Donnerstag, 8. Dezember 2011

El Hierro Vulkan - drei Lavaschlote bestätigt

NEWS:
Jetzt wissen wir etwas mehr. Gestern wurden die Ergebnisse der Unterwasser- untersuchungen vor La Restinga bekannt gegeben.
Wir haben es mit insgesamt drei Eruptionspunkten ca. 1- 1,5  km vor der Südküste zu tun. Der Eldiscreto spuckt also aus drei Vulkanschloten sein magmatisches Material aus. Diese Krateröffnungen liegen laut den Veröffentlichungen nahe beieinander und werden von nur einem Magmakanal aus der unter dem Golfo liegenden Hauptkammer mit Material versorgt.
Die Austrittsöffnungen dieser Krater liegen zwischen 150 m und 180 m unter der Meeresoberfläche. Das Ergebnis der Untersuchung des Forschungsschiff "Roman Margalef" spricht von 160 - 180 m, während die "Sarmiento de Gamboa" Wissenschaftler von nur 150 m ausgehen.
Der Großteil der bisher ausgetretenen Lava fand seinen Weg auf dem Meeres- boden. Die Lavazungen sollen sich in einem Gebiet der Größe von 1700 m bis 2000 m ausgebreitet haben.
Wer sich im gestrigen Beitrag die Reliefkarte der Unterwasserwelt vor der Südküste von El Hierro genau angeschaut hat erkannte, daß bei dem nach Süden verlaufenden Bergkamm genügend Füllraum nach Osten bzw. Westen vorhanden ist. Die Wissenschaftler sprechen allerdings von einer Ausdehnung der Lava nach Norden. Genaueres wird man erst nach Vorlage einer genauen Modellgrafik gewinnen können.
Der Katastrophenstab (Pevolca) hat daraufhin bei seiner gestrigen Sitzung beschlossen, die Warnstufe für Restinga von "Rot" auf "Gelb" zu senken und eine Meerespassage von 450 m Breite für die Schiffe von Restinga zu öffnen. Dieser Korridor führt vom Hafen La Restinga Richtung Osten bzw. Norden am Küstenabschnitt vorbei.

Begründet wurde diese Entscheidung mit der abnehmenden Bebentätigkeit und dem rückläufigen Magmaausstoß und sich einer stabilisierenden Lage.
Am Mittwoch gab es im Golfo nur wenige Beben, das letzte in der heutigen Nacht um 0.38 Uhr mit 2,2 RSk. in 22 km Tiefe.
Auch der Tremor (aufsteigende Magma) ist heute in der Nacht gegen 4.25 Uhr plötzlich zusammen gebrochen und verläuft seitdem nur noch als schmales Band.
Wie ich meine, eine richtige Entscheidung des Krisenstabes. Nach der Aufhebung der Evakuierung von Restinga vor zwei Wochen wurde damals bereits faktisch die Gefahrenklasse herabgestuft.  
Bedenken habe ich allerdings gegen die Schiffahrtspassage, da die Boote unmittelbar an den Eruptionsstellen vorbei fahren müssen und eine plötzlich erneut einsetzende starke Eruption mit Wasserstrudel und Auswurf von Lava nicht ausgeschlossen oder sogar wahrscheinlich ist. Eine Gefahr für die Boote und die im Hafen dann vielleicht eingeschlossenen Schiffe. Bewusst muß allerdings auch sein, daß Restinga ein Fischerdorf ist und vom Meer lebt und davon partizipiert. Inwieweit jetzt allerdings Fischfang oder Tauchsport überhaupt möglich ist, wird sich noch erweisen.  

Mittwoch, 7. Dezember 2011

El Hierro Vulkan - geheimnisvolle Unterwasserwelt

NEWS: Warnstufe für La Restinga von Rot auf Gelb herab gesetzt.
Auch am gestrigen Dienstag wurde die südliche Eruptionsstelle wieder aktiv. Qualmende Lavabrocken wurden aus dem Vulkanschlund an die Meeresoberfläche befördert. Zur Zeit beschränkt sich  der sichtbare Teil der Eruption auf die Morgenstunden. Am Nachmittag legte unser Eldiscreto wieder eine Ruhepause aus. Diese Hubschrauber Aufnahme der INVOLCAN zeigt den Wasserstrudel. Insgesamt waren am Dienstag 6 Beben mässiger Stärke im Golfo in ca. 20 km Tiefe zu verzeichnen. Der Tremor verlief moderat. Erst gegen 17.00 Uhr am Spätnachmittag legte er einen Gang zu. Aus La Restinga wird ein starker Schwefelgeruch gemeldet. Dies wurde auch von den Messgeräten registriert.

Auf dieser Reliefkarte von marine-geo.org (Danke an Carlos Bernal) ist sehr gut der Aufbau der Westinseln zu erkennen. Nur ca. 1/3 der Inseln liegt über der Meeresoberfläche. Die größte Meerestiefe z. B. zwischen La Palma und Teneriffa liegt bei 3500 m. Auch für mich neu war, daß an der Südostspitze von El Hierro noch eine kleine Insel bzw. ein mächtiger Unterwasser Vulkan liegt. In die Ausschnitt Vergrößerung von El Hierro habe ich die ungefähre Lage des Eldiscreto eingezeichnet. Unser Vulkan liegt auf einem Unterwasser Bergrücken, der sich ca. 40 - 50 km nach Süden erstreckt. El Hierro im Vergleich dazu hat eine N/S Ausdehnung von 24 km und eine Breite von 19 km.
Heute im Laufe des Tages sollen die neuen Detailkarten der Forschungsschiffe veröffentlicht werden. Aus Vorabinformationen ist bereits zu hören, daß unser Eldiscreto mehr in die Breite und weniger in die Höhe gewachsen sei.


Dienstag, 6. Dezember 2011

El Hierro Vulkan - der Eldiscreto schläft nicht

NEWS: 11.23 Uhr - qualmende Lavabrocken erscheinen wieder an der Meeresoberfläche


Wer glaubt unser Vulkan Eldisceto habe sich in der Feiertagswoche (heute ist Verfassungstag und am Donnerstag "Marie Empfängnis") zur Ruhe gelegt, sieht sich getäuscht. Diese INVOLCAN Aufnahme entstand gestern am Montag, dem 5.12.11 aus dem Guardia Civil Helikopter beim Überflug. Wie bereits vermutet trat aus dem Vulkanschlund gestern Vormittag eine größere Menge magmatisches Material aus. Gase verfärbten zunächst das Meer grün, das sich dann gegen Mittag bräunlich färbte. Dies deutet auf den vermehrten Austritt von festeren Stoffen, wie Lava und Picon hin.
Wie groß und wie hoch sich inzwischen der Vulkankegel am Meeresgrund aufgebaut hat, sollen bis Mitte der Woche die detaillierten Untersuchungsberichte der eingesetzten Forschungsschiffe zeigen. Davon erhofft sich der Krisenstab (Pevolca) Aufschluss über die Entwicklung und Fakten für seine weiteren Entscheidungen.

Die Erdbeben am Montag lagen alle im Golfobereich (siehe AVCAN Grafik) und waren von schwacher Natur. Ihr Zentrum lag im Bereich der Magma Hauptkammer in ca. 20 km Tiefe. Der kräftigste Erdstoß erfolgte um 6.29 Uhr mit 2,4 RSk. Auch in der vergangenen Nacht gab es wieder leichte Beben. Der Tremor hat sich abgeschwächt, aber die Magma steigt weiter.
Carlos Bernal (unseren Dank) hat sich die Mühe gemacht auf einer Karte den Aktivitätsbereich des Vulkan einzuzeichnen. Unter dem Golfo im Norden liegt die vermutete Hauptkammer mit den derzeitigen Beben. Unter der Insel hindurch führt der Magmakanal bis zur Eldiscreto Eruptionsstelle ganz im Süden. Alte Austrittskrater (beispielhaft zwei eingezeichnet) auf seinem Wege sind verstopft oder für den Magmaaufstieg nicht erreichbar. Nach dieser Überlegung dürften sich auf der Insel selbst, keine neuen "alten" Schlote öffnen.

Der Krisenstab betont, daß die Warnstufen "Rot" für Restinga und "Gelb" für die restliche Insel, aufgrund der weiter andauernden Eruption und der, wenn auch abgeschwächten Beben, aufrecht gehalten wird. Jederzeit könne sich die Situation verschärfen.
Vulkane sind eben nicht berechenbar und können ihr Verhalten innerhalb von Stunden ändern. Trotzdem gibt die jetzige Situation bedingten Anlass zum Optimismus. Bleibt zu hoffen, daß sich unser Vulkan bald entscheidet und El Hierro bis Weihnachten wieder in seine gewohnte Ruhe und Geborgenheit zurück findet. Nichts ist schlimmer als mit ständiger Angst im Nacken leben zu müssen.

Montag, 5. Dezember 2011

El Hierro Vulkan - eine Zwischenbilanz

NEWS: Neues Beben um 6.29 Uhr mit 2,4 RSk. in 20 km Tiefe im Golfo

Das sind keine Eiskristalle sondern ein Blick durch das Elektronenmikroskop in einen Restingolita. Restingolitas hat man die Lavabrocken getauft die bei der ersten Eruption des Eldiscreto beim Ort La Restinga im Süden an die Meeresoberfläche getrieben wurden.

Da das Lavagestein eine bis dahin unbekannte Zusammensetzung von Materialien aufwies, war eine neue Namensgebung erforderlich. Die Aufnahme der INVOLCAN zeigt den Aufbau und die luftige und mit Kanälen durchzogene Struktur der Restingolitas. Rätsel gibt immer noch der innere weiße Kern dieser Lavasegmente auf.



In der vergangenen Nacht gab es, wie aus der IGN Grafik zu entnehmen, drei leichtere Erdstöße im Golfo. Der Tremor hat sich verstärkt und es dürfte heute zu vermehrtem Lavaausstoß im Süden kommen.
Erfreulich ist der starke Kohlendioxid (CO²) Rückgang auf der Insel. Wie jüngste INVOLCAN Messungen ergaben, fiel der Emissions Wert innerhalb der letzten Tage von 2400 t/Tag auf 1560t/Tag ab. Das bedeutet, daß es einen starken Druckabbau im Vulkansystem gegeben hat. Dieser Indikator lässt mit dem Rückgang der Beben auf ein Abflauen der Aktivität schließen. Am Sonntag stattete der Präsident der Kanaren, Paulino Rivero, der Insel einen Besuch ab. In La Restinga wurde er vom Sprecher der Fischervereinigung, Fernando Gutierrez, mit dem Vorwurf konfrontiert, daß die zugesagten staatlichen Mitteln und Hilfen nur langsam und spärlich eintreffen und viele Betroffene in ständiger Existenzangst leben müssen. Zeit, - über den hier veröffentlichten Spendenaufruf vom November zu berichten.

Eine erste Zwischenbilanz des Spendenaufruf für El Hierro vom 15.11.2011
 
Von den Lesern des Blogs wurden insgesamt 1.000 € auf unser Spendenkonto überwiesen, recht herzlichen Dank.
In der vergangenen Woche übergab Helmut Spriegel den "Servicios Sociales" der drei Gemeinden El Hierros jeweils 1.000 € zum Kauf von Lebensmitteln für bedürftige Familien. Das Feedback war äusserst positiv, besonders in El Pinar löste die unerwartete Hilfe große Freude bei den Sozialarbeitern und dem Bürgermeister aus.
Im Gegensatz zur augenblicklichen Ruhe der Naturgewalten, blutet die Insel wirtschaftlich weiter aus. Die Unterstützung der Regierung, der Inselinstitutionen, der Banken, des Roten Kreuzes sind bis jetzt ein Tropfen auf den heißen Stein, laufen schleppend und erfassen nur einen Teil der Betroffenen. Kleine Unternehmen auf der ganzen Insel stehen kurz vor dem Bankrott, viele Menschen wissen nicht mehr, wovon sie ihre Miete, die Hypothek oder sogar Lebensmittel bezahlen sollen. Man kann und will es nicht glauben, dass es innerhalb weniger Monate derat den Bach runter ging. In unserer Familie werfen der vorher gut funktionierende private Kindergarten, die Tischlerei und die Häuservermietung gerade soviel ab, dass Nebenkosten gedeckt werden können, ich rede jetzt von Valverde und nicht vom Golftal oder El Pinar, wo die Lage noch kritischer ist.

Die Regierung will neue Arbeitsplätze schaffen, die Unternehmer ergreifen Initiative, im Tourismusgewerbe wird für "Tourismo Volcanico" geworben, die Läden reduzieren Preise und verlängern ihre Öffnungszeiten, Kunsthandwerkmesse, kulturelle Veranstaltungen ...alles soll helfen die Wirtschaft anzukurbeln und die "angeknackste" Psyche vieler Herreños ein wenig aufzuhellen. 
Wir sammeln weiterhin, gerade in der Vorweihnachtszeit, Spenden zum Kauf von Lebensmitteln für Insulaner, die durch die seismische Krise harte Zeiten durchmachen und beschränken uns dabei nicht nur auf Manfreds Blog, sondern mailen Freunden, Verwandten, Bekannten, Mandanten, Touristen und anderen großzügigen Menschen unseren Hilferuf.
 
Gracias Karin Kamm
 
Hier noch einmal das El Hierro Spenden-Treuhandkonto:

Asesoría Dr. Spriegel S.L.U.,
Kontonummer bzw. IBAN: ES48 2100 1528 7102 0011 1538

bei der Bank „La Caixa“, BIC: CAIXESBB

Sonntag, 4. Dezember 2011

EL Hierro - Vulkan und Science-Fiction

NEWS:
Was unser Vulkan Eldiscredo im Süden und hochtrabende Zukunftsprojekte miteinander zu tun haben, will ich gleich erklären.
Zunächst aber das Aktuellste:
Zu der Lage-Einschätzung von gestern haben sich innerhalb der vergangenen 24 Stunden keine großen Änderungen ergeben. Der Tremor (siehe Grafik) ist weiter aktiv. Zwei Beben im Golfo um 17.41 und 18.34 Uhr mit 2,3 bzw. 2,4 RSk. in 19 km Tiefe waren zu verzeichnen. Beim Südvulkan tritt weiter magmatisches Material aus und verfärbt die Meeresoberfläche. Sonst ist Sonntagsruhe angesagt.


Weltraumbahnhof El Hierro


Das Ganze klingt futuristisch, ein bisschen nach Science-Fiction, die große
Moderne, der Bahnhof zu anderen Welten .. und das auf unserer kleinen Insel El Hierro?
Wenn es nach den Planern geht würde es auf El Hierro in Zukunft so aussehen.
Nein, das ist kein Aprilscherz … sondern reale Wirklichkeit, zumindest in den
Köpfen der Initiatoren .. es sind keine Intellektuelle oder Phantasten, sondern keine Geringeren als die spanische Zentralregierung in Madrid.
1996 wurden Pläne bekannt, daß die damals konservative Regierung in Madrid eine Abschussrampe für Kleinraketen plane. Es sollten die im eigenen Land entwickelten Argo (die Schnelle) und Capricornio (Einhorn) Raketen mit Satelliten von El Hierro aus abgeschossen werden.

Bild: Boeing
Die staatliche Raumfahrt- agentur INTA (Instituto National de Tecnica Aeroespacial) wurde mit der Abwicklung beauftragt.
Das verschlafene und immer vergessene El Hierro rückte plötzlich in den Mittelpunkt und erweckte das Interesse der Mächtigen aus Madrid. Was war geschehen, - warum ausgerechnet El Hierro. Der Abschusspunkt El Hierro ist optimal für erdnahe polare Satelliten als auch für geostationäre Umlaufbahnen in 36 000 km Höhe.
Um einen geostationären Orbit zur erreichen, sind also bei einem Start von El Hierro aus am wenigsten energie- aufwendige Flugmanöver notwendig.
Der Abschuss in der Nähe des Äquators hat auch noch den Vorteil (wenn die Rakete in Ost-Richtung abgeschossen wird), dass die relativ hohe Rotationsgeschwindigkeit der Erde und die daraus sich ergebende kinetische Energie ausgenutzt wird.
Das spart Treibstoff und setzt eine weniger aufwendige Technik voraus. Es werden also Kosten eingespart und jeder Satellitenstart wird günstiger.
Dazu kommt, dass die Insel politisch stabil und obwohl geografisch in Afrika, doch fester Bestandteil eines europäischen Landes ist. Im Hinterkopf so denke ich gab es noch weitere Gedanken. Was spricht dagegen später nach erfolgreicher Installation der Abschussrampen, auch Satelliten von anderen Ländern gegen Geld ins All zu befördern. Dieser Markt boomt und hat Zukunft.

Einige Politiker jubilierten bereits und malten sich die schönste Zukunft El
Hierro`s, als Europas führender Weltraumbahnhof – viel näher am Kontinent als der Ariane Startplatz in Guyana und wettersicherer als die ESA-Startrampen in Skandinavien, aus.
Im Vorfeld wurde bereits die amerikanische Firma Bechtel National Inc. aus
San Francisco mit einer Projektstudie und Standortanalyse beauftragt.

Bechtel ist ein über 100 Jahre altes amerikanisches Unternehmen mit 49 tausend Beschäftigten. Bei vielen Großprojekten weltweit, ob Staudamm oder Kernkraftwerk, Bechtel ist engagiert. Zur Zeit wir mit Babcok & Wilcox ein neues kleines modulares Kernkraftwerk entwickelt.

Eine blühende Zukunft
Die Ingenieure von Bechtel waren von dem Projekt auf El Hierro begeistert und lobten den Standort über alles. El Hierro sollte gewaltsam aus seinem
Dornröschenschlaf gerissen werden. Ein wahrer Goldregen sollte über die Insel niederprasseln – ein neuer Hafen, neue und noch breitere Straßen und ein internationaler Airport für die hoch technologische Fracht aus aller Welt, müssten gebaut werden. Mehrere Hundert Millionen Euro-Investitionen würde das Raketengelände auf die Insel spülen.

Der Raumfahrt Tourismus wird beginnen – neue Betten und Unterkünfte
werden gebraucht. Jeder kann mit profitieren – auch der Ziegenhirte.
Hunderte neue Arbeitsplätze würden entstehen, alles modernisiert werden – wie Phönix aus der Asche oder von der Aschenputtel zur Prinzessin … alles wie in einem schönen Traum.
... ein kleiner Auszug - weiteres zum Thema mit interessantem Hintergrundwissen in meinem Buch "Geheimnisvolles El Hierro".

Daß es dann nicht dazu kam ist den Herrenos selbst zu verdanken. Mit allen Mitteln wurde dieses Projekt 1997 gekippt.
Es galt der Satz: "Wir sind vielleicht nur 8000 Menschen auf der Insel - aber wir sind 8000 aus El Hierro"

Das Fatale aus heutiger Sicht daran ist:
Das Raketenstartgelände mit großen Treibstofflagern sollte nur unweit der jetzigen Eruptionsstelle im Süden, zwischen La Restinga und Tacaron erbaut werden.
Nicht nur die zusätzlich davon ausgehende Gefahr sondern auch der evtl. Verlust dieses technologischen Futureprojektes mit Arbeitsplätzen und der ganzen aufgebauten Infrastruktur wäre weit schlimmer zu verkraften, als der heutige Ist-Zustand. Sind wir mit den Herrenos froh, daß es nur eine kurze FataMorgana war.