Bebenserie von Nepal aufgezeichnet
Auch auf El Hierro wurde das starke Erdbeben von Nepal
registriert. Um 6.23 Uhr am vergangenen Samstag schlugen die
Seismografen aus (siehe IGN Grafik).
Bis 9.00 Uhr wurde die Bebenserie aufgezeichnet. Solange kam die
Erdkruste rund um den Globus nicht zur Ruhe. Es war ein besonders
schweres Beben von
ML7,8. Das Epizentrum lag etwa 80
Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Kathmandu. Nach ersten Berichten
hat sich dabei die Hauptstadt von
Nepal um über
3 Meter verschoben.
Nepal liegt am Kontinental-Plattenrand und starke Erdbeben wurden von
den Geologen erwartet. Bisher wurden 3700 Tote und mehr als 6500
Verletzte gezählt. Das dürfte noch nicht die Endbilanz sein.
Auch Gran Canaria von Erdbeben betroffen
Auch auf den Kanaren gab es in den vergangenen Tagen Erdstöße bis zu ML2,7.
Natürlich nicht zu vergleichen mit dem Beben von Nepal – aber doch
eine Häufung um die Insel Gran Canaria. Fünf Beben zwischen ML1,6 und
2,7 aus großer Tiefe zwischen 18 und 32 km. Aus El Hierro sind nur
kleine Erdstösse zu vermelden.
Dabei hat man auf der Erdoberfläche im Moment um
Gran Canaria ganz andere Sorgen.
Ölteppich kreist weiter südlich der Kanaren
Der Ölteppich des gesunkenen Fischtrawler Oleg Naydenov kreist weiter
um den südlichen Inselteil von Gran Canaria. Befürchtungen, dass auch
die Küsten von
Teneriffa und
La Gomera mit Ölschlamm verschmutzt werden, scheinen sich im Augenblick nicht zu bestätigen.
Aus der
Sentinel 1A ESA Satelliten Röntgen
Perspektive (Foto: IOCAG) ist nur die Ölfahne Richtung Süden zu
erkennen. Es gibt aber wohl noch Unterwasser Ölströme, die aus dem All
nicht zu sehen sind.
Heute ist die Luftbeobachtung mit Flugzeugen durch tief hängende
Wolken stark eingeschränkt. Auf La Palma gab es in den Vormittagsstunden
fast
16 l/m² Niederschlag (Ostseite). Im Laufe des Nachmittag sollen sich die Wolken ausdünnen und eine Luftbeobachtung wieder möglich machen.
Wenn sich weitere Entwicklungen abzeichnen, werde ich berichten