NEWS:
Samstag, 23.11.13 - um 16.16 Uhr ein ML2,4 Beben aus 13 km Tiefe jetzt etwas nördlich des Tanganasoga/Malpaso
Ein Unterwassereruption hat eine neue Insel erschaffen. Es ist nicht der wiedererwachte Eldiscreto und auch nicht bei El Hierro geschehen. Im fernen Japan weit ab von bewohntem Gebiet - im Pazifik, hat es dieser Vulkan über die Meeresoberfläche geschafft. Vor wenigen Tagen wurde die japanische Küstenwache Zeuge wie sich eine ca. 200 Meter im Durchmesser große neue Vulkaninsel erhob. Sie liegt im sogenannten pazifischen Feuerring in der Ogaswara- Kette die aus 30 unbewohnten Inseln - den Bonin-Inseln, besteht.
So ähnlich hätte sich auch der Eldiscreto von El Hierro seinen Weg an das Tageslicht verschafft. Ihm ging aber 87 Meter unter der Wasserlinie die Puste (zunächst) aus.
Das Japanische RT-TV hat das jetzige Naturereignis gefilmt. Hier geht es zum Video
Man überlegt sich natürlich - Was wäre wenn ... das 2011 vor El Hierro passiert wäre.
Wir hätten jetzt einen vorzeigbaren Eldiscreto, ein Touristenmagnet vor La Restinga und für die Bewohner eine Sorge weniger.
Der Magmakammerdruck hätte sich normalisiert, die aufgeblähte Inseloberfläche hätte wieder ihre ursprüngliche Form angenommen, keine ständigen Erdbeben -
Normalzustand einfach und eine vorgelagerte Insel mehr.
Wenn nicht dieses Wörtchen "wenn" wäre. Fantasieren und Träumen darf man. Vielleicht wäre auch Alles ganz anders gekommen !
Spektakulär sah auch gestern das IGN Seismogramm von El Hierro aus (Grafik links). Kräftige Ausschläge in den buntesten Farben in der Größenordnung einer ML5,0 Bebenserie ließen für den gelegentlichen Betrachter Schlimmes vermuten. Es war aber nur (wieder) eine technische Störung, die dieses abstrakte Bild auf die Rolle zauberte.
Tatsächlich hatten wir gestern 9 schwache Beben bis zu einer Stärke von ML2,2 aus 13 km Tiefe unter dem Tanganasoga. Heute ging es bisher mit 5 Beben an gleicher Stelle und ähnlicher Tiefe weiter.
Im Moment also keine Anzeichen auf ein schnelles Ende.
Freitag, 22. November 2013
Vulkan - Was wäre wenn ...
Labels:El Hierro,Kanarische Inseln,Kanaren,Spanien
Eldiscreto,
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Unterwasser-Vulkan,
Vulkan
Mittwoch, 20. November 2013
Eldiscreto und die Zeitbombe unter der Antarktis
NEWS:
Auch im Süden wird es jetzt wieder aktiver. Gestern um die Mittagszeit gab es ein ML2,3 und ML2,4 Beben aus 13 bzw. 15 km Tiefe (gelb). Die Beben lagen nur unweit der alten Eldiscreto Eruptionsstelle in doch beträchtlicher Tiefe. Heute Morgen dann um 2.46 Uhr ein ML2,8 Erdstoß (rotes Dreieck) aus 21 km Tiefe. Aber auch flachere Beben aus 8 und 9 km Tiefe wie im Golfo (rosa) gibt es zu vermelden. Hier kann es sich allerdings um sog. Spannungsbeben gehandelt haben. Die Messwerte (GPS-Verformung, ph + CO₂Werte) liegen in der für El Hierro üblichen Toleranz und haben sich in den letzten Tagen nicht wesentlich geändert.
"Tickende Zeitbombe in der Antarktis - Unter dem Eis brodelt ein Vulkan.
Die Gefahr lauert in der Tiefe: Unter den gewaltigen Eismassen der Antarktis brodelt ein riesiger Vulkan. Nimmt seine Aktivität zu, drohen Teile des Kontinents zu schmelzen."- nachzulesen bei N24
Bei solch reißerischen Artikeln (Fotos: NASA/ Courtesy Doug Weins) kommt mein Blut in Wallung. Natürlich gibt es auch unter der Arktis und der Antarktis Vulkane. Die ganze Erdkugel ist im Grunde ein Vulkan. Das ganze Leben verläuft auf einer tickenden Zeitbombe.
Ist es kein Vulkan, dann vielleicht ein Komet, ein Hurrikan oder übermäßig viel Chemie in meinen Lebensmitteln. Auch der chaotische Straßenverkehr, die verseuchte Luft zum Atmen oder die psychische Belastung - auch Stress genannt oder das Kernkraftwerk um die Ecke, sind tickende Zeitbomben.
Irgendwann kommt jedes Fass zum Überlaufen mit Konsequenzen für den Menschen - im Extremfalle für die ganze Menschheit.
Waren es früher Hungerkatastrophen, die Pest oder die biblische Sintflut, so sind es heute immer noch die alten und noch einige zusätzliche "modernere" Gefahren - menschengemachtes Gefahrenpotential.
Bei all den Naturgefahren darf allerdings nie der Zeitfaktor unter- oder überschätzt werden. Vulkanausbrüche gibt es, seit sich die Erde mit einer Kruste bedeckt hat. Auch wird es Eruptionen noch lange in die Zukunft geben, solange nämlich - wie flüssiges Gestein aus dem Erdinnern an die Oberfläche drängt und dieses Ende wird die Menschheit wahrscheinlich nicht mehr erleben.
Beim Ausbruch eines "Supervulkan" unter der Antarktis werden wir sicher nicht in den ansteigenden Wassermassen der Meere ertrinken. Vorher sind wir bereits verhungert, da uns die aufsteigenden Vulkangase das Sonnenlicht zum Leben genommen haben.
Fiktionen und Szenarien - die unsere und die nächste Generation wahrscheinlich nicht mehr erleben dürften. Ein Quäntchen "Zeitbombe" bleibt. Keiner vermag heute zu sagen, was denn morgen wirklich passieren wird.
Faktum ist, dass Wissenschaftler der Universität Washington mit einem neuartigen Matrix- Seismografen ein Computermodell (siehe Grafik) erstellt haben. Es waren schwache Erdstöße die von Januar 2010 - März 2011 aufgezeichnet wurden. Vom Verlauf von 2- 4 Zyklen/pro Sekunde konnte es sich um keine tektonischen Beben (normal 10- 20 Zyklen/Sekunde) gehandelt haben. Sie waren vulkanischem Ursprung und kamen aus 25 bis 40 km Tiefe.
Im Falle eines Ausbruch könnte in begrenztem Umfang Eis aufgeschmolzen werden. Die in tieferen Eisschichten gefundenen Lavaspuren waren nicht neu - sondern werden auf ein Alter von ca. 8000 Jahren geschätzt.
Erdgeschichte und Zukunftsvision ist die eine Sache - der Kanarische Hotspot und aktuell El Hierro die Andere. Jetzt und heute können wir Live beobachten und dokumentieren.
Was Morgen oder in einigen Monaten oder auch erst in Jahren sich hier noch entwickelt, bleibt die "große Unbekannte".
Aber die Chance steht gut, dass wir es noch Erleben dürfen.
Auch im Süden wird es jetzt wieder aktiver. Gestern um die Mittagszeit gab es ein ML2,3 und ML2,4 Beben aus 13 bzw. 15 km Tiefe (gelb). Die Beben lagen nur unweit der alten Eldiscreto Eruptionsstelle in doch beträchtlicher Tiefe. Heute Morgen dann um 2.46 Uhr ein ML2,8 Erdstoß (rotes Dreieck) aus 21 km Tiefe. Aber auch flachere Beben aus 8 und 9 km Tiefe wie im Golfo (rosa) gibt es zu vermelden. Hier kann es sich allerdings um sog. Spannungsbeben gehandelt haben. Die Messwerte (GPS-Verformung, ph + CO₂Werte) liegen in der für El Hierro üblichen Toleranz und haben sich in den letzten Tagen nicht wesentlich geändert.
"Tickende Zeitbombe in der Antarktis - Unter dem Eis brodelt ein Vulkan.
Die Gefahr lauert in der Tiefe: Unter den gewaltigen Eismassen der Antarktis brodelt ein riesiger Vulkan. Nimmt seine Aktivität zu, drohen Teile des Kontinents zu schmelzen."- nachzulesen bei N24
Bei solch reißerischen Artikeln (Fotos: NASA/ Courtesy Doug Weins) kommt mein Blut in Wallung. Natürlich gibt es auch unter der Arktis und der Antarktis Vulkane. Die ganze Erdkugel ist im Grunde ein Vulkan. Das ganze Leben verläuft auf einer tickenden Zeitbombe.
Ist es kein Vulkan, dann vielleicht ein Komet, ein Hurrikan oder übermäßig viel Chemie in meinen Lebensmitteln. Auch der chaotische Straßenverkehr, die verseuchte Luft zum Atmen oder die psychische Belastung - auch Stress genannt oder das Kernkraftwerk um die Ecke, sind tickende Zeitbomben.
Irgendwann kommt jedes Fass zum Überlaufen mit Konsequenzen für den Menschen - im Extremfalle für die ganze Menschheit.
Waren es früher Hungerkatastrophen, die Pest oder die biblische Sintflut, so sind es heute immer noch die alten und noch einige zusätzliche "modernere" Gefahren - menschengemachtes Gefahrenpotential.
Bei all den Naturgefahren darf allerdings nie der Zeitfaktor unter- oder überschätzt werden. Vulkanausbrüche gibt es, seit sich die Erde mit einer Kruste bedeckt hat. Auch wird es Eruptionen noch lange in die Zukunft geben, solange nämlich - wie flüssiges Gestein aus dem Erdinnern an die Oberfläche drängt und dieses Ende wird die Menschheit wahrscheinlich nicht mehr erleben.
Beim Ausbruch eines "Supervulkan" unter der Antarktis werden wir sicher nicht in den ansteigenden Wassermassen der Meere ertrinken. Vorher sind wir bereits verhungert, da uns die aufsteigenden Vulkangase das Sonnenlicht zum Leben genommen haben.
Fiktionen und Szenarien - die unsere und die nächste Generation wahrscheinlich nicht mehr erleben dürften. Ein Quäntchen "Zeitbombe" bleibt. Keiner vermag heute zu sagen, was denn morgen wirklich passieren wird.
Faktum ist, dass Wissenschaftler der Universität Washington mit einem neuartigen Matrix- Seismografen ein Computermodell (siehe Grafik) erstellt haben. Es waren schwache Erdstöße die von Januar 2010 - März 2011 aufgezeichnet wurden. Vom Verlauf von 2- 4 Zyklen/pro Sekunde konnte es sich um keine tektonischen Beben (normal 10- 20 Zyklen/Sekunde) gehandelt haben. Sie waren vulkanischem Ursprung und kamen aus 25 bis 40 km Tiefe.
Im Falle eines Ausbruch könnte in begrenztem Umfang Eis aufgeschmolzen werden. Die in tieferen Eisschichten gefundenen Lavaspuren waren nicht neu - sondern werden auf ein Alter von ca. 8000 Jahren geschätzt.
Erdgeschichte und Zukunftsvision ist die eine Sache - der Kanarische Hotspot und aktuell El Hierro die Andere. Jetzt und heute können wir Live beobachten und dokumentieren.
Was Morgen oder in einigen Monaten oder auch erst in Jahren sich hier noch entwickelt, bleibt die "große Unbekannte".
Aber die Chance steht gut, dass wir es noch Erleben dürfen.
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Matrix-Seismograf,
Vulkan
Samstag, 16. November 2013
Vulkan - das neueste Messergebnis per Satellit
NEWS:
Seit einigen Tagen funkt nun die eingesetzte Boje an der Südküste beim Eldiscreto ihre Daten. Abgefragt werden die Temperatur, der Salzgehalt des Oberflächenwassers, der Ph-Wert und der Kohlendioxidgehalt. Wahrscheinlich werden noch mehr Messergebnisse übertragen - diese werden aber nicht veröffentlicht und dürften auch nur für Wissenschaftler interessant sein.
Die IEO (Spanisches Institut für Meereskunde) und die anderen beteiligte Institute haben auf ihrer Webseite die linke Grafik mit den aktuellen Kurven ins Netz gestellt. Die Werte werden, soweit ich das im Moment beurteilen kann, nicht Live (Boje sendet im 3 Stundentakt) sondern Tagesaktuell erneuert. Dies reicht aber aus, um gravierende Veränderungen zu erkennen. Es sind sehr genaue Werte die mit modernsten Sensoren erhoben werden.
Damit die Boje nicht von einem Schiff bei Nacht gerammt wird, ist sie an der Spitze mit einem Leuchtfeuer das auf 1,5 Seemeilen den Standort markiert, ausgestattet. Es ist ein weiterer wichtiger Schritt um nicht nur wie in der Vergangenheit sporadisch, sondern jetzt kontinuierlich über die neuesten Veränderungen der Meeresumgebung aktuell Informationen zu erhalten. Die Werte sind über diesen Link Vulcano abzurufen.
Einen Direktlink werde ich in den nächsten Tagen hier in die Seitenleiste integrieren.
Nach dem ML3,3 Beben vom Mittwoch, haben sich bis jetzt keine weiteren stärkeren Erdstöße mehr eingestellt. Am Donnerstag gab es 11 Beben - gestern am Freitag 7 Beben bis ML2,3.
Das Zentrum liegt stabil unter dem Inselzentrum (siehe IGN Grafik). Auch die Bebentiefe bleibt mit 8 bis 15 km im gewohnten Bereich. Aus den GPS Messwerten zur Bodenverformung lassen sich ebenfalls keine großen Veränderungen erkennen. Alles Normal könnte man sagen - aber unser Vulkan ist immer für eine Überraschung gut.
Unter dem Titel: "Volcan submarino de la isla de El Hierro" hat die IEO in spanisch ein neues
VIDEO zusammengestellt. Es ist eine Mischung aus Animation und gewonnenen ROV Unterwasseraufnahmen der vergangenen 2 Jahren.
Seit einigen Tagen funkt nun die eingesetzte Boje an der Südküste beim Eldiscreto ihre Daten. Abgefragt werden die Temperatur, der Salzgehalt des Oberflächenwassers, der Ph-Wert und der Kohlendioxidgehalt. Wahrscheinlich werden noch mehr Messergebnisse übertragen - diese werden aber nicht veröffentlicht und dürften auch nur für Wissenschaftler interessant sein.
Die IEO (Spanisches Institut für Meereskunde) und die anderen beteiligte Institute haben auf ihrer Webseite die linke Grafik mit den aktuellen Kurven ins Netz gestellt. Die Werte werden, soweit ich das im Moment beurteilen kann, nicht Live (Boje sendet im 3 Stundentakt) sondern Tagesaktuell erneuert. Dies reicht aber aus, um gravierende Veränderungen zu erkennen. Es sind sehr genaue Werte die mit modernsten Sensoren erhoben werden.
Damit die Boje nicht von einem Schiff bei Nacht gerammt wird, ist sie an der Spitze mit einem Leuchtfeuer das auf 1,5 Seemeilen den Standort markiert, ausgestattet. Es ist ein weiterer wichtiger Schritt um nicht nur wie in der Vergangenheit sporadisch, sondern jetzt kontinuierlich über die neuesten Veränderungen der Meeresumgebung aktuell Informationen zu erhalten. Die Werte sind über diesen Link Vulcano abzurufen.
Einen Direktlink werde ich in den nächsten Tagen hier in die Seitenleiste integrieren.
Nach dem ML3,3 Beben vom Mittwoch, haben sich bis jetzt keine weiteren stärkeren Erdstöße mehr eingestellt. Am Donnerstag gab es 11 Beben - gestern am Freitag 7 Beben bis ML2,3.
Das Zentrum liegt stabil unter dem Inselzentrum (siehe IGN Grafik). Auch die Bebentiefe bleibt mit 8 bis 15 km im gewohnten Bereich. Aus den GPS Messwerten zur Bodenverformung lassen sich ebenfalls keine großen Veränderungen erkennen. Alles Normal könnte man sagen - aber unser Vulkan ist immer für eine Überraschung gut.
Unter dem Titel: "Volcan submarino de la isla de El Hierro" hat die IEO in spanisch ein neues
VIDEO zusammengestellt. Es ist eine Mischung aus Animation und gewonnenen ROV Unterwasseraufnahmen der vergangenen 2 Jahren.
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Boje,
Erdbeben,
Messverfahren,
Video,
Vulkan
Mittwoch, 13. November 2013
Vulkan - neues ML3,3 Beben
NEWS:
17.00 Uhr - inzwischen sind wir heute bei 11 Erdstößen angekommen. Die Tiefe liegt zwischen 10 und 13 km - darunter ein ML2,2 Beben.
Nach relativ ruhigen Wochen mit schwachen Erdstößen, erfolgte um 13.46 Uhr heute Nachmittag ein ML3,3 Beben. Das Beben kam aus 11 km Tiefe und lag um den Tanganasoga (rosa) unter dem Inselmassiv. Dieser Erdstoß dürfte auf der ganzen Insel zu spüren gewesen sein. Bereits in den Nachtstunden um 1.48 Uhr ereignete sich aus 22 km Tiefe an gleicher Stelle ein ML2,6 Beben. Beben aus diesen unterschiedlichen Tiefen deuten auf das Nachströmen neuer Magma aus dem Erdinnern hin. Die Zunahme der Beben kam nicht ganz überraschend, da mit dem plötzlichen Ende des Druckabfall (ich hatte vor Tagen berichtet) und mit einem erneuten Druckaufbau im Magmakammerbereich, nicht nur die Anzahl sondern auch die Bebenstärke maximiert wird.
Es wird jetzt in den nächsten Tagen sicher die Bodenverformung wieder zunehmen. Die von der IGN gelieferten GPS Daten sind nie aktuell, sondern spiegeln immer den Verlauf der vergangenen Tage wieder.
Abzuwarten bleibt es jetzt einmal - wie sich die Verformungswerte, also die vertikale Aufwölbung der Inseloberfläche, entwickelt. Auch die Bebenaktivität insgesamt bleibt zu beobachten.
Verharren die Beben weiter in 10 bis 11 km Tiefe oder schaffen sie es in flachere Zonen ?
Auch ein Ausbrechen in benachbarte Regionen mit schwächeren Gesteinsschichten wäre möglich.
Die Ausgangstiefe der Beben zeigt meist die Speerspitze der Magma an, die sich neue Wege sucht und dabei das Gestein aufbricht.
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Dienstag, 12. November 2013
Vulkane, Sonne, Strand und Träume
Der Tag erwacht! Urlaubsträume - Sonne, Strand und Meer. Vom Sand haben wir allerdings nur die schwarze Lava-Variante zu bieten. Das alles bei angenehmen 20°C heute Morgen gegen 8.00 Uhr bei mir auf La Palma.
Üppige Natur, riesige Lorbeerwälder, Hochgebirge bis 2426 m Höhe und traumhafte Wanderrouten. Vulkane im Süden, tiefe Barrancos im Norden und den gewaltigen Senkkrater Caldera de Taburiente mit 10 Kilometer Durchmesser in der Mitte.
Ich möchte Sie nicht neidisch machen - mir ist die Wettersituation im November in Deutschland noch (gut) in Erinnerung. Auch wenn ich jetzt seit 17 Jahren keinen deutschen Winter mehr erlebt habe - ich vermisse ihn ehrlich gesagt auch nicht.
Zeit sich vielleicht zu überlegen, für 7 oder 14 Tage zu uns auf die Kanaren zu kommen - Platz haben wir noch genug.
Es müssen ja nicht die überlaufenen Ostinseln sein - viel schöner, ruhiger und gemütlicher ist es auf den kleineren Inseln La Palma, La Gomera und natürlich El Hierro.
Seit Anfang November gibt es wieder mehr und günstigere Flüge aus Deutschland. FTI schickt jeweils am Freitag eine Flotte von 6 SunExpress Flugzeugen (Direktflüge aus Stuttgart, Frankfurt, München, Düsseldorf, Köln und Leipzig) nach La Palma.
Auch Pauschalangebote auf La Palma mit Flug und Unterkunft z.B. als Lastminute ab 15.11.13 für 7 Tage und 251,00 Euro ab Köln werden angeboten. Wie die das machen bei diesem Preis ??? - da die Selbstkosten sicher nicht gedeckt sind - ich weiß es nicht.
Hier der Link (evtl. Blocker müssen Sie ausschalten).
Oder die immer beliebtere Möglichkeit auf einer Kreuzfahrt gleich mehrere Kanarische Inseln kennen zu lernen. Auch eine schöne Möglichkeit, ihr schwimmendes Appartement immer dabei zu haben. Heute auch finanziell erschwinglich. Alles weitere auf meiner Kreuzfahrtseite.
Kreuzfahrt ist ja auch mein berufliches Umfeld. Hier haben wir dann vielleicht auch die Chance, uns bei einem Landausflug persönlich kennen zu lernen.
So nun genug der Werbung.
Unter El Hierro ist die Anzahl der Beben wie erwartet etwas angestiegen. Gestern 5 Erdstöße von ML1,6 bis ML2,0. Die Ausgangstiefe liegt bei 10 bis 11 km. Auch die Lage hat sich nicht groß verändert. Vom Golfo-Kraterrand (IGN Karte) mit leicht südlicher Tendenz in den El Julan Bereich.
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