NEWS:
11.36 Uhr - Soeben wurde das neueste Video um den Eldiscreto aus der neuen Forschungskampagne 2014 veröffentlicht.
An der Westspitze gab es gestern 5 Beben. Es waren Erdstöße bis ML2,6 und kamen aus 11 bis 18 km Tiefe. Sie waren weit verstreut, vom Inselmassiv bis 10 km vor die Küste. Genauso wie die Ausgangstiefe der Beben, die in einem Radius von 7 km stattfanden, lässt keinen eindeutiger Schwerpunkt erkennen. Auch im Süden an der alten Eldiscreto Eruptionsstelle gab es ein schwaches Beben aus 21 km Tiefe (IGN Grafik).
Gestern war auf der Angeles Alvariño ein "Tag der offenen Tür" im Hafen von La Estaca angesagt. Interessierte Herrenos konnten sich das modernste Forschungsschiff der spanischen Meeresforschung etwas näher anschauen. Weitere Fotos auf Vulcano
Ich hoffe nur, dass die Angeles Alvariño nach Beendigung ihrer El Hierro-Kampagne auch noch einen Stopp auf La Palma einlegt. Interessant wäre es schon die technische Einrichtung und die Möglichkeiten für die Meereserkundung an Bord unter die Lupe zu nehmen.
Heute wird es mit der wissenschaftlichen Untersuchung zunächst im Süden um den Eldiscreto weiter gehen. Die Wetterverhältnisse sind ideal.
Was bisher schon bei der letzten Bathymetrie im März 2013 für ein aufschlussreiches topographischen Meeresprofil um den Eldiscreto erstellt wurde, zeigt das Video unten.
Auch die Suche nach der verschollenen Messboje wird fortgesetzt. Von dem teuren Stück fand sich bisher noch keine Spur. Es ist davon auszugehen, dass sie sich nach dem starken Sturm von ihrer Verankerung losgerissen hat und jetzt irgendwo auf dem Meeresgrund ruht.
Ein Abdriften an der Meeresoberfläche scheint ausgeschlossen, da in der Dezember Nacht auch alle Funkkontakte der Boje plötzlich abrissen.
Auch wenn sie in den nächsten Tagen aufgefunden wird, muss sie zuerst zur Untersuchung und Reparatur in die Werkstatt. Es wird also auch in den nächsten Monaten keine Live-Messergebnisse von ihr geben.
Sonntag, 9. März 2014
Vulkan - Beben an der Westspitze
Labels:El Hierro,Kanarische Inseln,Kanaren,Spanien
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Freitag, 7. März 2014
Vulkan - entdeckt die Ángeles Alvariño etwas Neues ?
NEWS:
Samstag, 08.03.14 - in der vergangenen Nacht 3 Beben - davon um 1.33 Uhr ein ML2,6 und kurz darauf um 1.50 Uhr ein ML1,8 Erdstoß aus 17 bzw. 18 km Tiefe direkt am Westzipfel von El Hierro.
07.03.14 - 9.42 Uhr - Beben mit ML2,4 aus 33 km Tiefe zwischen Gran Canaria und Fuerteventura.
Blick aus dem Weltraum (NASA) und kein Vulkanausbruch. Es ist ein Blitz der rechts als heller weißer Fleck vom Lightning Imaging Sensor (LIS) auf der Internationalen Raumstation ISS erfasst wird.
Es ist die Nachtansicht von Gewitterwolken über Südkalifornien mit den gelb durch die Wolkenschicht scheinenden Nachtlichtern von Los Angeles und San Diego.
Mit dem neuen LIS Sensor-System soll die Anzahl und die Strahlungsenergie globaler Blitze erfasst und näher untersucht werden.
Während unter El Hierro innerhalb der letzten 24 Stunden nur ein ML1,9 Beben aus flacher Tiefe von 2 km in Nähe des Tanganasoga zu verzeichnen war, hat das Forschungsschiff Ángeles Alvariño seine Arbeit aufgenommen (Foto: Vulcano). Hoher Seegang verhindert im Moment allerdings den Einsatz des ROV Liropus 2000. Das Forscherteam musste sich gestern auf die Justierung der technischen Geräte beschränken. Heute, so hofft die Besatzung, werden sich die Wetterbedingungen bessern um das vorgesehene Untersuchungs- Programm zu starten.
Es würde mich nicht wundern, wenn in den nächsten Tagen auch ein bisher noch nicht entdeckter neuer Eruptionsmund gefunden wird. Ich bin mir ziemlich sicher, dass im Herbst 2013 aufgrund der sich plötzlich veränderten GPS Druckwerte eine weitere Eruption im Bereich der Westspitze (südlicher Golfoausgang) stattgefunden hat. Wir werden sehen !
Das Schiff ist mit den modernsten Anlagen ausgestattet und sicher für eine Überraschung gut. Nicht nur um die Eruptionsstelle des Eldiscreto, sondern auch im Golfo wird mit hochempfindlichen Sensoren der Meeresgrund im Küstenbereich erfasst und vermessen.
Mit der bathymetrieschen Vermessung wird die topographischen Gestalt des Meeresboden abgetastet und ein hochauflösendes Tiefenprofil erstellt. Schon kleine Veränderungen können dann im Vergleich zu der Ende 2012 erstellten Karte, erkannt werden.
Samstag, 08.03.14 - in der vergangenen Nacht 3 Beben - davon um 1.33 Uhr ein ML2,6 und kurz darauf um 1.50 Uhr ein ML1,8 Erdstoß aus 17 bzw. 18 km Tiefe direkt am Westzipfel von El Hierro.
07.03.14 - 9.42 Uhr - Beben mit ML2,4 aus 33 km Tiefe zwischen Gran Canaria und Fuerteventura.
Blick aus dem Weltraum (NASA) und kein Vulkanausbruch. Es ist ein Blitz der rechts als heller weißer Fleck vom Lightning Imaging Sensor (LIS) auf der Internationalen Raumstation ISS erfasst wird.
Es ist die Nachtansicht von Gewitterwolken über Südkalifornien mit den gelb durch die Wolkenschicht scheinenden Nachtlichtern von Los Angeles und San Diego.
Mit dem neuen LIS Sensor-System soll die Anzahl und die Strahlungsenergie globaler Blitze erfasst und näher untersucht werden.
Während unter El Hierro innerhalb der letzten 24 Stunden nur ein ML1,9 Beben aus flacher Tiefe von 2 km in Nähe des Tanganasoga zu verzeichnen war, hat das Forschungsschiff Ángeles Alvariño seine Arbeit aufgenommen (Foto: Vulcano). Hoher Seegang verhindert im Moment allerdings den Einsatz des ROV Liropus 2000. Das Forscherteam musste sich gestern auf die Justierung der technischen Geräte beschränken. Heute, so hofft die Besatzung, werden sich die Wetterbedingungen bessern um das vorgesehene Untersuchungs- Programm zu starten.
Es würde mich nicht wundern, wenn in den nächsten Tagen auch ein bisher noch nicht entdeckter neuer Eruptionsmund gefunden wird. Ich bin mir ziemlich sicher, dass im Herbst 2013 aufgrund der sich plötzlich veränderten GPS Druckwerte eine weitere Eruption im Bereich der Westspitze (südlicher Golfoausgang) stattgefunden hat. Wir werden sehen !
Das Schiff ist mit den modernsten Anlagen ausgestattet und sicher für eine Überraschung gut. Nicht nur um die Eruptionsstelle des Eldiscreto, sondern auch im Golfo wird mit hochempfindlichen Sensoren der Meeresgrund im Küstenbereich erfasst und vermessen.
Mit der bathymetrieschen Vermessung wird die topographischen Gestalt des Meeresboden abgetastet und ein hochauflösendes Tiefenprofil erstellt. Schon kleine Veränderungen können dann im Vergleich zu der Ende 2012 erstellten Karte, erkannt werden.
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Mittwoch, 5. März 2014
Vulkan - Schatzsuche und neue Forschungskampagne
NEWS:
Donnerstag, 06.03.14 - gestern um 11.47 Uhr ein ML1,9 Erdstoß aus nur 2 km Tiefe in Nähe des Tanganasoga (wahrscheinlich ein Spannungsbeben).
Nachdem wir nun auch unseren "Dia de Los Indianos" (Fotos hier) überstanden haben, wieder zum vulkanischen Teil.
Gestern Abend um 21.31 und 21.57 Uhr zwei schwache Beben bis ML1,2 aus 13 km Tiefe direkt unter dem Inselmassiv.
Der Vulkankegel des Eldiscreto von 2011 (Grafik IEO) wird neu vermessen. Festgestellt werden soll, ob sich inzwischen Veränderungen ergeben haben. Die unten eingetragen Punkte 51 bis 59 sind keine Höhenangaben, sondern Messpunkte.
Donnerstag, 06.03.14 - gestern um 11.47 Uhr ein ML1,9 Erdstoß aus nur 2 km Tiefe in Nähe des Tanganasoga (wahrscheinlich ein Spannungsbeben).
Nachdem wir nun auch unseren "Dia de Los Indianos" (Fotos hier) überstanden haben, wieder zum vulkanischen Teil.
Gestern Abend um 21.31 und 21.57 Uhr zwei schwache Beben bis ML1,2 aus 13 km Tiefe direkt unter dem Inselmassiv.
Der Vulkankegel des Eldiscreto von 2011 (Grafik IEO) wird neu vermessen. Festgestellt werden soll, ob sich inzwischen Veränderungen ergeben haben. Die unten eingetragen Punkte 51 bis 59 sind keine Höhenangaben, sondern Messpunkte.
Jetzt beginnt in Kürze die dritte Ozeanographische VULCANO 0314-Kampagne mit dem Forschungsschiff Ángeles Alvariño (ich hatte berichtet).
Mit an Bord sind Wissenschaftler des Spanischen Institut für Meereskunde (IEO), der Universität Las Palmas de Gran Canaria und dem hydrographischen Institut der Marine und der Universität von La Laguna (Teneriffa).
Mit einer hochauflösenden Multibeam-Sonde, soll eine neue 3D Karte des Kegel aufgenommen werden. Die bisher bekannte Basisbreite des Eldiscreto beträgt 800 m und die Höhe rund 260 m. Bis zur Wasseroberfläche fehlen noch 87 m.
Hier links die alten Aufnahme aus dem Jahre 2012 mit der Gasaustrittfahne am linken Kraterrand (Vulcano). Interessant dürfte werden, ob durch das starke ML5,1 Beben vom 27.12.13 die Flanken abgerutscht sind. Eingesetzt wird auch der Unterwasser-Roboter (Remote Operative Fahrzeug) kurz ROV Liropus 2000. Es werden somit auch Bilder vom Vulkan selbst und dem Ozeanboden in Nähe der Eruptionsstelle möglich sein. Die Veränderungen aus geologischer und botanischer Sicht und das evtl.Verhalten der Meeresbewohnern, wird sich so zu früheren Untersuchungen zeigen. Das ROV ermöglicht auch mit seinem Gelenkarm Probenahmen. Also insgesamt eine spannende Aktion, die für die nächsten 20 Tage angesetzt ist.
Wo ist die Hightech-Boje geblieben.
Aufgabe der Angeles Alvariño soll es auch sein, die Anfang Dezember 2013 verloren gegangene Messboje (Bild) zu finden. Eine hochmoderne Station die ihre Messergebnisse via Satellit zur Basisstation funkt. Alles dazu in meinem Beitrag vom November 2013.
Nach einem schweren Unwetter ist sie am 5. Dezember 2013 über Nacht optisch (lag nur 1,5 km vor der Küste) spurlos verschwunden. Auch das Funksignal stellte seine Funktion ein. Suchaktionen brachten bisher keine Ergebnisse. Entweder treibt sie nun als "Flaschenpost" gen Karibik oder sie liegt am Meeresgrund. Es wird also auch eine Art "Schatzsuche" das teure Stück zu finden. Verankert war sie direkt über der Krateröffnung am Messpunkt 56 (oben) und galt eigentlich als unsinkbar (das kennen wir aber auch von der Titanic).
Das waren links die letzten Aufzeichnungen/ Lebenszeichen der Boje. Seit dem herrscht Schweigen.
Am kommenden Samstag kann die Angeles Alvariño auch im Hafen von Puerto de La Estaca im Rahmen der 100-Jahrfeier der IEO besichtigt werden.
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Montag, 3. März 2014
Ruhe unten - dafür Action oben
Carnaval
Während im Weltraum - hier der Blick von der ISS - die Sonne aufgeht (Foto: NASA), die Kurse heute an der Börse purzeln (links) und der Vulkan unter El Hierro Ruhe gibt, wird auf den Inseln heute gefeiert. Jede Kanarische Inseln hat so seinen eigenen Brauch "Carnaval" auf seine eigene Art zu begehen.
Ob im Ziegenpelz als rußgefärbter Bimbache beim "Los Carneros" im Golfotal auf El Hierro (links), - oder als ganz in weiß gekleideter Emigrant beim "Dia de Los Indianos" auf La Palma (unten).
Es sind traditionelle Aufzüge, die ausgiebig und in voller Inbrunst gefeiert werden und nicht mit den eher steifen "Rosenmontagsumzüge" in Deutschland vergleichbar sind. Alle sind hier beteiligt - es gibt keine Randbesucher.

Santa Cruz de La Palma steht heute ganz im Zeichen der zurückkehrenden Emigranten aus Kuba. Als wohlhabende Re-Emigranten kamen sie einst wieder zurück auf "ihre" Insel. Was hier wie Schnee aussieht ist "Polvo" - Talkum oder Kinderpuder. Über 8 Tonnen wurden im vergangenen Jahr allein von der Stadtverwaltung beschafft und über das Volk verstreut. Die vielen privat mitgebrachten "kleinen Polvostreuer" überhaupt nicht eingerechnet.
Eine riesige, aber wunderschöne Schweinerei.
Eine große und kaum zu durchsehende Polvowolke wird heute wieder die ganze Nacht über unserer Hauptstadt hängen. Es macht hier wenig Sinn, seine optischen Hilfsmittel wie Brille oder Kontaktlinsen mitzubringen. Nach 2 Minuten ist man blind und lässt sie besser gleich zu Hause. Gefeiert wird mit kubanischen Rhythmen, viel Rum und dem obligatorischen Puro (Zigarre) zwischen den Lippen.
Auch nicht ahnende Touristen die eher zufällig in die Masse geraten, unterscheiden sich nach kurzer Zeit nicht mehr von den feiernden Emigranten.
Sondermaschinen - heute allein 17 Flüge von den anderen Inseln - und zusätzliche Fähren, bringen im Augenblick weitere Emigranten von den Nachbarinseln zu uns. Man muss es Live erlebt haben, um die Stimmung und Atmosphäre richtig zu verstehen.
Besser konnte ich meine Frau Marie (unten) in dem Polvodunst auch nicht ablichten. Aber man kann es ungefähr erahnen was heute Nachmittag und in der Nacht hier los ist.
Während im Weltraum - hier der Blick von der ISS - die Sonne aufgeht (Foto: NASA), die Kurse heute an der Börse purzeln (links) und der Vulkan unter El Hierro Ruhe gibt, wird auf den Inseln heute gefeiert. Jede Kanarische Inseln hat so seinen eigenen Brauch "Carnaval" auf seine eigene Art zu begehen.
Ob im Ziegenpelz als rußgefärbter Bimbache beim "Los Carneros" im Golfotal auf El Hierro (links), - oder als ganz in weiß gekleideter Emigrant beim "Dia de Los Indianos" auf La Palma (unten).
Es sind traditionelle Aufzüge, die ausgiebig und in voller Inbrunst gefeiert werden und nicht mit den eher steifen "Rosenmontagsumzüge" in Deutschland vergleichbar sind. Alle sind hier beteiligt - es gibt keine Randbesucher.

Santa Cruz de La Palma steht heute ganz im Zeichen der zurückkehrenden Emigranten aus Kuba. Als wohlhabende Re-Emigranten kamen sie einst wieder zurück auf "ihre" Insel. Was hier wie Schnee aussieht ist "Polvo" - Talkum oder Kinderpuder. Über 8 Tonnen wurden im vergangenen Jahr allein von der Stadtverwaltung beschafft und über das Volk verstreut. Die vielen privat mitgebrachten "kleinen Polvostreuer" überhaupt nicht eingerechnet.
Eine riesige, aber wunderschöne Schweinerei.
Eine große und kaum zu durchsehende Polvowolke wird heute wieder die ganze Nacht über unserer Hauptstadt hängen. Es macht hier wenig Sinn, seine optischen Hilfsmittel wie Brille oder Kontaktlinsen mitzubringen. Nach 2 Minuten ist man blind und lässt sie besser gleich zu Hause. Gefeiert wird mit kubanischen Rhythmen, viel Rum und dem obligatorischen Puro (Zigarre) zwischen den Lippen.
Auch nicht ahnende Touristen die eher zufällig in die Masse geraten, unterscheiden sich nach kurzer Zeit nicht mehr von den feiernden Emigranten.
Sondermaschinen - heute allein 17 Flüge von den anderen Inseln - und zusätzliche Fähren, bringen im Augenblick weitere Emigranten von den Nachbarinseln zu uns. Man muss es Live erlebt haben, um die Stimmung und Atmosphäre richtig zu verstehen.
Besser konnte ich meine Frau Marie (unten) in dem Polvodunst auch nicht ablichten. Aber man kann es ungefähr erahnen was heute Nachmittag und in der Nacht hier los ist.
In den nächsten Tage werden auf der La Palma-Seite noch einige "Detailaufnahmen" einbinden.
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Sonntag, 2. März 2014
Erdbeben in der alten Hotspot - Spur
NEWS:
Es waren in den vergangenen 10 Tagen doch schon außergewöhnlich viele Beben im Kanarischen Atlantikbecken (IGN Karte). Das letzte gestern Abend um 19.45 Uhr mit ML1,8 aus 11 km Tiefe vor der Westspitze von El Hierro (Raute). Alle Beben bis nach Lanzarote liegen auf dem Weg, den der Hotspot in den vergangenen Millionen Jahren immer weiter nach Südwesten zurück gelegt bzw. die afrikanische Kontinentalplatte nach Nordosten genommen hat. Dass es hier eine Verbindung in das afrikanische Atlasgebirge - einen Magmakanal wie deutsche Geologen vermuten - geben soll, könnte die Lage der Erdstöße untermauern. Außer El Hierro, liegen alle Beben in einer Tiefe von 20 bis 59 km Tiefe. Die Stärke variierte in den vergangenen Tagen zwischen ML1,8 bis 3,8 (Grafik unten rote Pfeile).
Wenn jetzt noch zusätzlich in diesem schon bebenträchtigen Gebiet nach Erdöl gebohrt werden soll, wird die Situation noch instabiler. Unter dem Meeresgrund dürften eine Reihe von Magmagängen und Kammern liegen, die durch eine Bohrung aus ihrem "Schlaf" gerissen werden.
Es sind nicht primär die Bohrungen selbst, aber die sich bei einer Erdölförderung verändernde Druckverhältnisse im Untergrund. Durch eine Druckverlagerung könnte das Magma doch einen bisher verschlossenen Aufwärtskanal finden. Mit Konsequenzen die heute noch nicht vorstellbar sind.
Tatsache ist, dass bereits etwas südöstlich vor der Küste von Mauretanien nach Erdöl gebohrt wird. Die englische Tullow Oil hat am Rande des kanarischen Becken in 5400 Meter Tiefe eine große Ölblase aufgespürt. Mit einem Floating Production Storage and Offloading Unit (FPSO) Verfahren soll es in den nächsten Monaten los gehen.
Hier hilft aller Protest wenig - das Fördergebiet liegt im Hoheitsgebiet eines Anrainerstaates, genau so wie das Ölfeld vor der Küste von Marokko. Solange Erdöl verbraucht und damit viel Geld zu verdienen ist, werden alle Warnungen in den Wind geschlagen.
Nach uns die Sintflut, hier und jetzt ist uns wichtig - die Folgen dürfen dann die Kinder ausbaden.
Es scheint die menschliche Engstirnigkeit zu sein, seinen alten Heimatplaneten zu zerstören und lieber in den fernen Galaxien einen anderen erdähnlichen Planeten für seine Zukunft zu suchen.
... und hier noch als kleiner Tipp:
Zur Zeit läuft ein kostenloses 30-Tage Testangebot vom neuen AMAZON Instant Video-Streaming.
Es waren in den vergangenen 10 Tagen doch schon außergewöhnlich viele Beben im Kanarischen Atlantikbecken (IGN Karte). Das letzte gestern Abend um 19.45 Uhr mit ML1,8 aus 11 km Tiefe vor der Westspitze von El Hierro (Raute). Alle Beben bis nach Lanzarote liegen auf dem Weg, den der Hotspot in den vergangenen Millionen Jahren immer weiter nach Südwesten zurück gelegt bzw. die afrikanische Kontinentalplatte nach Nordosten genommen hat. Dass es hier eine Verbindung in das afrikanische Atlasgebirge - einen Magmakanal wie deutsche Geologen vermuten - geben soll, könnte die Lage der Erdstöße untermauern. Außer El Hierro, liegen alle Beben in einer Tiefe von 20 bis 59 km Tiefe. Die Stärke variierte in den vergangenen Tagen zwischen ML1,8 bis 3,8 (Grafik unten rote Pfeile).
Wenn jetzt noch zusätzlich in diesem schon bebenträchtigen Gebiet nach Erdöl gebohrt werden soll, wird die Situation noch instabiler. Unter dem Meeresgrund dürften eine Reihe von Magmagängen und Kammern liegen, die durch eine Bohrung aus ihrem "Schlaf" gerissen werden.
Es sind nicht primär die Bohrungen selbst, aber die sich bei einer Erdölförderung verändernde Druckverhältnisse im Untergrund. Durch eine Druckverlagerung könnte das Magma doch einen bisher verschlossenen Aufwärtskanal finden. Mit Konsequenzen die heute noch nicht vorstellbar sind.
Tatsache ist, dass bereits etwas südöstlich vor der Küste von Mauretanien nach Erdöl gebohrt wird. Die englische Tullow Oil hat am Rande des kanarischen Becken in 5400 Meter Tiefe eine große Ölblase aufgespürt. Mit einem Floating Production Storage and Offloading Unit (FPSO) Verfahren soll es in den nächsten Monaten los gehen.
Hier hilft aller Protest wenig - das Fördergebiet liegt im Hoheitsgebiet eines Anrainerstaates, genau so wie das Ölfeld vor der Küste von Marokko. Solange Erdöl verbraucht und damit viel Geld zu verdienen ist, werden alle Warnungen in den Wind geschlagen.
Nach uns die Sintflut, hier und jetzt ist uns wichtig - die Folgen dürfen dann die Kinder ausbaden.
Es scheint die menschliche Engstirnigkeit zu sein, seinen alten Heimatplaneten zu zerstören und lieber in den fernen Galaxien einen anderen erdähnlichen Planeten für seine Zukunft zu suchen.
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