La Restinga mal aus anderer Sicht. Der Ort umgeben von alten Vulkankratern in seiner kargen Umgebung. Das frische Grün eine Momentaufnahme der jüngsten Vulkange- schichte. Dies Aufnahmen der INVOLCAN von der Ostseite vom 23.11. zeigen das ganze Ausmaß der Meeresverfärbung.
Für den Betrachter ein beeindruckendes Schauspiel - für die Natur mit ihren Meeresbewohnern eine tödliche Gefahr. Durch die hohe Gaskonzentration im Meereswasser steht kaum mehr Sauerstoff für die Fische zur Verfügung. Aus viele kleinen Eruptionspunkten sprudelt das Gas und magmatisches Material an die Meeresoberfläche.
Die Beben der vergangenen Nacht, wie bisher im Golfo, haben wieder an Stärke zugenommen. Um 20.54 Uhr mit 2,8 RSk. in 16 km und um 2.35 Uhr mit 3,1 RSk. in 20 km Tiefe. Der harmonische Tremor verläuft normal.
Ganz anderst sieht es mit den Kohlendioxid (CO²) Werten auf der Insel aus. Die INVOLCAN stellte eine starke Erhöhung der Gas Emission fest. Am 20.11.11 lag der Kohlendioxid Ausstoß bei 2186 Tonnen/Tag. Das ist eine um 6,34 fache Erhöhung der üblichen Normalmenge von 345 t/Tag. Ein untrügliches Zeichen, daß kräftig Magma aufsteigt und das Gas durch kleinste Ritzen und Spalten in die Atmosphäre drückt. Ob nun durch die Eruption am 23.11. eine merkliche Entlastung erfolgte, werden die Messungen der nächsten Tage ergeben.Das Golfotunnel wird nun auch wieder zusätzlich für einige Stunden am Vormittag und in den Abendstunden für den Verkehr geöffnet. Trotz der erheblichen Sicherheitsbedenken konnte sich wohl der Katastrophenstab dem Druck der Anwohner nicht weiter verschließen. Der Bürgermeister von Frontera, David Cabrera de Leon, zweifelt gar die Zuständigkeit des Katastrophenstabes (Pevolca) als höchstes Verwaltungsorgan an. Hier sollte der liebe Bürgermeister mal einen Blick in seine Verordnungen und Dekrete werfen um schnell zu erkennen, daß im Katastrophenfall der Stab das höchste Entscheidungsgremium ist.
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