Der jüngste Bebenschwall hat seinen Höhepunkt überschritten. Es war seit der Eldiscreto Eruption 2011 der 6 Bebenintervall. Mit 280 Erdstößen innerhalb der letzten drei Tage bis ML2,4 waren die Beben dieses Mal noch harmlos. Der Kreis schließt sich jedoch langsam. Jetzt drang Magma in 16 bis 19 km Tiefe in den nördlichen Inselteil ein (siehe IGN Grafik). Ein Gebiet das in der Vergangenheit als ruhige Oase nur von Einzelbeben betroffen war. Wo soll aber die aus tieferen Erdschichten nach oben drängende Magma auch hin, wenn zur Zeit kein Durchbruch zur Erdoberfläche möglich ist.
Nachdrängende Magma und die in Folge sich bildenden Gase brauchen Platz und erhöhen den Kammer- Innendruck. Die Konsequenz ist eine weitere Ausbeulung und Verformung der Inseloberfläche. Wie beim Aufblasen eines Luftballon wölbt bzw. breitet sich die Oberfläche immer weiter aus. Nach den aktuellen GPS Messwerten (links) die allerdings nur von den Randzonen stammen, ist der jüngste Sprung zu erkennen. Es sind die Daten von HI00 nördlich bei Tamaduste und etwas südlich der Messpunkt HI08 bei El Pinar. Direkt über dem Epizentrum gibt es keine Station. Um rund 40 mm hat sich der Boden gehoben. Die Tabelle zeigt den Zeitraum von Anfang Januar 2014 bis heute.
Als Animation hat dfmorvan (Gracias) den Zeitablauf vom 1.3. bis 16.3.2014 grafisch in einem Video dargestellt. Es ist nur der nördliche Inselteil ersichtlich.
So kann es nun noch eine Weile weiter gehen. Mit jeder neuen Intrusion - das Eindringen von fließfähigem Material in einen bereits existierende Gesteinskörper - vergrößert sich das Magmavolumen.
Wie auf der Grafik (Motilla) bilden sich Magmablasen (siehe Nr. 1/2/5/7). Auch eine horizontale Verbindung zur nächsten Blase ist möglich.
Das flüssige Gestein und die dabei entstehenden Gase erhöhen den Innendruck und bleiben dabei eingeschlossen. Das Deckengewölbe verformt sich.
Bei entsprechendem Druckaufbau reißt die Ummantelung - das Magma kann aufsteigen und es kommt zu einer Eruption (Nr. 6)
Wie viel Druck der Gesteinsaufbau auf El Hierro noch aushält - ist die Unbekannte. Leichter wird es aber sein, einen alten Magmakanal (davon gibt es viele) aufzuschmelzen.
Es stellt sich nicht die Frage ob, sondern "Wann" dies sein wird.
Das flüssige Gestein und die dabei entstehenden Gase erhöhen den Innendruck und bleiben dabei eingeschlossen. Das Deckengewölbe verformt sich.
Bei entsprechendem Druckaufbau reißt die Ummantelung - das Magma kann aufsteigen und es kommt zu einer Eruption (Nr. 6)
Wie viel Druck der Gesteinsaufbau auf El Hierro noch aushält - ist die Unbekannte. Leichter wird es aber sein, einen alten Magmakanal (davon gibt es viele) aufzuschmelzen.
Es stellt sich nicht die Frage ob, sondern "Wann" dies sein wird.










