalteneruption. Das bedeutet, dass sie sich nicht an einem genau definierten Punkt abspielt, sondern auf einer Linie.
Die fragliche Spalte befindet sich in S-N Richtung und verläuft vom südlichen Meeresteil bei Restinga unter der Insel hindurch bis weit über das Golfotal hinaus. Die Länge wird mit 20 - 30 km definiert.
Dies ist der Grund warum die Vulkanologen vom IGN für den Moment nicht ausschliessen wollen, dass die vorhandene Spalte einen oder auch weitere Eruptionspunkte entwickelt, die dann auf der Insel selbst liegen können. Diese neuen Eruptionen können stärker und wesentlich gefährlicher werden.
Inzwischen hat sich auch die Verformung verstärkt, wie jüngste GPS-Messungen ergaben. Durch den ansteigenden Druck in der Magmakammer hat sich eine Art Blase entwickelt, die den betroffenen Inselteil um 35mm angehoben hat. Auch die Lage zu den Nachbarinseln hat sich um einige cm verändert.
Den Wissenschaftlern bleibt im Moment nichts anderes übrig, als aufmerksam das Naturgeschehen zu beobachten und rechtzeitig zu warnen.
Inzwischen wurde man auch bei der Suche nach einem Unterwasser-Roboter fündig. Der ursprünglich anvisierte französische Roboter der France Telecom Marine, kam nicht wegen mangelnder Eignung zum Einsatzort, so wie es offiziell zu hören war. Tatsache ist, daß weder die spanische noch die kanarische Regierung für eine evtl. Beschädigung oder den Verlust haften wollten, worauf der Betreiber ein Engagement ablehnte. Der neue Unterwasser-Roboter, auch ROV (Remotely Operating Vihicle) genannt, ist ein Liropus 2000 und gehört dem Ozeanographischen Institut in Barcelona, also einer staatlichen Einrichtung. Er wurde erst vor wenigen Monaten für 1,4 Mill. Euro angeschafft, taucht locker 2000m tief und ist bisher, außer zu Testzwecken, noch nicht eingesetzt worden. Mit seiner hochauflösenden Kamera und einer Beleuchtungsanlage von 17.000 Lumen erhoffen sich die Wissenschaftler genaue Einblicke in die entstandene Vulkanspalte zu gewinnen. Mit seinem Greifarm kann er auch Lavaproben aus großer Tiefe einsammeln.
Das Mutterschiff "Ramon Margalef", Kostenpunkt 18 Mill. Euro, dient als Leit- und Kontrollzentrum. Auf ihr haben 11 Forscher und 12 Besatzungmitglieder Platz. Wenn wir schon bei den Kosten sind: Ein Einsatztag wird mit 15.000 € veranschlagt. Diese Einsatzeinheit wird aber noch einige Tage auf sich warten lassen. Die "Margalef" liegt zur Zeit noch im Hafen von Viego in Nordspanien und wird frühestens Mitte nächster Woche vor El Hierro einlaufen. Es stellt sich natürlich nun die Frage, warum man sich nicht bereits vor Wochen um einen geeigneten und verfügbaren ROV gekümmert hat. Aber das ist hier halt einmal so!![]() |
| Absperrung oberhalb von La Restinga/ Foto: Leser Detlef Walter |
Erstmals durften heute die Bewohner von La Restinga für eine Stunde in ihre Häuser zurückkehren, um notwendige Dinge zu holen. Bei der überstürzten Evakuierung blieb Ihnen vor einigen Tagen dafür keine Zeit. Übereinstimmend berichteten sie von einem penetranten Schwefelgeruch in den Straßen des Ortes und verstehen nun langsam, warum ihr Ort evakuiert werden musste.
Sonntag, 9. November 2014
Gewalt eines Vulkan kalkulierbar?
Lässt sich die Gewalt eines Vulkan berechnen?
Die Gewalt eines Vulkan kann sich auch langsam entladen. Anders als zunächst erwartet, verläuft die Eruption des Bardarbunga "friedlich". Keine hohen Aschewolken die über weite Teile Nordeuropa hinwegziehen und den Flugverkehr beeinträchtigen. Aber die Eruption ist noch nicht zu Ende. Unter dem Gletscher scheint sich Lava zu sammeln, das immer noch die große Eisschmelze auslösen und zu einer explosiven Eruption führen kann. Dann würde sich die Gewalt des Vulkan komprimiert offenbaren.
Die Gewalt eines Vulkan steckt auch im Gas
Im Moment beobachten die Vulkanologen aber mit Sorge die immense Gasemission. Täglich werden 20.000 bis 40.000 Tonnen Schwefeldioxid (SO2) ausgestoßen. SO2 verwandelt sich in Verbindung mit Wasser zu einer gefährlichen Säure, die das Leben und das Klima nicht nur in Island nachhaltig beeinträchtigen kann. Siehe auch hierzu "Klimafolgen von Vulkan Eruption - es könnte kalt werden" im Spiegel-Online.
Die Schwefeldioxidwolke treibt auch heute (Grafik IMO) in die dichter besiedelten Gebiete um Reykjavik im Südwesten. SO2 ist nur ein Gas - auch große Mengen des umweltschädlichen Kohlendioxid (CO2) oder Methan werden freigesetzt.
Experten vermuten, dass diese Vulkan Eruption noch lange andauern kann. Im fast menschenleeren Eruptionsgebiet im östlichen Teil der Insel, stören die großen Lavaströme kaum. Es ist nur wenig Infrastruktur vorhanden. Erst bei größeren Schmelzprozessen könnte das freiwerdende Wasser auch ins Inselinnere vordringen und Thermalkraftwerke und andere Einrichtungen gefährden. Das wären dann die sekundären Auswirkungen der Gewalt eines Vulkan.
Eine interessante 3D Animation-Video (danke dfmorvan) von August 2014 bis heute zeigt, wie sich die Beben vom eigentlichen Vulkan Barbardunga zunächst nach Norden zur Spalteneruption verlagert haben. Um dann seit einigen Wochen wieder langsam zum heutigen Epizentrum zurück zu kehren. Magma als Bebenauslöser weicht genauso wie andere Elemente (Wasser, Luft) einem Hindernis aus, um an einer dünnen und leicht zu durchdringenden Gesteinsschicht seine Energie in die Atmosphäre abzubauen.
Es drängt sich die Vermutung auf, dass jetzt direkt in der Bardabunga Caldera (Höhlkörper) sich ein Sammelplatz für die austretende Lava gefunden hat. Allerdings gilt es, den einige hundert Meter dicken und darüber liegenden Eispanzer noch aufzuschmelzen. Ob das gelingt entscheidet der weitere Magmanachschub aus dem Erdinnern. Das Ergebnis werden wir sehen.
Es drängt sich die Vermutung auf, dass jetzt direkt in der Bardabunga Caldera (Höhlkörper) sich ein Sammelplatz für die austretende Lava gefunden hat. Allerdings gilt es, den einige hundert Meter dicken und darüber liegenden Eispanzer noch aufzuschmelzen. Ob das gelingt entscheidet der weitere Magmanachschub aus dem Erdinnern. Das Ergebnis werden wir sehen.
Wie können wir die Gewalt eines Vulkan abschätzen?
Es sind ungeheure Kräfte die bei einer Vulkaneruption freigesetzt werden. Die Energiemenge wie Druck, die Wärme oder die Kräfte der ausgestoßenen Gase lassen sich nicht einmal abschätzen, geschweige denn Berechnen.
Bei der Bebenstärke die messbar ist und kumuliert wird, kann die freigesetzte Energie in etwa bestimmt werden. Wie bei Kernwaffen wird die Sprengkraft in Megatonnen TNT umgerechnet.
Am Beispiel Bardarbunga haben sich von August bis Mitte Oktober 2014 insgesamt 7.7e17 Nm = Joule angesammelt. Das wären dann 184,8 Megatonnen TNT und entspricht rund 14.000 Hiroshima Atombomben (Danke an Peter Kocksholt für die Berechnung o. Gewähr).
Eine unvorstellbare Kraft die sich in den letzten Wochen noch weiter maximiert hat - und das ist nur die Energie der Beben bis 15. Oktober 2014.
Wer das ganze einmal Nachrechnen möchte, hier die empirische Formel:
E [J] ≈ 10(4.8+1.5MS)
Eine Erhöhung von MS um 1 bedeutet also eine Steigerung der abgestrahlten Energie um einen Faktor 101.5 ≈ 30.
Sofern MS und MW übereinstimmen, ergibt sich hieraus
E ≈ 10(4.8+1.5 (2/3 log10M0-6.1) ) ≈ 5×10-5 M0
Das aktuelle Zahlenmaterial ist über diesen Link.: Bardarbunga Seismicity (ganz oben) zu entnehmen.
Wenn wir einen Energie-Weltmeister auf Erden haben, dann Vulkane. Bei einer Eruption entfacht die Gewalt eines Vulkan Kräfte, die wir nur bestaunen können. In den Griff bekommen wir diese Giganten nicht - wir können nur davon laufen. In der Geschichte wurden Inseln auseinander gerissen, ganze Städte in minutenschnelle verschüttet oder eine Eiszeit ausgelöst. Diese Gewalt eines Vulkan gilt als stärkste und unberechenbarste Naturkraft auf unserem Globus und war aber auch maßgeblich an der Entstehen unseres Leben beteiligt. Dazu aber in einem späteren Beitrag mehr.
Labels:El Hierro,Kanarische Inseln,Kanaren,Spanien
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Samstag, 26. Mai 2012
El Hierro Vulkan - Rückblende
NEWS: Gestern um 15.29 Uhr ein leichter Erdstoß von ML0,9 in 12,6 km Tiefe im Süden.
Nun liegen die dramatischen und aufregenden Augenblicke schon über 6 Monate zurück. Wie doch die Zeit vergeht. Es war der November 2011 als sich der Vulkan das erste mal mit all seiner Macht, aber auch seiner Schönheit zeigte. Keiner wusste zu diesem Zeitpunkt was als nächstes passiert. Wird Eldiscreto zu einem mächtigen Vulkan heran wachsen oder nur ein Strohfeuer entwickeln.
Viele Beobachter konnten überhaupt zum ersten Mal fast Live hier die spannenden Geschehnisse mitverfolgen. Aus den Kommentaren werden die unterschiedlichen Meinungen, Ansichten, die Stimmung und die Spannung am Abend des 8. November 2011 erst richtig spürbar.
Doch lesen Sie selbst (leider funktionieren nicht mehr alle Links):
Dienstag, 8. November 2011 - 15.11 Uhr
Ich hoffe, daß Sie alles direkt hier dann mitverfolgen können. Alle weiteren News werde ich fortlaufend in diesen Post einstellen.
NEWS
20.16 Uhr - Im 10-Minutentakt wirft der Vulkan große Wolken aus Gas, Dampf-und pyroklastischen Produkten aus. Die Auswurfhöhe soll jetzt 35 m betragen. Bei jeder neuen Eruption wird die Ausbruchstelle von der Glut erleuchtet.
18.02 Uhr - Nemesio Perez (INVOLCAN) berichtet von einem Auswurf von 109 Tonnen Schwefeldioxid am Tag. Ein neuartiges optisches Sensorsystem, das erstmals bei einem Unterwasser Vulkan eingesetzt wird, hätte diese Daten gemessen.
17.33 Uhr - Es wird von ersten Explosionen berichtet. Gas, Fels und Lava würden 20 bis 25 m hoch in die Luft geschleudert. Starker Gasgeruch in Restinga.
16.02 Uhr - Beben im Golfo halten an. Um 11.07 Uhr das kräftigste Beben mit 3,5 RSk. Der Tremor mit mittlerer pulsierender Stärke.
- Der Gefahrenbereich (auch Restinga) wurde u.a.wegen hoher Gaskonzentration von der Guardia Civil geräumt. Gase dringen weiter vor.
- Kommunikationsverbindungen brechen wegen Überlastung zusammen.
- Diese Webcam in El Pinar geht noch. (jedoch schlechte Bildqualität - vielleicht könnte etwas Spüli helfen)
.Aufnahme aus dem Guardia Civil
Hubschrauber von gestern Nachmittag
Nun liegen die dramatischen und aufregenden Augenblicke schon über 6 Monate zurück. Wie doch die Zeit vergeht. Es war der November 2011 als sich der Vulkan das erste mal mit all seiner Macht, aber auch seiner Schönheit zeigte. Keiner wusste zu diesem Zeitpunkt was als nächstes passiert. Wird Eldiscreto zu einem mächtigen Vulkan heran wachsen oder nur ein Strohfeuer entwickeln.
Viele Beobachter konnten überhaupt zum ersten Mal fast Live hier die spannenden Geschehnisse mitverfolgen. Aus den Kommentaren werden die unterschiedlichen Meinungen, Ansichten, die Stimmung und die Spannung am Abend des 8. November 2011 erst richtig spürbar.
Doch lesen Sie selbst (leider funktionieren nicht mehr alle Links):
Dienstag, 8. November 2011 - 15.11 Uhr
EL Hierro Vulkan - warten auf den Ausbruch
Ein sichtbarer Ausbruch unseres Südvulkans scheint nun in
den nächsten Stunden bevor zu stehen. Fotographen und Fernsehteams aus aller
Welt haben sich oberhalb des Meeres in Stellung gebracht, um darüber zu
berichten. Nachdem alle eifrigen Bemühungen eine funktionsfähige Webcam zu
installieren, nicht wirklich funktionieren, habe ich Ihnen das lokale TV rtvc
verlinkt. Der Sender unterbricht bei Ausbruch unseres Vulkans sein laufendes
Programm und berichtet Live.
Ich hoffe, daß Sie alles direkt hier dann mitverfolgen können. Alle weiteren News werde ich fortlaufend in diesen Post einstellen.
NEWS
20.16 Uhr - Im 10-Minutentakt wirft der Vulkan große Wolken aus Gas, Dampf-und pyroklastischen Produkten aus. Die Auswurfhöhe soll jetzt 35 m betragen. Bei jeder neuen Eruption wird die Ausbruchstelle von der Glut erleuchtet.
18.02 Uhr - Nemesio Perez (INVOLCAN) berichtet von einem Auswurf von 109 Tonnen Schwefeldioxid am Tag. Ein neuartiges optisches Sensorsystem, das erstmals bei einem Unterwasser Vulkan eingesetzt wird, hätte diese Daten gemessen.
17.33 Uhr - Es wird von ersten Explosionen berichtet. Gas, Fels und Lava würden 20 bis 25 m hoch in die Luft geschleudert. Starker Gasgeruch in Restinga.
16.02 Uhr - Beben im Golfo halten an. Um 11.07 Uhr das kräftigste Beben mit 3,5 RSk. Der Tremor mit mittlerer pulsierender Stärke.
- Der Gefahrenbereich (auch Restinga) wurde u.a.wegen hoher Gaskonzentration von der Guardia Civil geräumt. Gase dringen weiter vor.
- Kommunikationsverbindungen brechen wegen Überlastung zusammen.
- Diese Webcam in El Pinar geht noch. (jedoch schlechte Bildqualität - vielleicht könnte etwas Spüli helfen)
.Aufnahme aus dem Guardia Civil
Hubschrauber von gestern Nachmittag
Eingestellt um 15:01
92 Kommentare:
-
Anonym8. November 2011 16:45@Lars: Das ganze Golfo-Tal ist von Lava der letzten 15.000 Jahre bedeckt. Reicht das ?
HPS
Das dürfte im allgemeinen mit der vulkanischen Enstehungsgeschichte aller Kanareninseln zu tun haben. Ist dort kein Einzelfall. ;-)
Lars Potsdam -
Andrea8. November 2011 16:46Hallo,
endlich kommt mal wieder was in den deutschen großen Medien - irgendwie haben die in good old Germany bisher sehr wenig berichtet.
Das hier steht jetzt auf Spiegel online;
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,796276,00.html
Viele Grüße aus Hessen und toi toi toi
Andrea -
Anonym8. November 2011 17:02... bestimmt würden alle z.Zt. 384 Viewer und ich natürlich auch dem Initiator mit der nicht ganz so klaren UStream-Webcam einen Euro spenden, damit er eine Cam mit optischem Zoom dort installiert!
Ansonsten großartiger und informativer Blog hier - Klasse !!!
Ich wünsche einfach allen Hierros, dass es nur bei einem grandiosen Naturschauspiel bleibt und drücke Euch ganz fest die Daumen ;-)
Markus -
Björn aus Nds.8. November 2011 17:27@ Jo,
sorry wenn Dich persönliche Gefühle stören!
Ich zumindest fühle mich wohler wenn ich jemandem
mitteilen kann. Aber vielleicht hast Du einen Mülleimer der sprechen kann. Darfst Ihn mir dann gerne leihen. Soll ja auch keiner Rücksicht nehmen auf mein Bauchgefühl. :)
Gruß Björn -
Hans SKL8. November 2011 17:41@Björn
Meine Tante fühlt's in den Därmen. Und die rechnet mit einem kleinen Bäuerchen schon vor 23:00 Uhr!!!! -
faunaiberica8. November 2011 17:42http://www.laprovincia.es/especiales/2011/11/08/volcan-hierro-genera-mayor-explosion-inicio/414190.html
Der aktuelle Artikel zu den Explosionen
Un saludo
Anja -
@ Björn
Wenn da etwas in diesem Zeitfenster geschehen sollte, dann bewirb dich doch bei 9Live als Wahrsager :-)
hier etwas Sachliches:
Video EL Hierro-----
http://www.youtube.com/watch?v=Yg4UZmJE7BQ -
@ Hans SKL
^^ Lach ^^
so ähnlich wollte ich eigendlich schreiben...
habe es mir aber verkniffen... :-) -
@ Björn,
meinst Du wirklich, dass solche Postings in irgendeiner Form sinnvoll sind? Du glaubst zu fühlen, dass es heute nacht "kritisch" wird? Wem soll das was bringen? Willst Du den Betroffenen zu einer schlaflosen Nacht verhelfen? Es geht hier um eine reale Situation und reale Menschen. Das ist kein Fantasiefim mit Mysteryszenen.
moni
- faunaiberica8. November 2011 17:50http://www.laprovincia.es/noticias-hoy/El_Hierro/erupcion-volcanica.html
Interessante Sonder-Seite rund um den Vulkan
Liebe Gruesse
Anja -
@ Moni
bin da ganz deiner Meinung! -
Daniel8. November 2011 17:57Leute, hört doch bitte auf, ihn zu verarschen. Sein Bauchgefühl kann ihn täuschen, wird ihn vermutlich täuschen, na und?
Wenn ihr darüber den Kopf schüttelt wollt, bitte tut das und dann ist auch gut.
Sachlich Informationen und Emotionen machen eine gute Kommentarliste. Die blog-Beiträge sind reich an Informationen über das Thema, weswegen wir alle ja hier sind und machen dessen Erfolg im web aus. Niveauvolle Kommentare runden es ab.
Meine Meinung. Bemühen wir uns.
Viele Grüße
Daniel -
@Björn
"Ich träumte diese Nacht das mich ein Pferd tritt"
@Jo, der mit dem Bäuerchen war auch nicht schlecht ....habe selten so gelacht.
Nehmt es einfach mit Humor dann gehts leichter.
Oder nehmt es so wie es ist, was anders bleibt euch eh nicht übrig.(Günther Grünwald)
viele Grüße aus Bayern Iris -
danke an Lars aus Potsdam für die sachlichen Einschübe. -
Björn aus Nds.8. November 2011 18:20Danke an Daniel,
wenigstens einer der es sieht wie es gemeint ist. Verarschen können die mich wie sie wollen, darüber bin ich erhaben.
@ moni,
ich glaube kaum das den Betroffenen durch meine Gefühlsmitteilung nur annähernd der Schlaf geraubt wird, eher schmuzeln die wie der Rest und nehmen es nicht für voll. Was durchaus erwünscht ist! Das Du jedoch reale Menschen mit Gefühlen, in die Fantasie-/Mysteryecke stellst, zeigt was für eine Art Mensch Du bist.
Gruß Björn
P.S.: Jetzt dürft ihr wieder nach Lust und Laune über mich herfallen! Ich lese es dann morgen früh
bei einer Tasse Kaffee und hab was zu lachen. -
Anonym8. November 2011 18:26Ehrlich gesagt: mit diesem hin-und herschießen vergrault ihr nur die Blog-Leser. Ob Gefühle oder Ängste oder sachliche Informationen. Wenn auf alle Posts auch sachlich geantwortet wird, läuft es besser. Und ein Scherz ab und zu tut auch mal gut.
M. F. -
Hallo,
mal wieder zum Thema . Laut Earthquarke Report steigt der Jacuzzi 30 bis 35 m hoch.
Hier die Übersetzung laut Earthquarke Report !
Eine neue Spalte aus Asche und Magma und Pyroklasten und Gas steigt 30 bis 35 Meter über dem Jacuzzi. Die Explosion erzeugte einen starken Geruch von Schwefel und eine frühe Form eines cypressoid jet ein paar Meter hoch erschien Spalte …
Hoffe das Beste für alle und halte die Daumen das sich alles wieder beruhigt !
Mike ( Köln ) -
News Earthquarke Report !
Für die Übersetzung kann ich nix ! Sorry !
Die Explosionen sind aufeinander folgende jeden 10 bis 15 Minuten … Große Wolken aus Gas, Dampf-und pyroklastischen Produkte. Magma wird ekected und mit der Nacht fallen, wir starten, um die Rötung zu sehen … Die ciprissoid Jet kann mit fast jeder Explosion gesehen werden …
Mike ( Köln ) -
Hallo!
Der lokale TV rtvc unterbricht seine Sendung nicht.Also keine Explosionen? Schade!
Lieben Gruß
T.M. -
Karin Burk8. November 2011 18:51Ich denke auch, dass man hier doch sachlich bleiben sollte. Wenn ihr euch kloppen wollt - geht aufs Facebook. Da passt das dann rein.
Der zu Beginn gute Blog gleitet Dank der Kommentare ganz schön ab und macht das Lesen etwas zäh und mühselig.
Hier ist nur einer "nervös" und das ist der Vulkan (oder die Vulkane??)
Grüße an alle Karin -
faunaiberica8. November 2011 18:52Durante este martes también han aparecido miles de peces muertos en La Restinga.
Heisst, tausende tote Fische bei La Restinga ....
Quelle: http://www.laprovincia.es/especiales/2011/11/08/intensifican-explosiones-hierro/414190.html
Ausserdem ein zu spuerendes Beben der Staerke 3,4
Quelle: http://www.ign.es/ign/layoutIn/volcaDetalleTerremotos.do?evid=1111280&zona=2
Moege die Nacht auf Hierro keine weiteren Ueberraschungen bieten.
Anja -
Hallo,
bei den Übersetzungen sollte man Vorsichtig sein. Aber eins ist sicher : So stark wie jetzt war die Eruption noch nie. Man brauch sich ja nur die Bilder bei TV Canaria ansehen. Die sagen ja alles.
Mike ( Köln ) -
faunaiberica8. November 2011 19:00Bei Uebersetzungen aus dem spanischen helfe ich gerne im Rahmen meiner Moeglichkeiten, solange ich sie kurz zusammenfassen kann. Denn fuer Komplettuebersetzungen fehlt mir einfach die Zeit, Kompetenz und Lust. Sorry.
Un saludo
Anja -
so mal was anderes, habe grad rübergeschaut( nach el hiero) und festgestellt das die insel unter einem schleier kaum zusehen ist, sonst aber ist klare sicht ( man kann sogar kleine fischerboote am horizont erkennen.... gut el hiero ist öfter mal hinter wolken verschwunden aber heute sieht es eben aus wie ein schleier.... wie war denn auf der insel die sicht? könnte es am wasserdampf liegen?weiß jemand wie sich das akut auf das wetter auswirkt?
diego -
Anonym8. November 2011 19:27@ diego
Aktuell wirkt sich das nicht auf das Wetter aus. Auch zukunftig dürfte das Naturschauspiel keine Auswirkungen auf das Wetter haben. Eher wird es umgekehrt sein, denn das Wetter ist noch eine viel mächtigere Naturgewalt als das lokale Ereignis eines Vulkans.
Bis gestern lag die Kerntemperatur der jakuzzis bei etwa 35 °C. Wasserdampf in größeren Mengen steigt da nicht auf. Außerdem dürfte der Wind die Tage ablandig wehen und somit auch eine zu erwartende Rauchsäule von der Insel weggetragen.
In Restinga wird man natürlich bei fortgesetzter Eruption oberhalb der Meeresoberfläche mit "leichtem" Gesteinsniederschlag rechnen müssen. Ich schätze mal so wie Hagel (um mal bei den Wettererscheinungen zu bleiben).
Grüße Lars - Potsdam -
Markus8. November 2011 19:32Was mich so wundert ist, das seit Wochen kaum jemand Initative ergreift und eine funktionstüchtige Webcam aufbaut. Die Fakten wegen eines aktiven Vulkans sind doch schon seit Wochen bekannt. Nichts läuft. Es geht auch gar nicht darum sich dadurch "unterhalten" zu lassen sondern es geht einfach auch darum das es wissentschaftlich interessant ist. Jeder dudelt vor sich hin aber keiner ist bereit mal etwas für die Allgemeinheit zu machen. Die drei bisherigen Webcams sind ja wohl absolut unterirdisch. Das ist Technik von vor Christi Geburt. Die eine Kamera läuft auf einem Hobby Server und die andere ist noch nicht mal fokussiert. Der Hinweis mit dem Spülmittel ist auch nicht von der Hand zu weisen.
Da stehen angeblich "Vulkan-Jäger" an der Küste und liefern aufgeregte Berichte ab, die auf Earthquake.com interpretiert werden. Keiner hat eine Videokamera dabei und macht mal ein halbwegs anzuschauendes Video. Es ist doch kein Wunder das wir, die nicht auf der Insel sind, dann mehr am spekulieren sind als alles andere. Stehen die so genannten Vulkan Jäger mit ner Handy Knipse rum? Man kann sich in unserer achso hoch technisierten Zeit nur Wundern. Gruß, Markus -
Anonym8. November 2011 19:42@Markus
Du sprichst mir aus der Seele...
Gruß aus Teneriffa
Harald -
Anonym8. November 2011 19:44Danke, Markus ! Ich hab auch schon mehrfach nach Fotos gefragt, weil ich mir einfach nicht vorstellen kann, dass es auf El Hierro keine Kameras gibt. TV-Berichten entnahm ich, dass fette Kameras auf Stativen schussbereit bereitstehen. Sind aber wohl eher fuer den Kommerz. Traurig
Anja -
Der Blog ist halt kein Forum, das wäre an sich besser geeignet, um die Auswirkungen zu diskutieren, rein schon wegen der Übersichtlichkeit, z.B. hier: http://www.wzforum.de/forum2/read.php?36,2283500 -
So, werde mich jetzt zurueckziehen. Hat persoenliche Gruende. Alles erdenklich Gute fuer El Hierro !!!
Muchos saludos
Anja -
faunaiberica8. November 2011 19:50Noch mal kurz
Felios, ich koennte mein Spanien--Forum zur Verfuegung stellen, denke aber, es wird nicht gebraucht.
Un saludo
Anja -
faunaiberica8. November 2011 19:55Ganz vergessen: mein Rueckzug ist nur kurz, Donnerstag werde ich wieder online sein.
Anja -
Hier gäbe es bereits ein Forum und einen Thread der sich Auchschlisslich damit befasst, ich würde mich über Diskussionen da freuen : http://www.globale-evolution.de/Forum/viewtopic.php?p=42744#p42744
Mfg S.E.T.I -
Anonym8. November 2011 20:06zwei neue Bilder online.
Ich bin ja mal gespannt was wir morgen zu sehen bekommen.
http://www.ts-bochum.de/?p=2618
Bitte unbedingt weiterberichten, liveTV
können wir nicht mitverfolgen.
Liebe Grüße und alles Gute aus Wien
Gabi
Liebe Grüße und alles Gute aus Wien
Gabi
-
ist euch nicht mal aufgefallen, dass es wirklich kein video und keine bilder gibt wo man die geysire sehen kann? heute sind ein paar veröffentlicht worden, die etwas oberflächliches blubbern zeigen aber bilder von fontänen 20 -35m hoch? fehlanzeige... webcam vom "inselpräsident" verboten, bilder vielleicht auch??? zensur wegen der touristen???? -
Anonym8. November 2011 20:50@Herr Betzwieser: Nochmals meinen allerherzlichen Dank fuer Ihre Muehen!! -
@roxy das ist mir auch aufgefallen, sind keine Fotografen, Kameramänner usw. auf der Insel? Das müsste doch eine Super-Reportage werden, die auch noch exclusiv verkauft werden könnte.
Und Zensur wegen der Touristen kann ich mir fast nicht vorstellen - warum aber dann Zensur?
Da kommt man doch ins Grübeln. -
@ roxy
ich denke, dass es die "oberflächlichen Blubber"
sind, die diese Höhe erreichen. -
Man könnte wirklich an einen riesengroßen Fake glauben. Mach ich natürlich nicht. Aber ich begreife auch nicht, dass es kaum Bilder, geschweige denn Filme von diesem ungewöhnlichen Naturereignis gibt. TV Canarias hat heute abend in den Nachrichten zwar ein paar kurze Szenen mit dicken dunklen Blubbern gezeigt. Aber die Sportreportagen waren deutlich länger. Ich hatte den Fernseher schon den ganzen Nachmittag an, weil man ja live umschalten wollte, wenn es was zu sehen gibt. Es liefen aber (wie jeden mittag) Western ohne Ende. Gleichzeitig konnte man im Web lesen, dass Fontänen und Geysire zu beobachten sind. Ich begreife das nicht. Stellt Euch mal vor, sowas fände vor der Nordseeküste statt. Bei aller Besorgnis würde das zu einem weltweiten Medienspektakel führen. Braucht man nicht, klar. Aber der örtliche Fernsehsender könnte schon ein bißchen präsenter sein. Und über die immer noch fehlende funtionierende Webcam sag ich erst gar nix, das wurde schon kommentiert.
Gruß moni -
Patricia8. November 2011 21:18Leider habe ich durch diesen medialen boycott das Gefuhl das man bewust Fakten verschweigt ((:-( bei jedem Mist wird man mit Bildern uberhäuft so dass man unweigerlich dieses Gefühl in der Magengrube nicht los wird.
Ich glaube wenn es wirklich eine offizielle Anweisung ist keine Bilder zu übertragen.dann ist dies ein schlimmer Schuss in den Ofen.
Es sei denn meine magengrube hat recht!
Patricia -
komisch ist das alles schon und das die herren politiker die meiste angst vor dem ausbleiben der touristen haben, wurde ja uns ja schon ausführlich vor augen gehalten. ich denke auch, dass es schon lange andere bilder geben müsste, grade weil presse, fotografen, wissenschaftler, hobbyvulkanologen, einheimische usw vor ort sind, aber wooooo sind die videos und bilder?das was wir zu sehen bekommen sind doch nicht die 20 - 35m hohen explosionen, oder?
@peter meinst du wirklich das diese die höhe haben? -
Anonym8. November 2011 21:20Hier sieht man es ganz ordentlich blubbern!
http://www.youtube.com/watch?v=bghTshfa0m0
liebe Grüße
Franky -
Spiegel begibt sich auf Bildzeitungniveau!
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,796276,00.html
08.11.2011
Vulkanausbrüche bei El Hierro
"Das Monster steigt aus dem Wasser"
Sorry, geht gar nicht!
LG
T.M -
@franky
schönes video aber man sieht eben nur blubbern keine eruption von 20-35m höhe -
Anonym8. November 2011 21:27Naja, was auf dem Video nicht zu sehen ist: welche Größendimension hat dieser Blubberhaufen?
Könnte ja einen Durchmesser von 100 Meter haben, dann wäre die Blubberhöhe auch rund 15-20 Meter hoch.
Aber das werden wir aus der Ferne leider nicht feststellen können.
lg Franky -
nun, bin allgemein mal gespannt was nun so alles passieren wird. Hoffe es bleibt bei einem "interessanten" Naturschauspiel welches jedoch niemanden schadet.
Danke nochmals für den Blog. Natürlich sind viele Dinge auch "Vermutungen", im grundegenommen weiss nur der Vulkan selbst was er macht und was er eventuell noch vor hat.
und an die Streithähne:
Klar jeder darf seine Meinung sagen, wenn diese vernünftig argumentiert wird.
Ich glaube, die vielen Menschen die diesen Blog hier täglich besuchen, möchten sich über die Lage auf El Hierro auf grund der aktuellen Ereignisse informieren..
- und interessieren sich mit Sicherheit nicht wer jetzt wem die Schippe im Sandkasten geklaut hat.
trinkt mal nen Kaffee, lehnt Euch zurück und kommt mal etwas runter.
soviel dazu.
Herzliche Grüße aus Butzbach,
Flo -
Cédric Sütterlin8. November 2011 21:28Dafür gibts von der NASA aktuelle Satellitenbilder (Der RapidEye Satellit wird wohl auf Grund seiner Flughöhe oder Bahn nicht täglich Bilder liefern können!?)
Die Aqua/Terra/usw. Satelliten der Nasa liefern täglich Bilder!
http://lance-modis.eosdis.nasa.gov/imagery/subsets/?subset=Canary_Islands.2011312.aqua.250m
Stellt euch mal vor es würden täglich hochauflösende Bilder der ganzen Erde gemacht... die Datenmengen wären nicht zu bewältigen -
@ T.M.
Ich bin kein spiegel fan aber es ist ein sehr seriöser Artikel. Haben sie ihn gelesen?
"Das Monster steigt aus dem Wasser", gruselt sich die spanische Zeitung "La Provincia". Wissenschaftler sehen das eher nüchtern...
Wenn das Bildzeitungsniveau ist ist der blog hier die Sun vor einem Deutschland - England Länderspiel.... -
Juergen8. November 2011 21:32Hallo
Dies Verbot der Webcams würde ich eher technisch bewerten, was mir mehr Sinn macht als die "tretendämliche Aussage" "Wegen Schaden im Tourismus".
"Kommunikationsverbindungen brechen wegen Überlastung zusammen. "
Das reicht eigentlich schon aus, El Hierro ist keine Insel mit Massentourismus, dementsprechend fehlt dort die Bandbreite in der Anbindung. Am Nürburgring haben wir in der Eifel etwas ähnliches, Normal bekommen wir die Anbindung selbst bei Spitzen wie DTM oder Truckerrace abgedeckt mit den Reserven. Gastiert aber dort die F1, bauen wir Monate vorher massenhaft Reserven dazu. Das ist planbar da der Termin steht ;-).
Der Ausbruch vor El Hierro kam aber nun nicht mit vorgeben Zeiten, also ist man da leicht überrumpelt. Klar hätte man Mio. auf Verdacht bauen können und die Insel alös gesammtes räumen können, aber was bitteschön wenn das Ganze wieder vor 4 Wochen eingeschlafen wäre. Eine Show aufgebaut für teures Geld und die Vorstellung fällt aus :-(.
So dann noch etwas zu dem Blog:
Manfred berichtet nicht reisserisch, das bei den Kommentaren widersprüchliche Empfindungen aufeinander prallen ist menschlich i.O.. Eine Zensur brauchen wir da bestimmt nicht. Jeder empfindet eine Bedrohung anders, einer verkriecht sich und gibt keinen Muks von sich, der Nächste macht sich Gedanken was passieren könnte und wieder Andere sehen es so das ihnen nix passieren kann. Ich finde genau das macht diesen Blog mit seinen Kommentaren aus.
Das einer Angst um seine Familie auf El Hierro hat während er selber auf einer "unbedrohte" Insel arbeitet ist für mich genauso verständlich, wie jemand der darauf setzt "Alles ist Gut, alles ist wunderbar".
Beides ist möglich, das sind nunmal die Regeln wenn ein Vulkan ausbricht. Die Regeln kennt aber kein Mensch, die Erde ist nunmal nicht vorhersehbar. Die macht mit uns was sie will.
Ich wünsche allen auf der Insel eine ruhige Nacht.
Jürgen -
Anonym8. November 2011 21:37Der Webcambesitzer schreibt, er hatte in 1 Stunde 350.000 Zugriffe und alles ist zusammengebrochen, er meint die Presidentengeschichte ist Schwachsinn. Es wird an einer technisch besseren Lösung gearbeitet.
lg Franky -
Hier noch mal das gleiche Video in guter Qualität.
http://www.youtube.com/watch?v=amHY8hAHa48
LG
T.M -
Hier das Aktuellste Video aus dem Staatlichen Fernsehn aufgenommen : http://www.youtube.com/watch?v=8AaM8zvQniY
Bilder und Quelle dazu : http://www.globale-evolution.de/Forum/viewtopic.php?p=42768#p42768 -
Patricia8. November 2011 21:47Hier noch ein anderer Artikel, meiner bescheidenen Meinung nach eine gute Zusammenfassung der Ereignisse.
Hier ist nur der Schluss des Artikels etwas schmalzig / doof aber es ist trotzdem lesenswert.
Der Spiegel Artikel übrigens auch ;-)
http://www.kanarenexpress.com/1000003/1000017/0/34787/article_tf.html -
@Michi
Vieleicht habe ich mich zu kurz ausgedrückt. Der Spiegel benutzt hier eine Schlagzeile der La Provincia für ihre eigenen Zwecke (nämlich erst mal Leser anlocken)und das geht gar nicht PUNKT
Den Artikel finde ich gut.
LG
T.M -
Markus8. November 2011 22:14WINDVORHERSAGE
Ich spreche mal eine kleine Warnung aus, da bei einem Vulkanausbruch immer auch erhebliche Mengen an verschiedenen Gasen austreten.
Ab Freitag gibt es sehr warscheinlich eine kleine Wetteränderung mit umlaufenden Winden und der Tendenz das der Wind aus Süd Süd/West kommt. Das heißt das Partikel und Gase auf die Insel ziehen könnten.
Wer vor hat in den nächsten Tagen auf El Hierro seinen Urlaub zu verbringen, sollte in Betracht ziehen das er seine Gesundheit gefärden könnte.
Der Schlot dürfte zur Zeit noch zwischen 10-20 meter unter Wasser sein. Wenn statt 1 Kubikkilometer nur ein halber in den nächsten Wochen austritt, dann dürfte es erhebliche Probleme für das kleine Küstenstädchen La Restinga geben. Bleibt zu hoffen das dem Vulkan in den nächsten Tagen die Luft ausgeht. Grüße, Markus -
Markus8. November 2011 22:18Korrektur.
Es soll heißen: "...Selbst wenn statt 1 Kubikkilometer...." -
Hallo,
kann jemand diesen Artikel sinngemäß übersetzten?
http://www.diariodeavisos.com/2011/11/08/actualidad/los-afectados-por-el-volcan-piden-un-trato-como-el-del-prestige
Vielen Dank
LG
T.M -
@ T.M.
In Stichworten, soweit ich es verstehe:
"Unternehmer, Fischer, Arbeiter u.a. Berufsgruppen von El Hierro haben die Verwaltungen aller Ebenen aufgefordert, in dieser schlimmen Situation Hilfen zu bewilligen. Sie haben einen Gesprächskreis gebildet, in dem besonders die betroffenen Menschen aus La Restinga (Fischer, Tauchclubs, Hotels und Restaurants)
ihre Forderungen äußern und weitergeben können, denn "die Stadt liegt im Sterben".
Mit zinsgünstigen Krediten sei nicht geholfen. Wenn man nichts verdient, kann man keine Schulden machen. Man brauche Hilfe und Sicherheit, wie sie auch von Katastrophen Betroffenen in Nordspanien gewährt worden seien. Bis die Situation wieder normal sei, dürften beispielsweise auch keine kommunalen Steuern erhoben werden.
Man sei bereit, Arbeit zu verrichten und auch an Schulungen teilzunehmen, um die Ressourcen und biologischen Reservate, die durch den Ausbruch entstanden sind, zu bewirtschaften.
Der Arbeitskreis fordert, dass alle Verwaltungen zugunsten der Betroffenen an einem Strang ziehen. Sie sollen nicht gegeneinander arbeiten sondern gemeinsam in einem Büro.
Den Menschen auf El Hierro müsse psychologische Hilfe durch ein Team aus Fachleuten zur Seite gestellt werden, da man seit Monaten in Angst vor den Beben und einem Ausbruch leben muss.
Man wendet sich bei dem Treffen an den Präsidenten der Insel, den Bürgermeister von El Pinar und Vertreter anderer Institutionen."
Da sind sicher ein paar Übersetzungsfehler drin, aber die Intention ist sicher klar.
Gruß moni - @franky
ja das dachte ich auch schon das es ein technisches Problem ist.
LG iris -
Damian9. November 2011 00:42Ich bin gerade längere Zeit auf La Gomera und überleg nach El Hierro zu fahren. Da ich als Regisseur und Filmemacher arbeite könnte ich sogar eine aktuelle Berichterstattung von vor Ort machen. Scheinbar liegt hier ja ein Interesse vor.
Ich würde mich bereit erklären für diesen Blog hier zu arbeiten. Vielleicht könnte jemand im Hintergrund die entsprechende Internetoberfläche einrichten, was es erlauben würde schnell Dinge online zu stellen.
@Manfred: Könnte man eine solche Video-Berichterstattung in diesem Blog integrieren?
@All: Gibt es jemanden, der Interesse hätte mir rüber zu fahren. Toll wäre jemand der Spanisch spricht das macht vor Ort vielleicht einiges einfacher.
@El Hierros: Kann man momentan noch ganz normal auf El Hierro anreisen?
Wo und wie ist vor Ort Internet verfügbar?
@El Hierros: Wo sind die meisten Journalisten untergebracht? Von welcher Küste aus finden Beobachtungen statt?
Grüße:
Damian -
Hallo Damian, in diesem Blog wird das relativ umständlich werden, aber ich könnte schnell eine spezielle Seite für Euch erstellen.
Wenn Du bzw der BLOG Betreiber hier Interesse haben würde ich sofort loslegen und könnte binnen weniger Stunden die Spezialseite erstellt haben.
Kontakiere mich in dem Fall Bitte über folgende E-Mail Adresse : kyu@globale-evolution.de
Ich könnte eine Seite erstellen mit eben diesen Videoberichten, einen Chat, diesen BLOG eingebunden, ein angeschlossenes Forum für Ausführliche Disskusionen und diesen Monitor hier der bereits da wäre : http://www.globale-evolution.de/index.php/el-hierro
Ich würde das gerne machen...
Mfg Klaus H. -
@Damian
Gute Idee das wär ja Super!
@Klaus
Danke! -
@Damian und alle anderen, im Prinzip könnte es losgehn, ich hab nun schnell eine Seite gemacht wo alles Kombiniert ist.
Seht es euch mal an und sagt dann bescheid ob ihr es nutzen wollt, hier die Seite :
http://www.globale-evolution.de/index.php/el-hierro-spezial
Dort sieht man gleich am Anfang oben einen LIVESTREAM, dort würden dann Deine Videoreportagen zu sehn sein sobald diese Hochgeladen sind, es wäre auch eine LIVE-Übertragung möglich wenn Du möchtest, dazu aber Bitte Kontaktieren um weiteres zu Besprechen.
Links oben ist der Newsfeed von diesem BLOG hier zu sehn der, also sowie hier ein Neuer Artikel veröffentlicht wird erscheint dieser dort samt Links usw...
Darunter ist ein Freier Chat für ALLE, also OHNE Registrierung, darin kann man Bilder Posten Links setzen usw...(einfach einen beliebigen Nicknamen eingeben und los geht`s)
Unter dem Chat findet man desweiteren den LIVE-Stream der "USTREAM-Webcam", eine Videogallerie aller laufenden Video (Archiv) und darunter sind die nützlichsten Monitore zu El-Hierro wie zb. Bebenkarte, Tremor usw...
Sollten noch Wünsche offen sein nur her damit, ebenfalls habe ich nun einen eigenen Spezial Thread (Forum) gemacht zum Thema El-Hierro, auch hier kann über alles ausführlich Disskutiert werden bei Bedarf, jeder kann da Videos einstellen, Bilder und vieles mehr.
Also von mir aus kann es losgehn, kontakt Adresse siehe oben ;-)
Mfg Klaus H. (S.E.T.) -
Karin Burk9. November 2011 06:02Guten Morgen!
Danke für den Link zu Globale-Evolution!!
Sicher haben es schon einige mit bekommen, die Geonauten Marc (http://www.vulkane.net/interaktiv/vita.html?KeepThis=true&TB_iframe=true&height=560&width=620) und Chris (http://www.v-e-i.de/german/detail/aktive_vulkane.html) sind gestern nach Hierro gejettet. Ich gehe davon aus, daß sie ab heute aktuelle Berichte senden auf
http://blog.vulkane.net/
So long
Karin -
@Moni
Vielen Dank! :-)
Lieben Gruß
T.M. -
Guten Morgen allerseits,
hier ein neues Video:
http://www.youtube.com/watch?v=Ue1YpyKqQT8
LG
T.M -

-
Ich meine, es wäre eine weitere Skalierung von IGN (Tremordaten) vorgenommen worden. -
@damian
sag mal ist das dein nick? oder bist du vielleicht pe... oder al. die beiden haben den selben beruf und pe... ist grad für längere zeit auf gomera. fände ich übrigens gut, eine vertrauenswürdige berichterstattung, aber ich weiß nicht ob du dich wegen einem blog in gefahr begeben solltest, denn bin mir nicht sicher ob man das risiko kalkulieren kann.
lg
roxy -
@ Klaus habe mir deine Seite angeschaut,sehr gut gemacht und sehr interessant.Danke
Viele Themen aus der Quantenphysik sind mir bekannt andere Bereiche eher Neu.
Nur weil wir etwas uns nicht vorstellen können heißte es nicht das es das nicht gibt.
Toleranz lässt grüßen!!
iris
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LG aus Deutschland-Sandra
Gruß moni
Patricia
Angst ist sicherlich keine Schande, aber denke mal an die Menschen die am Ätna oder auf Island leben. Permanenter Vulkanismus gehört dort zum Lebensalltag (und da knallst manchmal richtig).
Sicher ist die augenblickliche Situation unangenehm und nicht beeinflußbar, aber die Kirche muß man schon im Dorf lassen, denn eure Zukunft ist weiß Gott nicht unbestimmt.
Es gehört nicht in die Art eurer Vulkane, dass sie sich mit giftigen Aschewolken oder pyroklastischen Explosionen zu Wort melden. Es ist auch nicht ihre Art, dass sie über Jahre Lava spucken und alles unter sich begraben.
Ansonsten erlebt ihr ein seltenes Naturschauspiel und sitzt auf dem Balkon in der ersten Reihe - seht es mit dem gebührenden Respekt vor den Naturgewalten in erster Linie positiv.
Und falls du noch nicht Gelegenheit hattest, helfe anderen auf eurer Insel (bspw. evakuierten Bewohnern).
Das vor allem mit dem Selbstzweck, dass Helfen hilft auch mit der eigenen Situation umzugehen und sie zu verarbeiten. Und ihr werdet sehen, es wird euch gut gehen vor allem in der Zukunft, denn die ist ganz bestimmt nicht ungewiß.
Grüße Lars - Potsdam
http://www.ts-bochum.de/?p=2618
Schöne Grüße Stephan
HPS
Ja, bitte sofort melden:
www.praesidentabsetzen.com
Wird dann sofort erledigt.
...sag mal, meinst du, die Inseln wurden aus Eierkuchen gebacken, oder wie sollen sie entstanden sein?
1909 ist auf Teneriffa der Chinero ausgebrochen und hätte um ein Haar Santiago del Teide unter sich begraben, wenn es weitergegangen wäre, auch Tamaimo und die Küstenorte.
Was allein giftige Dämpfe auslösen können, wurde gestern über einen Link auf einen Spiegelartikel sehr verdeutlicht.
Man kann doch nicht alles so herunterspielen, das ist ja Gobierno-Politik.
Langsam nervt so etwas!
Gruß Claus
Sollte ein Dankeschön werden an den Herrn Betzwieser für die viele Arbeit und Mühe !
Patricia
Gerne bleib' ich bei den Tatsachen. Denn auch du weißt sicherlich, dass die Dimension dieses Ausbruchs nicht nur kanarenweit, sondern auch eine weltweite Seltenheit darstellt und so gar nicht richtig in die jüngere Vulkantätigkeit der Kanaren passen will. Die ist kurz und verhältnismäßig schmerzlos. Die Ausnahme bestätigt hier die Regel und es halte es für falsch, den Teufel an die Wand zu malen.
Bis jetzt ist, glaub' ich, von einem 1 Kubikkilometer Magma die Rede. Das meiste wird davon unter Wasser bleiben.
Grüße Lars aus Potsdam
Kann man denn irgendwo sehen wie sich die anderen Vulkane auf La Palma, Tenerife etc. verhalten? Ich schaue immer mal wieder nach Infos zum Teide, finde aber keine Daten, vielleicht kann mir ja jemand helfen....
Gruß aus Winterthur
Benny
HPS
Gruß HPS
Das ist schon nen verdammt riesiger Unterschied zwischen Tenerife und El Hierro...
da ich mich generell nicht auf irgendwelchen
Socialnetwork´s oder ähnlichem Anmelde wird es auch so bleiben :-)
Igendwie hab ich das Gefühl das es zwischen 22:00uhr - 02:00uhr in der Nacht kritisch wird.
Es ist aber nur ein reines Bauchgefühl, hoffentlich passiert nichts.
Ich fühle mit den Betroffenen!
Gruß Björn aus Niedersachsen!
Du brauchst dich hier nirgends anzumelden.
Wenn du unter 'Profil' Name/URL anklickst brauchst du nur noch unter 'Name' deinen Namen eingeben, das Feld 'URL' läßt du einfach frei und schon steht dein Name auch über deinem Kommentar.
Ich möchte eigentlich nur vor unfundierter Hysterie warnen.
Bis jetzt haben wir einen Vulkan oder eine Spalteneruption vor der Südseite der Insel. Alle Evakuierungen oder sonstige Maßnahmen geschahen rein der Vorsorge wegen. Niemand ist bisher zu Schaden gekommen noch sind Häuser zerstört.
Begleitet wird der Magmaaufstieg von leichter Bebentätigkeit (auch wenn es einigen unangenehmer vorkommt). Da es sich nicht um plattentektonische Ereignisse handelt, wird die Intensität der Beben nicht wesentlich zunehmen.
Das Magma sucht sich seinen Weg von einer etwas nördlich der Insel gelegenen Magmakammer leicht schräg gfs. über ältere aber noch teilw. vorhandene Kanäle (also unter der Insel hinweg) nach Süden zur Austrittsstelle. Das ist das Ventil. Sollte dieses Ventil hinreichend sein, bleibt das ganze auch auf diesen Ort beschränkt (was nicht heißt, dass es auch an Land noch zu einer Eruption kommt).
Ansonsten kann man natürlich auch tausende Beispiele aufführen wo Ortschaften verschüttet wurden (rein medial lohnt es sich ja auch nicht, über eine Lavazunge zu berichten, die einfach mal so den Berg hinabfließt).
Und wenn es dir auf die Nerven geht, dass sich hier Menschen mit unterschiedlicher Meinung begegnen, dann lies den Blog einfach nicht.
Das ich verharmlosend auf die Entscheidungen der gobierno einwirke, ist eher unwahrscheinlich.
Grüße Lars - Potsdam
Wir haben hier übrigens ein prima GeoForschungsinstitut in Potsdam