Mittwoch, 15. April 2015

Droht Gran Canaria Ölpest ?

Russ. Trawler vor Gran Canaria gesunken.


Die Oleg Naydenov – ein russisches Fischereischiff, ist mit 1400 Tonnen Treibstoff gesunken.
Bereits am vergangenen Wochende fing der Maschinenraum des Schiffes Feuer. Es lag im Hafen von Las Palmas de Gran Canaria.
Der Brand konnte zwar unter Kontrolle gebracht, aber nicht ganz gelöscht werden (Fotos: Salvamento Maritimo). Die 72 Besatzungsmitglieder wurden in Sicherheit gebracht.
Um einen Untergang des inzwischen mit Schlagseite im Hafenbecken von Las Palmas de Gran Canaria liegenden Trawler zu verhindern, wurde es von Schleppern der Salvamento Maritimo (Seenotrettung) auf das offene Meer geschleppt. Ein Schiffswrack im Hafenbecken und eine Ölpest im wichtigsten Handelshafen von Gran Canaria wäre eine Katastrophe ... weiter

Montag, 13. April 2015

Wetterprophet sollte man sein

NEWS:  Dienstag, 14.04.15 - seit Montag ist wieder eine verstärkte Bebenaktivität um die Westspitze von El Hierro zu beobachten. Gestern allein 6 Erdstöße bis ML2,1 aus großer Tiefe von 22-28 km. Heute um 7.06 Uhr ein ML1,8 Beben aus 25 km Tiefe.

Viele Wetter auf den Kanarischen Inseln?


Die Kanaren haben immer schönes Wetter ! Diese globale Aussage mag den Werbestrategen gefallen. Ein Wetterprophet wird aber die Stirn runzeln.
 
Natürlich ist es ganzjährig wärmer als in Nordeuropa und der eisige Winter fällt hier ganz aus.
Auf allen kanarischen Westinseln El Hierro, La Gomera und La Palma können auf engstem Raum aber unterschiedliche Wetterbedingungen herrschen. Sah es gestern bei einer Kanalwanderung auf der Ostseite von La Palma noch wie auf dem Foto sonnig und leicht bewölkt aus. Heute hängen dicke Wolken genau an dieser Stelle. Auch gab es in den Morgenstunden leichten Regen (1,8 L/m²). Kein Wetterprophet hatte dies vorher gesagt ...weiterlesen

Samstag, 11. April 2015

Delfine – Erdbeben Vorwarnung ?

Gestrandete Delfine versetzen Japan in Angst


Über 150 Breitschnabel- Delfine wurden in der vergangenen Nacht an die japanische Ostküste gespült. Nur drei Delfine konnten gerettet werden (Foto: jap.coast guard).
Das war die traurige Bilanz heute am Samstag.

Normalerweise bewegen sich Breitschnabeldelfine im tiefen Ozean. Wieso sie nun massenweise an den Strand angespült wurden, ist noch unklar.
Der Vorfall ereignete sich an einem Küstenabschnitt etwa 100 Kilometer nordöstlich von Tokio.
Noch gut in Erinnerung ist den Japanern ein ähnlicher Vorfall im Jahre 2011. Nur wenige Tage später kam es zur Tsunami-Katastrophe. Damals waren es 50 Delfine die qualvoll am Strand starben.
In Internet Kommentaren und auf Twitter häufen sich heute die Warnungen vor einem starken Erdbeben und einem Tsunami. Der morgige Sonntag wird als Epi-Tag genannt.

Sind Delfine Vorboten einer nahenden Katastrophe?

 

Wissenschaftlich konnte der Zusammenhang vom plötzlichen Delfin Massensterben und einem Erdbeben bisher noch nicht bewiesen werden. Bekannt ist aber, dass Tiere einen 7.Sinn für ein drohendes Unheil haben.

Schon in der Antike galt “Die Ratten verlassen das sinkende Schiff”. Jüngere Untersuchungen an Ziegen und Ameisen ergaben, dass eine innere Unruhe und ein auffälliges Verhalten sich vor einem schweren Beben einstellt. Langzeit-Studien sind im Augenblick noch im Gange, konnten aber bis jetzt diese ungewöhnlichen Verhaltensmuster noch nicht aufklären.

Von den Beben auf El Hierro von 2011 bis zum Jahre 2013 (bis ML5,1) wissen wir auch, dass auf der Insel keine Auffälligkeiten zu beobachten waren. Es wurde wohl von bellenden Hunden und aufgeregten Katzen berichtet – wie die Kommentare damals ergaben. 
Das ist aber aus den unterschiedlichsten Gründen auf den Kanaren normal. Wenn ich danach gehen würde, müsste nach dem Hunde-Gekläffe heute bei unserer Wanderung, in den nächsten Tagen hier ein ML 7,0 Beben los brechen.

Bei Delfinen mag dies vielleicht anders sein. Delphine können über große Entfernungen Geräusche wahrnehmen, sicher auch magnetische Veränderungen in der Erdkruste spüren oder chemische Ausdünstungen in großen Meerestiefen wahrnehmen. Warum Delfine aber flüchten, stranden um dann in großer Zahl zu Sterben, ist schon merkwürdig.

Warten wir einfach einmal ab, ob Delfine Vorboten eines starken Erdbeben sind. In wenigen Tagen werden wir es wissen.

Freitag, 10. April 2015

Programm-Tipp

Vor der Küste von El Hierro


Heute Abend beim ARD und hr-Fernsehen


Montag, 6. April 2015

Irrsinn – Naturgewalt als Waffe ?

NEWS: 7. April 2015 - 15.58 Uhr  - Erdstoss von ML2,7 aus 11 km Tiefe im Süden La Restinga
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Der menschlicher Irrsinn

Die Gedankenwelt mancher Politiker und Militärstrategen kennt wohl keine Grenzen. Einen Vulkanausbruch, ein Erdbeben oder einen Tsunami bewusst auszulösen um andersdenkende Menschen oder ganze Nationen auszulöschen – lässt schon schweren menschlichen Irrsinn oder Schizophrenie vermuten.

So empfiehlt der Leiter der russischen Akademie für geopolitische Fragen, der Geostratege Konstantin Sivkov,  Moskau einen nuklear Angriff auf die USA.

„Geologen glauben, dass der Supervulkan (Foto Flicka) im Yellowstone Park jederzeit explodieren kann. Es gibt Anzeichen von verstärkter Aktivität. Daher braucht es nur eine vergleichsweise kleine Explosion, etwa in der Stärke einer Megatonne, um den Ausbruch auszulösen. Die Folgen wären katastrophal für die Vereinigten Staaten. Das Land würde einfach von der Landkarte verschwinden.“ (Quelle: russisches Handelsblatt VPK)
Es sind vielleicht heute nur Gedanken- und Strategiespiele – die aber ... weiterlesen