Mittwoch, 23. September 2015

Lichtphänomen am frühen Morgen

Geisterhafte Lichtpunkte über Mazo


Für einige Betrachter war am Wochenende über Mazo auf La Palma dieses Lichtphänomen zu beobachten. Plötzlich tauchten aus dem diesigen Hintergrund weithin sichtbare Lichtflecken auf.

Nur für wenige Minuten strahlten grelle Lichtpunkte über den Häusern in den Himmel. Wie von einer starken Lichtquelle war gegen 8.30 Uhr am Vormittag an mehreren Punkten um Mazo auf der Ostseite dieses Lichtphänomen zu sehen.
Erdstrahlen, eine elektrische Bodenentladung oder ein anderer geothermischer Effekt – was kann das nur sein?
Das Lichtphänomen erschien nicht nur konzentriert mit drei Lichtpunken wie ... Weiterlesen

Emigranten, Auswanderer und Flüchtlinge

Auswanderer und die Flüchtlingswelle in Europa


Emigrant, Auswanderer und Flüchtling. Drei Begriffe mit unterschiedlicher Bedeutung.
Gemeinsam ist aber allen, dass sie ihr angestammtes Geburts- oder Heimatland verlassen haben. Ob aus Furcht vor Verfolgung wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität oder ihrer politischen Überzeugung, aus wirtschaftlichen Gründen oder als Umwelt- oder Klimaflüchtling.

Auch die vielen tausend Canarios aus La Palma, La Gomera oder El Hierro, die ihr Glück in Kuba oder Venezuela gesucht haben, werden hier als Emigranten bezeichnet. Irgend etwas hat sie alle bewegt ihr Ursprungsland zu verlassen ... weiter

Montag, 21. September 2015

Binter Canarias erneuert seine Flotte

Binter erhält den neuen Flugzeugtyp ATR 72-600


Die kanarische Binter Airline, mit Sitz auf Gran Canaria, hat in Toulouse ihr erstes Flugzeug vom Typ ATR 72-600 erhalten.

Über zwei Verträge mit dem französisch-italienischen Konsortium Avions de Transport Régional, wird das Unternehmen insgesamt 12 Flugzeuge des Typs anschaffen. Die „Inselhüpfer“, wie sie auch hier genannt werden, haben sich als besonders geeignet und zuverlässig heraus gestellt.

Von Insel zu Insel sind es gerade einmal rund 100 Kilometer. Ein Flug mit dem zweimotorigen Propellerflugzeug dauert 20 bis 30 Minuten. Kurzstart oder die Landung auch auf kleinen Pisten (La Gomera/ El Hierro), Handling ohne zusätzliche Hilfsmittel und geringer Energieverbrauch sind die wesentlichen Voraussetzungen.
Mit den neuen ATR ... Weiterlesen

Freitag, 18. September 2015

La Palma nimmt 174 Flüchtlinge auf

Flüchtlinge auf den Kanaren Willkommen?


Der Ruf und die Auswirkung von Frau Merkel hallt bis auf die Kanaren.

651 Plätze für syrische Flüchtlinge stellen allein die Kanaren zur Verfügung. Nicht, dass man besonders erfreut wäre oder dem Drängen der deutschen oder EU Regierung nachgibt. Es sei rein eine freiwillige und humanitäre Aufgabe, die die Kanarischen Inseln im Angesicht der Flüchtlings Invasion in Mitteleuropa übernehmen. Bis zur Befriedung im Nahen Osten wird den notleidenden Flüchtlingen Asyl gewährt, ohne Anspruch auf ein Dauerbleiberecht.

Nur ausgesuchte syrische Kriegsflüchtlinge und keine Wirtschafts-Emigranten würden aufgenommen. Davon finden 80 Syrer Unterkunft in der leerstehenden Kasernebei Los Cancajos, 30 Flüchtlinge dürfen sich auf einen ruhigen Aufenthalt ganz im Norden bei Garafia freuen und 54 Asylanten bringt das Cabildo in eigenen freien Räumlichkeiten unter. Damit hat La Palma bezogen auf seine Größe, den Hauptanteil übernommen. El Hierro nimmt 0 Syrer auf ... Weiterlesen

Donnerstag, 17. September 2015

Seismografen auf El Hierro schlagen aus

Seismografen registrieren Erdbeben von Chile


Um 23.07 Uhr schlagen die Seismografen auf El Hierro Alarm. Ein schweres Seebeben jenseits des Atlantik, vor der Küste von Chile, schickt seine Bebenwellen auch über die Kanaren.
Ein ML8,3 Erdbeben 55 km vor der Küste von Chile aus 11 km Tiefe, lässt weltweit die Seismografen ausschlagen. Dank der installierten Tsunami Frühwarnung werden über 1 Million Menschen an der Küste aufgefordert, sofort ihre Häuser zu verlassen und höhere Regionen im Umland aufzusuchen.
Wenige Stunden nach dem Beben hat eine 4,75 Meter hohe Wasserwand die Innenstadt des Küstenort Coquimbo überflutet. Nach ersten Meldungen fanden 5 Menschen den Tod. Viele Bewohner wurden verletzt. Zahlreiche Gebäude seien eingestürzt oder von der Flutwelle mitgerissen worden.

Zahlreiche Nachbeben bis zur Stärke ML6,2 ereigneten sich bis heute Morgen gegen 5.00 Uhr Kanarenzeit (Grafiken: IGN). Ganze 13 Minuten dauerte der Weg der Bebenwelle von Südamerika über den Atlantik. Zum Glück ereignete sich das kräftige Beben nicht in den Nachtstunden, sondern am Abend gegen 19.54 Uhr Chile-Zeit. So konnte die Tsunami Warnung von allen Küsten-Bewohnern empfangen und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden. Erste Bilder der Verwüstung auf dem TV-Chile.

Chile liegt in einer Erdbeben gefährdeten Zone. Die Bewohner sind Erdstöße gewohnt. Im Jahre 2010 kamen bei einem ML8,8 Beben allein über 500 Menschen ums Leben.