NEWS:
In der vergangenen Nacht um 0.28 Uhr und 2.04 Uhr zwei Erdstöße mit ML2,1 und ML1,9. Die Beben lagen vor der Westküste (rot) und kamen aus 10 bzw. 11 km Tiefe.
Das Beben vom 10. Februar 2014 bei La Palma wurde von der IGN inzwischen von ML3,5 auf ML3,7 hoch gestuft. Aufgrund der großen Ausgangstiefe von 40 km war es nur im Norden und in Teilen der Westseite von La Palma zu spüren. Nachfolgebeben wurden nicht verzeichnet.
Arbeitsmarktsituation
Die Arbeitslosigkeit in Spanien und besonders auf den Kanaren ist alles andere als berauschend. Auch wenn sich in den letzten Monaten ein leichter Rückgang der Arbeitslosen bemerkbar machte, waren zum Jahreswechsel 371.000 Canarios ohne Arbeit. Das entspricht nach den Angaben des Nationalen Statistikinstitut (INE) einer Arbeitslosenquote von 33,18%.
Jeder dritte Canario ist ohne Arbeit. Auch die Zunahme der Touristikgäste in den vergangenen Monaten um über 5% vor allem auf den Ostinseln, brachte nicht viele neue Arbeitsplätze.
Die Quote in Gesamtspanien liegt immer noch bei 26,03%.
Es ist schon eine Dramatik und viel persönliches Leid, wenn man die Ausweglosigkeit in vielen kanarischen Familien miterleben muss. Nach dem schnellen "Wohlstand" in den letzten 10 bis 15 Jahren, kam noch schneller der Absturz ins Bodenlose.
Ein dauerhafter Wohlstand lässt sich nicht mit Subventionen und Krediten aufrecht halten. Das von der Bank oft zu 100% finanzierte Häuschen kann solange gehalten werden, wie Familieneinkommen und Arbeit vorhanden ist.
Können die Hypotheken nicht mehr bedient werden, greift der Kreditgeber auf seine Sicherheit zurück und versteigert zum jetzigen Zeitwert (oft nur 60% der Herstellungskosten) die schöne Immobilie. Zurück bleibt nur Frust, Wut und die Restschuld.
Etwas erträglicher wird dieser Zustand höchstens dadurch, dass es im Bewusstsein der Familien kein Einzelfall sondern ein kollektives Problem ist und auch der Freund und Nachbar davon betroffen ist.
Mehr als makaber und schon eine Frechheit ist aber die Tatsache, dass Politiker vollmundig von positiven Tendenzen reden und sich feiern lassen wollen, wenn die Quote nur um wenige 1/10 %-Werte sinken.
Waren es nicht sie - die immer glaubhaft versicherten und es vormachten, wie großzügig mit EU-Subventionen und den billigen Krediten umzugehen ist.
Oft sinnlose Investitionen in nicht notwendige oder viel zu große Bauwerke - Hauptsache das Geld wurde verpulvert.
Auf die Folgekosten und die Nachhaltigkeit wurde im Subventionsrausch nicht geachtet. Die Bauwirtschaft wurde aufgebläht und hat Arbeitsplätze geschaffen.
Dass dem Rausch aber auch wieder die Ernüchterung folgt, wurde völlig außer acht gelassen - vielleicht auch vergessen - und spielte auf jeden Fall keine große Rolle.
Wie gewonnen so zerronnen/ Mitgegangen - mitgefangen - mitgehangen - so die Sprichworte.
Die Suppe dürfen nun alle gemeinsam auslöffeln.
Mittwoch, 12. Februar 2014
Vulkan und die anderen Alltagssorgen
Labels:El Hierro,Kanarische Inseln,Kanaren,Spanien
Arbeitslosigkeit,
Erdbeben,
Vulkan
Montag, 10. Februar 2014
Beben von ML3,5 auf La Palma
NEWS:
10.22 Uhr - zum Beben auf La Palma. Inzwischen gibt es erste Rückmeldungen - "Ich wohne in El Castillo in Garafia und mein Haus hat gewackelt heute morgen" - der Erdstoß war auch auf der Westseite bis El Paso/Los Llanos zu spüren. Schäden scheint es aber nicht gegeben zu haben.
9.28 Uhr - auch gestern wieder zwei schwache Beben bis ML2,1 unter dem Inselmassiv von El Hierro aus 12 km Tiefe.
Heute Morgen um 5.56 Uhr ein ML3,5 Beben auf La Palma. Ja - auf La Palma vor der Nordostküste bei Los Sauces bzw. dem Küstenort San Andres. Der Erdstoß kam aus großer Tiefe von 40 km. Dieser Bereich um Los Sauces und Barlovento (siehe IGN Karte) war schon mehrmals in den vergangenen Jahren von Beben dieser Größe betroffen worden.
Es sind aber immer nur Einzelbeben die sich in großen Abständen (1 bis 2 Jahre) wiederholen. Es liegen zwar noch keine Meldungen vor - dürfte aber in der nördlichen Region spürbar gewesen sein.
Ich habe dieses Beben nicht wahrgenommen, wohne allerdings auch weiter südlich von Santa Cruz de La Palma (rechter unterer Rand auf Karte).
10.22 Uhr - zum Beben auf La Palma. Inzwischen gibt es erste Rückmeldungen - "Ich wohne in El Castillo in Garafia und mein Haus hat gewackelt heute morgen" - der Erdstoß war auch auf der Westseite bis El Paso/Los Llanos zu spüren. Schäden scheint es aber nicht gegeben zu haben.
9.28 Uhr - auch gestern wieder zwei schwache Beben bis ML2,1 unter dem Inselmassiv von El Hierro aus 12 km Tiefe.
Heute Morgen um 5.56 Uhr ein ML3,5 Beben auf La Palma. Ja - auf La Palma vor der Nordostküste bei Los Sauces bzw. dem Küstenort San Andres. Der Erdstoß kam aus großer Tiefe von 40 km. Dieser Bereich um Los Sauces und Barlovento (siehe IGN Karte) war schon mehrmals in den vergangenen Jahren von Beben dieser Größe betroffen worden.
Es sind aber immer nur Einzelbeben die sich in großen Abständen (1 bis 2 Jahre) wiederholen. Es liegen zwar noch keine Meldungen vor - dürfte aber in der nördlichen Region spürbar gewesen sein.
Ich habe dieses Beben nicht wahrgenommen, wohne allerdings auch weiter südlich von Santa Cruz de La Palma (rechter unterer Rand auf Karte).
Sonntag, 9. Februar 2014
Die Geburtswehen eines Unterwasser-Vulkan
NEWS:
Am 29. Januar 2014 erfasst die Advanced Land Imager (ALI) auf dem Satelliten Earth Observing-1 (EO-1), diese Unterwasser Eruption. Es ist der Kavachi, ein Unterwasser-Vulkan am südlichen Rand der Salomonen-Inseln im westlichen Pazifik. Die NASA Satellitenaufnahme oben, zeigt die durch das austretende Gas und Aschepartikel verfärbte und abdriftende Meeresverfärbung. Ähnliche Meeresverfärbungen hatten wir 2011 noch detaillierter bei der Eldiscreto Eruption im Süden von El Hierro beobachten können.
Bereits mindestens 8 Ausbrüche wurden seit dem Jahre 1939 hier beobachtet. Die NOAA Aufnahme links entstand während einer Erkundungsexpedition am 14.5.2000. Trotzdem hat es der Kavachi bis heute nicht geschafft, eine dauerhafte Insel über der Meeresoberfläche zu entwickeln. Immer wieder wurde die aus dem Meer ragende Vulkanspitze durch abrutschende Lavafragmente und die starke Meeresströmung nach bereits wenigen Tagen abgetragen. Die Basis des Kavachi Vulkan liegt auf 1100 m Meerestiefe und soll einen Durchmesser von inzwischen rund 8 km haben. Auch dieses Mal erwarten die Wissenschaftler keine neue Insel. Er wird also noch einige Anläufe benötigen, bis sich ein tragfähiges Fundament gebildet hat.
Während es zur Zeit auf unserem Globus eine Reihe von Vulkan Eruptionen und noch mehr Erdbeben gibt, bleibt es seit 6 Wochen um El Hierro verhältnismäßig ruhig. Ich denke, dass das starke ML5,1 Beben am 27.12.13 sehr viel Kraft gekostet hat und sich die aufgebauten Spannungen in der äußeren Erdkruste erst einmal entladen haben. Aber es gab auch am 7.2.14 ein ML1,5 und gestern zwei Beben bis ML1,7. Das Zentrum liegt um den Tanganasoga (IGN Grafik) in 10 bis 12 km Tiefe. Der Kammerdruck bleibt mit kleinen Abweichungen stabil, aber auf hohem Niveau.
Je länger diese "Ruhephase" nun andauert, desto mehr "Spannungsdruck" kann sich wieder aufbauen. Auch in dieser Phase wirkt der vorhandene Innendruck auf das umliegende Gestein und wird die Kammern und Kanäle weiter dehnen und ausweiten und das erzeugt neue Spannung und Energie.
Zu wünschen wäre eigentlich eine etappenweise Entladung durch kleinere Energieabgaben. Die Beben würden dabei schwächer ausfallen.
Neuer Magmanachschub aus größerer Tiefe scheint im Moment nicht zu erfolgen, da seit Wochen keine Erdstöße aus 15 und mehr Kilometer Tiefe registriert werden.
Es bleibt also interessant die weitere Entwicklung genau zu beobachten. Treffen die Einschätzungen zu oder hat die Natur gar einen ganz anderen Weg im Auge.
Am 29. Januar 2014 erfasst die Advanced Land Imager (ALI) auf dem Satelliten Earth Observing-1 (EO-1), diese Unterwasser Eruption. Es ist der Kavachi, ein Unterwasser-Vulkan am südlichen Rand der Salomonen-Inseln im westlichen Pazifik. Die NASA Satellitenaufnahme oben, zeigt die durch das austretende Gas und Aschepartikel verfärbte und abdriftende Meeresverfärbung. Ähnliche Meeresverfärbungen hatten wir 2011 noch detaillierter bei der Eldiscreto Eruption im Süden von El Hierro beobachten können.
Bereits mindestens 8 Ausbrüche wurden seit dem Jahre 1939 hier beobachtet. Die NOAA Aufnahme links entstand während einer Erkundungsexpedition am 14.5.2000. Trotzdem hat es der Kavachi bis heute nicht geschafft, eine dauerhafte Insel über der Meeresoberfläche zu entwickeln. Immer wieder wurde die aus dem Meer ragende Vulkanspitze durch abrutschende Lavafragmente und die starke Meeresströmung nach bereits wenigen Tagen abgetragen. Die Basis des Kavachi Vulkan liegt auf 1100 m Meerestiefe und soll einen Durchmesser von inzwischen rund 8 km haben. Auch dieses Mal erwarten die Wissenschaftler keine neue Insel. Er wird also noch einige Anläufe benötigen, bis sich ein tragfähiges Fundament gebildet hat.
Während es zur Zeit auf unserem Globus eine Reihe von Vulkan Eruptionen und noch mehr Erdbeben gibt, bleibt es seit 6 Wochen um El Hierro verhältnismäßig ruhig. Ich denke, dass das starke ML5,1 Beben am 27.12.13 sehr viel Kraft gekostet hat und sich die aufgebauten Spannungen in der äußeren Erdkruste erst einmal entladen haben. Aber es gab auch am 7.2.14 ein ML1,5 und gestern zwei Beben bis ML1,7. Das Zentrum liegt um den Tanganasoga (IGN Grafik) in 10 bis 12 km Tiefe. Der Kammerdruck bleibt mit kleinen Abweichungen stabil, aber auf hohem Niveau.
Je länger diese "Ruhephase" nun andauert, desto mehr "Spannungsdruck" kann sich wieder aufbauen. Auch in dieser Phase wirkt der vorhandene Innendruck auf das umliegende Gestein und wird die Kammern und Kanäle weiter dehnen und ausweiten und das erzeugt neue Spannung und Energie.
Zu wünschen wäre eigentlich eine etappenweise Entladung durch kleinere Energieabgaben. Die Beben würden dabei schwächer ausfallen.
Neuer Magmanachschub aus größerer Tiefe scheint im Moment nicht zu erfolgen, da seit Wochen keine Erdstöße aus 15 und mehr Kilometer Tiefe registriert werden.
Es bleibt also interessant die weitere Entwicklung genau zu beobachten. Treffen die Einschätzungen zu oder hat die Natur gar einen ganz anderen Weg im Auge.
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Freitag, 7. Februar 2014
Vulkanische Vergangenheit in Deutschland
Laacher-See und die Vulkaneifel
Während es unter El Hierro ruhig bleibt (gestern keine Beben), machen wir heute einen Ausflug in die Vulkan Eifel. Ein riesiger Vulkan-Dom (Foto: Vulkanpark) oder die Caldera des Laacher-See (Foto: Donar Reiskoffer) zeugen direkt vor ihrer Haustür von der vulkanischen Vergangenheit in Deutschland. Nicht mehr ganz jung - die letzte Eruption wird auf 10.930 Jahre v. Chr. datiert - dafür aber damals mächtig.
Riesige Mengen Asche und Bims wurden ausgeschleudert und bedeckten die Gegend mit einer bis zu 7 Meter dicken Lavaschicht. Geologen beziffern die Auswurfmenge auf etwa 6 km³ Stammmagmavolumen. Damit war der Ausbruch anderthalbmal so stark wie der des Pinatubo 1991, oder 6-mal so stark wie der Ausbruch des Mount St. Helens 1980.
Erloschen ist dieser Vulkan jedoch noch nicht. Er befindet sich im Moment nur im Ruhe- oder Schlafzustand. CO2 Entgasungen vulkanischen Ursprungs steigen hier zum Beispiel in Form der so genannten Mofetten (Gasblasen) am Ostufer des Laacher Sees empor und lassen auf anhaltende vulkanische Aktivität schließen.
Könnte dieser Vulkan wieder ausbrechen ?
Laut Prof. Dr. Schmincke (Vulkanologe) ist ein Ausbruch möglich:
„Die Aussage, der Eifelvulkanismus sei definitiv für immer und ewig erloschen, ist falsch. Die Aussage, weitere Vulkaneruptionen stünden in der Eifel unmittelbar bevor, ist allerdings genauso falsch und wissenschaftlich unhaltbar.
Wissenschaftlich seriös ist folgende Aussage: Sehr wahrscheinlich werden auch in Zukunft weitere Vulkane in der Eifel ausbrechen.“
Für jeden Heimat und Vulkanbegeisterten ist der Besuch der Vulkan-Eifel um den Laacher-See eine einfache Möglichkeit, auch in Deutschland Spuren und Zeitzeugnisse aus der vulkanischen Vergangenheit zu finden.
Der Vulkanpark Eifel - ein Zusammenschluss mehrerer Gemeinden aus diesem Gebiet - ermöglicht auf einfache, unterhaltsame und doch spannende Art, Einblicke in die jüngste Erdgeschichte zu finden.
Das Video Lava-Dome Mendig und die Webseite Vulkanpark Eifel geben darüber Auskunft.
Auch für Wanderer oder Radler gibt es Ausflugtipps zu den zehn geologischen Highlights der Osteifel: "Auf den Spuren der Eifel Vulkane" gefunden im Kölner Stadt-Anzeiger.
Für einen Tages- oder Wochenendausflug in den kommenden Frühlingstagen vielleicht nicht die schlechteste Idee. Zum Einlesen: Reiseführer Vulkaneifel: Vom Laacher See bis zu den Dauner Maaren
Während es unter El Hierro ruhig bleibt (gestern keine Beben), machen wir heute einen Ausflug in die Vulkan Eifel. Ein riesiger Vulkan-Dom (Foto: Vulkanpark) oder die Caldera des Laacher-See (Foto: Donar Reiskoffer) zeugen direkt vor ihrer Haustür von der vulkanischen Vergangenheit in Deutschland. Nicht mehr ganz jung - die letzte Eruption wird auf 10.930 Jahre v. Chr. datiert - dafür aber damals mächtig.
Riesige Mengen Asche und Bims wurden ausgeschleudert und bedeckten die Gegend mit einer bis zu 7 Meter dicken Lavaschicht. Geologen beziffern die Auswurfmenge auf etwa 6 km³ Stammmagmavolumen. Damit war der Ausbruch anderthalbmal so stark wie der des Pinatubo 1991, oder 6-mal so stark wie der Ausbruch des Mount St. Helens 1980.
Erloschen ist dieser Vulkan jedoch noch nicht. Er befindet sich im Moment nur im Ruhe- oder Schlafzustand. CO2 Entgasungen vulkanischen Ursprungs steigen hier zum Beispiel in Form der so genannten Mofetten (Gasblasen) am Ostufer des Laacher Sees empor und lassen auf anhaltende vulkanische Aktivität schließen.
Könnte dieser Vulkan wieder ausbrechen ?
Laut Prof. Dr. Schmincke (Vulkanologe) ist ein Ausbruch möglich:
„Die Aussage, der Eifelvulkanismus sei definitiv für immer und ewig erloschen, ist falsch. Die Aussage, weitere Vulkaneruptionen stünden in der Eifel unmittelbar bevor, ist allerdings genauso falsch und wissenschaftlich unhaltbar.
Wissenschaftlich seriös ist folgende Aussage: Sehr wahrscheinlich werden auch in Zukunft weitere Vulkane in der Eifel ausbrechen.“
Für jeden Heimat und Vulkanbegeisterten ist der Besuch der Vulkan-Eifel um den Laacher-See eine einfache Möglichkeit, auch in Deutschland Spuren und Zeitzeugnisse aus der vulkanischen Vergangenheit zu finden.
Der Vulkanpark Eifel - ein Zusammenschluss mehrerer Gemeinden aus diesem Gebiet - ermöglicht auf einfache, unterhaltsame und doch spannende Art, Einblicke in die jüngste Erdgeschichte zu finden.
Das Video Lava-Dome Mendig und die Webseite Vulkanpark Eifel geben darüber Auskunft.
Auch für Wanderer oder Radler gibt es Ausflugtipps zu den zehn geologischen Highlights der Osteifel: "Auf den Spuren der Eifel Vulkane" gefunden im Kölner Stadt-Anzeiger.
Für einen Tages- oder Wochenendausflug in den kommenden Frühlingstagen vielleicht nicht die schlechteste Idee. Zum Einlesen: Reiseführer Vulkaneifel: Vom Laacher See bis zu den Dauner Maaren
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Mittwoch, 5. Februar 2014
Vulkan - Seismograph ist nicht gleich Seismograf
NEWS:
Zwei Seismogramme von der gleichen seismischen Aktivität heute Morgen zur gleichen Uhrzeit. Doch zeigen sie völlig unterschiedliche Erschütterungen und Bewegungen auf. Hier links die Station CTAB im südlichen Golfo ...
und hier die offizielle CTIG Station bei Valverde und von der IGN ins Netz gestellt. Beide Stationen liegen nur wenige Kilometer voneinander entfernt. Oben tremorähnliche Aufzeichnungen und links die völlige Ruhe. Es ist die Einstellung und Feinjustierung der Messanlagen, die diese Unterschiede ausmachen. Der Mittelwert aus beiden Aufzeichnungen, dürfte in etwa den tatsächlichen Verlauf im Untergrund widerspiegeln.
(nach Duden übrigens Seismograf oder alternativ Seismograph - beide Schreibweisen sind ok)
Um die Sache noch etwas mehr zu verwirren, links der Seismograf CRST im Süden bei La Restinga auch von heute. Pünktlich gegen 7.00 Uhr am Morgen setzen die Ausschläge ein, um gegen 19.00 Uhr am Abend (hier noch nicht zu sehen) wieder abzuflauen. Dieser Seismograf sitzt deutlich zu Nahe an der Südstraße nach Restinga und zeichnet den vorbei fließenden Autoverkehr mit auf.
Schauen wir auf die Bebenstatistik. Gestern und auch heute (bis 16.00) jeweils 4 Erdstöße bis ML2,0 aus 10 bis 12 km Tiefe.
Eine etwas andere Darstellung von Volcano (oben) der letzten 10 Tage. Im Januar 2014 kaum Beben und seit Anfang Februar wieder verstärkte Bebentätigkeit. Das Ausgangszentrum sammelt sich um die 10 km Tiefe (Kreise) und die Lage liegt mit Schwerpunkt um den Tanganasoga im Inselinnern (links IGN Grafik). Auch wenn es ab und zu Erdstöße aus 3 km Tiefe gibt, bleibt die Hauptaktivität doch auf tiefere Regionen beschränkt.
Zwei Seismogramme von der gleichen seismischen Aktivität heute Morgen zur gleichen Uhrzeit. Doch zeigen sie völlig unterschiedliche Erschütterungen und Bewegungen auf. Hier links die Station CTAB im südlichen Golfo ...
(nach Duden übrigens Seismograf oder alternativ Seismograph - beide Schreibweisen sind ok)
Um die Sache noch etwas mehr zu verwirren, links der Seismograf CRST im Süden bei La Restinga auch von heute. Pünktlich gegen 7.00 Uhr am Morgen setzen die Ausschläge ein, um gegen 19.00 Uhr am Abend (hier noch nicht zu sehen) wieder abzuflauen. Dieser Seismograf sitzt deutlich zu Nahe an der Südstraße nach Restinga und zeichnet den vorbei fließenden Autoverkehr mit auf.
Schauen wir auf die Bebenstatistik. Gestern und auch heute (bis 16.00) jeweils 4 Erdstöße bis ML2,0 aus 10 bis 12 km Tiefe.
Eine etwas andere Darstellung von Volcano (oben) der letzten 10 Tage. Im Januar 2014 kaum Beben und seit Anfang Februar wieder verstärkte Bebentätigkeit. Das Ausgangszentrum sammelt sich um die 10 km Tiefe (Kreise) und die Lage liegt mit Schwerpunkt um den Tanganasoga im Inselinnern (links IGN Grafik). Auch wenn es ab und zu Erdstöße aus 3 km Tiefe gibt, bleibt die Hauptaktivität doch auf tiefere Regionen beschränkt.
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