Dienstag, 4. August 2015

Bimbache Festival eröffnet

Künstler aus aller Welt auf El Hierro


Bereits zum 11. Mal startet das 
Bimbache openART Festival auf El Hierro.
Bekannte und weniger bekannte Künstler aus allen Erdteilen, geben einen Eindruck ihres Könnens auf der kleinen Insel.

Vom 3. bis 23. August 2015 findet diese Event in La Frontera im Golfotal statt. Bimbache – die Ureinwohner von El Hierro – gaben diesem Festival ihren Namen. Von der bekannten inzwischen jetzt 90-jährigen Folklorsängerin Maria Merida, bis zur schwedischen Komponistin und Sängerin Sophie Dunér geht der musikalische Reigen. Sophie Dunérs Wurzeln liegen im Jazz und in ihrer Musik lässt sie diesen mit zeitgenössischen Teilen verschmelzen.
Das ganze Programm des Bimbache openART Festival gibt es hier.

Montag, 3. August 2015

Auswandern im TV

Einmal Filmstar sein?


Gesucht wird eine Familie die in nächster Zeit auf die Kanaren auswandern möchte. 

Ein bekannter deutscher Privatsender begleitet seit 10 Jahren deutsche Auswanderer und berichten über ihren Weg und ihr neues Leben im Ausland. Der Sender ist auf der Suche nach Menschen, insbesondere Familien, die sich dazu entschieden haben, Deutschland zu verlassen und sich ein neues Leben im Ausland aufbauen. „Gerne möchten wir diese begleiten und über die Vorbereitungen, Träume, Herausforderungen und Beweggründe berichten“.

Wenn Sie also vorhaben in absehbarer Zeit nach La Palma, La Gomera oder El Hierro oder eine andere Kanarische Insel „Umzuziehen“ und sich angesprochen fühlen, dann schicken Sie mir eine Mail damit ich den Kontakt herstellen kann.
Es gibt übrigens zum Thema Auswandern eine eigene Seite mit Infos und Links ... weiter

Sonntag, 2. August 2015

Feuer und Streik

Feuer und Streik passen eigentlich nicht zusammen. Wenn dann noch die Feuerwehr, wie jetzt bei höchster Waldbrand-Gefahr auf La Palma streikt, wird die Sache brisant. 
Aber es gibt da noch den bedingten oder „humanen“ Streik. Doch zunächst zu den Einzelheiten:

Feuer in San Isidro


Zu einem Flächenbrand (Fotos: Bomberos) kam es am Samstag Nachmittag in Breña Alta im Ortsteil San Isidro. Trockene Wiesen und Feldfläche standen gegen 13.50 Uhr in der Nähe des Colegio Público CEIP Las Breñas  (Grundschule) in Flammen. Das Feuer konnte rasch von der Feuerwehr „La Grama“ und weiteren Hilfskräften unter Kontrolle gebracht werden. Es besteht zur Zeit auf der ganzen Insel höchste Waldbrandgefahr.

Dazu kommt, dass die BRIF-Löschbrigade (Brigada de Refuerzo contra Incendios Forestales) mit den gelben Hubschraubern, für höhere Löhne streikt. 900 Euro/Monat seien für einen ausgebildeten Feuerwehrmann einfach ... weiterlesen

Freitag, 31. Juli 2015

Fischtrawler Naydenov ein Millionen-Grab

Was wurde aus dem gesunkenen russischen Fischtrawler?


Über 31 Millionen Euro haben bisher die Bergungs- und Sicherungskosten um den russischen Fischtrawler „Oleg Naydenov“ verschlungen, wie das Ministerium für Finanzen und öffentliche Verwaltung mitteilte.

Der Trawler liegt in über 2700 Meter Tiefe, rund 15 Seemeilen vor der Südküste von Gran Canaria auf Grund. Das brüchige Schiffswrack konnte bisher – und wahrscheinlich auch in Zukunft – nicht gehoben werden. Zu groß wäre das Risiko eines Zerbersten des Rumpfes bei einer Hebung.
Sie hat ihr nasses Grab im Atlantik gefunden und sondert tagtäglich kleine Mengen an Rest-Treibstoff ab. 
Als Gruß an die Umwelt und an eine vielleicht folgenschwere Fehlentscheidung die die Hafenbehörde von Las Palmas traf. Wäre der baufällige russische Fischtrawler bereits kurz nach Ausbruch des Feuers im ... weiter

Dienstag, 28. Juli 2015

Erdbeben vor Teneriffa

NEWS – 29.06.15 – Die Stärke des Seebeben vor Teneriffa wurde durch die IGN auf ML3,2 herauf gesetzt. Die Ausgangstiefe auf 33 km korrigiert.


Erdstoß von ML3,0


In der vergangenen Nacht um 0.13 Uhr gab es ein Erdbeben der Stärke 3,0 vor der Ostküste von Teneriffa (siehe IGN Karte). Das Epizentrum lag ca. 15 km vor der Insel und kam aus 32 km Tiefe. 
Gerade in den letzten Monaten war dieses Meeresgebiet wiederholt Zentrum verschiedener Erdbeben. Aufgrund der großen Tiefe dürfte es sich um einen Erdstoß in den weit verzweigtes Magmakanälen unter den Kanaren gehandelt haben. Größere Magmaverschiebungen führen zu Spannungen in den Gesteinsschichten die sich dann bei entsprechendem Potenzial schlagartig lösen und ein entsprechendes Erdbeben verursachen. 
Einzustufen als eines der  „normalen Beben“, die sich ständig um die Kanarischen Inseln ereignen. Meist schwache Beben, aber einige Male auch mit der Stärke ML3,0 und höher – wie in der vergangenen Nacht. Da es sich auf dem Atlantik und in großer Tiefe ereignet hat, war es für die Bewohner von Teneriffa nicht spürbar.


Wie sieht es mit den Aktivitäten unter El Hierro aus?


Dagegen bleibt es unter El Hierro ruhig – verdächtig ruhig. Seit fast einem Jahr treten nur noch gelegentliche Spannungsbeben auf. Auch ... weiter