Mittwoch, 11. September 2013

Vulkan und Olympia

NEWS:

Seit März 2013 liegen die GPS Oberflächen Verformungswerte relativ stabil (hier die Kurven der westlichen Stationen). Auch wenn hier in der Grafik der Anschein einer 0 mm Verformung abzulesen ist, trügt der Anblick. Bis März hatten wir bereits im Westen eine vertikale Aufwölbung von knapp 200 mm. Diese Verformung bleibt bis heute erhalten. Also keine weitere Steigerung, aber auch kein Absinken der Inseloberfläche. Der Überdruck im Untergrund ist nach wie vor vorhanden. Gestern wieder 13 Beben bis ML2,1. Auffallend dabei zwei Erdstöße im äußersten Westen aus großer Tiefe von 31 und 38 km. Soweit ich mich erinnern kann, hatten wir Beben aus dieser Tiefe nur zu Beginn der Vulkanaktivität vor über 2 Jahren zu verzeichnen. Das Ausgangszentrum dürfte weit unter der Magmakammer die ca. 20 km tief reicht, gelegen haben.

Was gab es sonst noch auf Erden. Ein Thema das nun überhaupt nichts mit Vulkanen oder der Natur zu tun hat, mich aber stark emotional berührt.

Ein ehemaliger Klassenkamerad aus meiner Geburtsstadt wurde gestern zum IOC Präsidenten gewählt. Mehrere Jahre drückten wir gemeinsam die Schulbank in Tauberbischofsheim. Schon damals saß er in der ersten Reihe, was aber wohl mit seiner Körpergröße zu tun hatte.
Aufgefallen ist er damals schon als kleiner "Streber".
Aufmerksam wurde man auf ihn aber richtig erst 1976 nach dem Gewinn der Goldmedaille im Florettfechten bei der Sommer Olympiade in Montreal.
Mit seinem inzwischen verstorbenen Trainer Emil Beck holte er anschließend noch weitere Trophäen und machte mit dem Fechtteam, Tauberbischofsheim aus "Badisch Sibirien" ( geografisch im Nordosten von Baden-Württemberg), bekannt.
Es ist Thomas Bach, seit gestern als erster Deutscher - Herr über die Ringe.

Meinen Glückwunsch an Dich Thomas - Du wirst es schon machen!

Zum Nachlesen: Wer etwas mehr über Tauberfranken und Tauberbischofsheim (TBB) - schlicht auch als Bischeme bezeichnet, wissen möchte.

Montag, 9. September 2013

Vulkan - Direktlift aus dem Erdmantel

NEWS:

Das sind die Beben- Ausgangszentren der vergangenen drei Tage. Die Lage erstreckt sich vom Golfobecken, unter dem Inselmassiv bis zum südlichen El Julan (rosa). Am 6.9. gab es 10 Erdstöße, am 7.9. noch 9 und gestern 12 Beben. Die Stärke ging bis ML2,5 und kam im Schnitt aus 10 bis 12 km Tiefe.
Eine Ausnahme bildete ein Beben am 7.9. um 12.18 Uhr vor dem Westzipfel (blaues Dreieck) mit ML2,8 aus 22 km Tiefe.

Highway zur Hölle

Normalerweise dauert es lange bis Magma aus dem Erdinnern in die Erdkruste aufsteigt und nur wenige Kilometer unter der Erdoberfläche eine Magmakammer bildet oder füllt.
Unter den Kanaren dauert dieser Vorgang oft hundert oder mehr Jahre bis die Magmakammer so gefüllt ist und der Innendruck einen kritischen Punkt überschreitet, dass es zu einer Eruption und dem Entleeren der Magmakammer kommt.

Hier gibt es allerdings auch Ausnahmen. Im Jahre 1963 brach der Vulkan Irazú in Costa Rica aus. Innerhalb von nur wenigen Monaten stieg das Magma aus 32 km Tiefe empor und es kam zu einer Eruption.
Über 20 Menschen wurden getötet, da es keine große Vorwarnzeit gab und die Vulkanologen keine so rasche Entladung erwarteten. Der Ausbruch dauerte 2 Jahre an.
Die Magma nahm nicht den sonst üblichen Umweg über die Magmakammer, sondern strömte direkt an der Erdoberfläche aus. Seismische Messungen, die lange Eruptiondauer und die große Menge ausgeworfener Lava, ließen nur diesen Schluss zu. Dieser Vulkan wurde also direkt aus dem Erdmantel mit frischer Magma versorgt.

Ein US Forscherteam um Terry Plank vom Lamont-Doherty Earth Observatory der Columbia University in New York machte sich auf die Suche nach Besonderheiten dieses Vulkan.

Was verlief hier anders als bei den gewohnten Eruptionen?

Den Grund für den raschen Aufstieg konnten sie zwar auch nicht feststellen. Sie fanden aber eine Besonderheit in der ausgeworfenen Lava. In dem Mineral Olivin das beim Aufstieg der Magma Kristalle bildet, waren erhöhte Nickelwerte messbar.
Normal vermischt sich Nickel gleichmäßig in der Magma. Durch den raschen Aufstieg hatte es jedoch nicht genügend Zeit und wurde im Olivin festgehalten und konserviert.

So konnte zumindest festgestellt werden, dass die ausgeworfene Lava sich noch vor kurzer Zeit in mindestens 32 km Tiefe befand.
 "Highway to Hell" - Eine Autobahn zur Hölle, wie das Fachmagazin "Nature" berichtet.

Dass es kein Einzelfall oder ein lokales Phänomen war, ergaben nun Untersuchungen an Vulkanen in Sibirien, den USA und Mexiko. Auch hier fanden sich diese verräterischen Nickelspuren.

Es muss also nicht unbedingt eine jahrelange Bebenserie einer Eruption voran gehen. Auch ohne Magmakammer kann das flüssige Gestein innerhalb kurzer Zeit die Erdoberfläche erreichen.
Ob es die Gesteinsart oder Festigkeit der Erdkruste ist, manche Gesteinsmischungen vielleicht leichter aufzuschmelzen oder es ein extremer Innendruck ausmacht - das dürfen die Wissenschaftler noch klären.

Unter El Hierro und den Kanarischen Inseln scheint eine "feste" Gesteinsstruktur vorhanden zu sein. Jeder Vulkan hat seine oder eine gemeinsame Magmakammer. Unter El Hierro reicht sie bis auf 5 Kilometer unter die Inseloberfläche heran.
Wie mühsam die Magma ihren Vortrieb voran bringt, das erleben wir nun seit über 2 Jahren. Irgendwann in einem Monat oder erst in Jahren wird sie es bis zur erneuten Eruption schaffen.

Diese Magmakammer ist nicht neu entstanden, sondern bereits seit mindestens 1,2 Millionen Jahren vorhanden. Ohne sie hätte es keinen Gebirgeaufbau vom Meeresgrund gegeben und wir hätten statt El Hierro hier wahrscheinlich noch Atlantik.

Das sind aber geologische Zeiträume. Es sollte uns eigentlich bewusst sein, welches Glück (für manche Bewohner auch Unglück oder Pech) wir haben, diesen doch in einem Menschenleben recht seltenen Entstehungs- Vorgang miterleben zu dürfen.

Freitag, 6. September 2013

Erdbeben - gibt es Frühindikatoren ?

NEWS:
Samstag, den 07.09.2013
09.11 Uhr - Am Freitag um 13.25 Uhr ein ML2,5 Beben aus 10,9 km Tiefe unter dem Inselmassiv, etwas südlich des Tanganasoga.
14.24 Uhr - Heute gegen 12.18 Uhr ein weiteres ML2,8 Beben. Jetzt am Westzipfel aus 22 km Tiefe.


Gestern hatten wir einen bebenreichen Tag. Insgesamt 26 Erdstöße wurden von der IGN registriert. Es waren meist schwache Beben bis ML1,8. Das Zentrum lag um den Tanganasoga in 9 bis 14 km Tiefe. Auch heute schon wieder 6 Beben etwas weiter westlich an der Küste von Sabinosa (rosa). Die Erdstöße kommen jetzt aus etwas flacheren Tiefen von 8,2 bis 11 km. Die GPS Oberflächen Verformungswerte haben sich seit März 2013 kaum verändert und bleiben um das alte Niveau mit kleinen Schwankungswerten liegen.


"Das Flüstern vor dem Beben"

Schon lange hegt man die Vermutung, dass Tiere und besonders sensible Menschen Ereignisse vor ihrem Eintritt spüren können.
Ist es der 7. Sinn oder gibt es doch Indikatoren und Umweltveränderungen die wahrzunehmen sind?

"Die Ratten verlassen das sinkende Schiff" - eine alte Seemannweisheit die jedem Kind bekannt ist.

Hinter allem steckt etwas Wahrheit die heute noch nicht sicher wissenschaftlich erklärt werden kann.
Darum wird auch Wissenschaft betrieben, um diese Vorgänge zu untersuchen und zu verstehen.
Ob sich nachher eine physikalische Erklärung dafür findet oder ob es als Einbildung und blühende Phantasie abgetan wird, ist eine andere Sache.

Aus der Geschichte wissen wir, dass besonders Ziegen und Pferde, aber auch Hunde und Ameisen bereits Stunden vor einem Vulkanausbruch nervös und hektisch reagiert und teilweise die Flucht gesucht haben.
Vulkanausbrüche werden regelmäßig von Erdbeben begleitet. Es ist der Frühinkator der auf Veränderungen und Gesteinsbrüche im Untergrund hinweist.

Entstehen bei Spannungen und Veränderungen in der Erdkruste elektrische Ladungen die festgestellt und gemessen werden können?

Dies ist das Forschungsgebiet von Friedemann Freund im geophysikalischen Labor der Carnegie Institution in Washington D.C.
Er stellte fest, dass Gestein bei hohem Druck sich verändert und die umgehende Luft ionisiert und zum Leuchten anregt.
Den ausführlichen Bericht können Sie hier in  Bild der Wissenschaft nachlesen.
Der Artikel stammt aus dem Jahre 2003 und ist nicht mehr ganz taufrisch. Neuere und ergänzende Artikel zu diesem Thema konnte ich leider nicht finden ( Danke an Peter Kocksholt für den Hinweis).

Aus den Erfahrungsberichten um die stärkeren Beben und die Eruption 2011 auf El Hierro wissen wir, dass manche Hunde durch lautes Gebelle und fast panische Reaktionen sich ungewöhnlich verhielten. Andere Hunde darauf aber überhaupt nicht reagierten und die vielleicht vorhandenen Anzeichen einfach verschliefen.
Hier scheint es auch Unterschiede in der Rasse zu geben. Nicht jeder Hund ist für die Jagd oder als Trüffelschnüffler (das sind aber meist Schweine) geeignet.

Es ist also gut möglich, dass elektrische Spannungen, Gase mit einem anderen Mischungsverhältnis, Temperaturveränderungen  oder sonstige Symptome ein stärkeres Beben bereits Stunden zuvor ankündigen.
Hier wären auch die Biologen gefragt, entsprechende Verhaltensforschungen an Honigbienen, Eidechsen oder Insekten durchzuführen. Bei Ameisen wurde das bereits in Deutschland vor Jahren vorgenommen - ich hatte berichtet.
Es würde sich jetzt natürlich die Insel El Hierro im Feldversuch anbieten. Hier gibt es Tiere, Erdbeben und einen "schlafenden" Vulkan.

Mittwoch, 4. September 2013

Blackout auf der Nachbarinsel La Palma

NEWS:

Während es unter der Insel El Hierro in den letzten 24 Stunden nur 4 kleine Erdstöße bis ML1,6 aus 10 bis 14 km Tiefe im Golfo gab, ging auf der Nachbarinsel La Palma das Licht aus.

Nicht weiter schlimm, da der Stromausfall am Tage erfolgte. Für über 4 Stunden war gestern ab 15.15 Uhr komplett der Strom weg. Bereits in der Nacht von Montag auf Dienstag war für eine Stunde die Versorgung unterbrochen. Im Endesa Kraftwerk in Santa Cruz hatte sich ein schwerwiegender Defekt ereignet, wie das Cabildo mitteilte. Das Foto zeigt das Kraftwerk mit seiner stinkenden Rauchsäule. 90 % der auf La Palma erzeugten Energie wird leider noch durch die Verbrennung von Schweröl erzeugt. Auch in den Boomjahren hatte man kein Geld um in saubere Energieerzeugung zu investieren. Die wenigen vorhandenen Windkrafträder konnten den Ausfall auch nicht überbrücken. Sie wurden wie am Flugplatz gestern sogar abgeschaltet, um wahrscheinlich eine Überspannung im Netz zu vermeiden.
Schwefeldioxid und andere umweltschädliche Gase werden so Tag für Tag in das Naturreservat La Palma geblasen. Alles mitten in einem stark besiedelten Wohngebiet bei der Hauptstadt Santa Cruz de La Palma und der Neubausiedlung La Grama von Brena Alta.

Für Gäste die mit einem Kreuzfahrtschiff auf der Insel ankommen, ist dies der erste Anblick. Nur wenige Meter vom Hafen entfernt qualmt und stinkt dieses Denkmal des Fortschritt und Wohlstand seit Jahrzehnten vor sich hin.
Oft geht der Zeigefinger der Gäste sofort nach dem Landgang fragend in Richtung Rauchsäule. Als Tourismus erfahrener Mensch versucht man natürlich das Werk herunter zu spielen und das Interesse schnellstens auf die beeindruckende Naturkulisse links und rechts daneben zu lenken.

Auf El Hierro hat man das schlauer gemacht. Durch den Bau des Windwasserkraftwerk "Gorona" bleibt die Insel in Zukunft weitgehend vom Ausstoß dieser Gase verschont.
Jährlich soll die Kohlendioxid-Emissionen um 18.700 Tonnen, der Schwefeldioxid-Emissionen um 100 Tonnen und der Stickoxid-Emissionen um 400 Tonnen vermindert werden.
Auch wenn das die gewünschten Optimalwerte sind die wahrscheinlich nicht ganz erreicht werden, bedeutet das doch eine immense Verringerung der umweltschädlichen Emission.

Bis es aber soweit ist, müssen nun noch administrative Hürden genommen werden. Das Kraftwerk ist weitgehendst fertiggestellt und könnte eigentlich in den Probebetrieb gehen.
Doch die Politik spielt noch nicht mit. Es ist derzeit noch ungewiss, in welches Tarifsystem der erzeugte Strom im Netz eingestuft werden soll.
Hier geht es wieder einmal um viel Geld. Auch möchte ein neues Gesetz die Trägerschaft neu regeln. Nach einem vorliegenden Gesetzesentwurf zur Sicherung und Versorgung der Energiesysteme, sollen die Besitzverhältnisse neu geregelt werden.

Bisher ist die Insel El Hierro, die private Endesa und das Iter Institut von Teneriffa Eigner der Anlage.

Auch dieses Problem wird sich lösen lassen. Bleibt nur zu hoffen, dass dies schnell erfolgt und im Interesse der Umwelt und Natur nicht noch Monate oder Jahre ungenutzt verstreichen.

Sonntag, 1. September 2013

Meteorit: Zufall oder gemeinsamer Ursprung ?

NEWS:
Montag, den 2.9.2013: Gestern Abend um 20.17 Uhr ein ML2,1 Beben aus 10 km Tiefe vor der Golfoküste.
18.47 Uhr - zwischen 16.01 und 16.16 Uhr heute vier Beben zwischen ML1,7 und ML2,1 aus 11 bis 14 km Tiefe um den Tanganasoga.


Auch am 31. August gab es 7 und heute bereits 5 weitere schwache Beben bis ML1,8. Das Zentrum lag unter dem Tanganasoga und die Ausgangstiefe bei 11 bis 14 km.

Die außergewöhnliche Lichterscheinung vom vergangenen Sonntag, den 25.8.2013 um 22.35 Uhr ungefähr 200 Meilen nördlich der Kanaren beschäftigt uns weiter.
Mehrere Piloten und auch Bewohner der Inseln hatten an diesem Abend für ca. 3 Sekunden eine mondähnlich helle Lichterscheinung mit einem Schweif Richtung Erdoberfläche fallend beobachtet.
Es dürfte sich um einen größeren Meteoriten gehandelt haben.

Interessanterweise wurde nur einige Tage später am Mittwoch, den 28.8.2013 eine ähnlich helle Lichterscheinung im Südosten der USA beobachtet.
Dieser inzwischen von der NASA als Meteorit identifizierte Gesteinsbrocken wurde beim Eintritt in die Erdatmosphäre von mehreren Satelliten registriert und aufgenommen.


Bemerkenswert ist, dass auch hier von einer mondähnlichen Lichterscheinung gesprochen wird. Der Astronom Bill Cooke von dem NASA Meteorit Environment Office hat berechnet, dass dieser Meteorit ein Gewicht von mehr als 110 kg und fast 1 Meter im Durchmesser hatte. Bei der Explosion erreichte der Feuerball im Höhepunkt eine scheinbare Helligkeit von -16 und war damit über 20 mal heller als der Vollmond. Er dürfte mit einer Geschwindigkeit von 25 km/s (56.000 mph) in die Atmosphäre eingetreten sein. Näheres dazu zum Nachlesen unter www.spaceweather.com 

Was hat nun dieser über Cleveland in Tennessee und der auf den Kanarischen Inseln beobachtete Meteorit miteinander zu tun?


Beide waren von außergewöhnlicher Größe und wurden nur im Abstand von wenigen Tagen beobachtet.
Theoretisch könnten beide Meteoriten vom gleichen Zentrum stammen. Mithilfe von Daten aus mehreren Kameras, hat Cooke für den Tennessee Meteoriten eine vorläufige Umlaufbahn berechnet. Die Form und die Abmessungen der Umlaufbahn ähnelt einem Kometen der Jupiter-Familie.

Vom Kanaren Meteoriten sind leider keine näheren Daten oder Aufnahmen vorhanden. Auch von den Astronomen auf unserem Roque de los Muchachos gab es bisher keine Details.

Wir wissen vom Sternschnuppenfall der Perseidenströmen die immer Anfang August auftreten, dass deren Aktionsradius  über Wochen andauerte (17. Juli bis 24. August). Die Perseiden bestehen aus den Auflösungsprodukten des Kometen 109P/Swift-Tuttle. In dieser Zeit kreuzt die Erde die Umlaufbahn dieses ehemaligen Kometen.

Augenfällig könnte also ein Zusammenhang zwischen den beiden Meteoriten bestehen. Vielleicht stammen sie vom gleichen Typ und haben einen gemeinsamen Ursprung (Danke für den Hinweis an Dr. Hans J. Franzky).



Das sind Splitter des am 15. Februar 2013 abgestürzten Meteoriten in Nowosibirsk. Er zeigt zweifelsfrei Spuren eines intensiven Schmelzprozesses, die vor dem Eintritt in die Erdatmosphäre entstanden sein müssten, sagte Viktor Scharygin vom Institut für Geologie und Mineralogie in Nowosibirsk.

"Das bedeutet mit fast absoluter Sicherheit, dass der Meteorit mit einem anderen Himmelskörper kollidiert ist oder einer starken Hitze durch die Sonne ausgesetzt war", so Scharygin.

Dieser Meteorit im Ural war natürlich um einiges größer. Es wird geschätzt, dass er einen Durchmesser von mehr als 20 Meter hatte - mit entsprechenden Folgen.

Durch die Druckwelle wurden mehr als 1500 Menschen verletzt - 7000 Gebäude beschädigt und jede Menge zerplatzter Fensterscheiben.

Ob Meteorit oder Vulkan. Beides sind ungewöhnliche Naturereignisse die mich faszinieren. Erst recht wenn alles vor meiner Haustüre passiert - und darüber werde ich berichten.

Sie sehen also - die Kanarischen Inseln sind nicht nur ein Urlaubs-, Wander-, Tauch-  und Badeparadies, sondern haben auch für den "Naturwissenschaftler" einiges an Überraschung parat.
Dinge und Ereignisse die man nicht überall beobachten kann.

Darum - und jetzt mache ich Werbung für La Palma, La Gomera und natürlich für die kleine Insel El Hierro - kommen Sie und machen hier Urlaub und entdecken vielleicht noch manch so ein Naturereignis das Sie ihr Leben lang nicht mehr vergessen werden.
Es lohnt sich !