Freitag, 25. November 2011

El Hierro Vulkan - dramatischer Anstieg der Gaskonzentration

NEWS: 17.30 Uhr - Vorsichtige Entwarnung - heute kaum Beben - Krisenstab hebt Evakuierung und Straßensperrung auf.


La Restinga mal aus anderer Sicht. Der Ort umgeben von alten Vulkankratern in seiner kargen Umgebung. Das frische Grün eine Momentaufnahme der jüngsten Vulkange- schichte. Dies Aufnahmen der INVOLCAN von der Ostseite vom 23.11. zeigen das ganze Ausmaß der Meeresverfärbung.
Für den Betrachter ein beeindruckendes Schauspiel - für die Natur mit ihren Meeresbewohnern eine tödliche Gefahr. Durch die hohe Gaskonzentration im Meereswasser steht kaum mehr Sauerstoff für die Fische zur Verfügung.
Aus viele kleinen Eruptionspunkten sprudelt das Gas und magmatisches Material an die Meeresoberfläche.
Die Beben der vergangenen Nacht, wie bisher im Golfo, haben wieder an Stärke zugenommen. Um 20.54 Uhr mit 2,8 RSk. in 16 km und um 2.35 Uhr mit 3,1 RSk. in 20 km Tiefe. Der harmonische Tremor verläuft normal.
Ganz anderst sieht es mit den Kohlendioxid (CO²) Werten auf der Insel aus. Die INVOLCAN stellte eine starke Erhöhung der Gas Emission fest. Am 20.11.11 lag der Kohlendioxid Ausstoß bei 2186 Tonnen/Tag. Das ist eine um 6,34 fache Erhöhung der üblichen Normalmenge von 345 t/Tag. Ein untrügliches Zeichen, daß kräftig Magma aufsteigt und das Gas durch kleinste Ritzen und Spalten in die Atmosphäre drückt. Ob nun durch die Eruption am 23.11. eine merkliche Entlastung erfolgte, werden die Messungen der nächsten Tage ergeben.
Das Golfotunnel wird nun auch wieder zusätzlich für einige Stunden am Vormittag und in den Abendstunden für den Verkehr geöffnet. Trotz der erheblichen Sicherheitsbedenken konnte sich wohl der Katastrophenstab dem Druck der Anwohner nicht weiter verschließen. Der Bürgermeister von Frontera, David Cabrera de Leon, zweifelt gar die Zuständigkeit des Katastrophenstabes (Pevolca) als höchstes Verwaltungsorgan an. Hier sollte der liebe Bürgermeister mal einen Blick in seine Verordnungen und Dekrete werfen um schnell zu erkennen, daß im Katastrophenfall der Stab das höchste Entscheidungsgremium ist.

Innerhalb der letzten 30 Tage haben fast 400.000 Besucher diesen Blog aufgerufen. Für viele anscheinend eine interessante Seite. An dieser Stelle meinen Dank an die Leser und noch mehr Dank an die fleißigen Kommentatoren. Viele Mails haben mich erreicht, die ich leider nicht alle beantworten kann. An dieser Stelle .. Danke.
Für mich ein Ansporn genau so weiter zu machen!
Im Laufe des Tages werde ich den Besucherzähler (oben rechts) auf die Gesamtzahl aller Besucher dieses Blog umstellen. 
    

Kommentare:

  1. Moin,

    der Anstieg ist recht dramatisch.
    Da dürfte wohl noch eine dicke Ladung nachkommen.

    Zusammen mit den HotSpots der CO2-Ausgasung und der Deformation scheint eine Eruption an Land wohl immer mehr wahrscheinlicher.

    Ich schätze, ein oder zwei Öffnungen wirds noch im Wasser geben, dann erstmals an Land.

    Im Golfo-Tag wohl westlich von Frontera, wenn man hier den Verlauf der Eruptionsstellen nach NNW verlängert.

    Wo es dann tatsächlich an Land "aufeght" weiß natürlich keiner genau...wenn überhaupt...

    lg,
    Matthias

    AntwortenLöschen
  2. Es hat mich nicht erstaunt, dass es neue Vulkanaktivitäten um El Hierro gibt. Ich war vor einigen Jahren auf dieser wahnsinnig interessanten Insel und wünsche den Insulanern viel Glück und alles Gute, dass sie nicht ihre Insel verlassen müssen. Ich verfolge fast täglich die Entwicklung. Die Informationen hier sind sehr gut (und in deutsch)
    Alles Gute Barbara

    AntwortenLöschen
  3. Holla! Noch eine Barbara? Ich hoffe, es gibt jetzt keine Verwechslungen ... *smile*

    AntwortenLöschen
  4. Ich weiß, ist nicht El Hierro, aber auch im Dreiländereck wieder ein Beben der stärke 3,8 in 2 km Tiefe ... Ihr wisst ja, ich schau immer beides im Vergleich, auch wenn ich sonst keinen Zusammenhang erkennen kann ...

    AntwortenLöschen
  5. Herr Betzwieser ist nicht vor Ort.
    Der "Mann vor Ort" ist nicht vor Ort.
    Stattdessen haben wir aber eine Frau vor Ort.
    Die "Frau vor Ort" berichtet von Zeit zu Zeit ihre Sicht der Dinge.
    Das macht sie mit einer legitimen Bissigkeit, weil sich ihre Lageeinschätzung (im Gegensatz zu der, die aus der Ferne beurteilt wird) nicht mit der hier Blog aufrecht erhaltenen Dramatisierung deckt.
    Soweit überschaubar haben wir also eine einzige - wenn auch subjektive Einschätzung dessen, was sich auf der Insel selbst abspielt. Und die Insel ist ja überschaubar und die "Frau vor Ort" meines Erachtens auch gut vernetzt.
    Ist es nicht eigenartig, dass ausgerechnet diese Kommentare nicht am Zensor vorbeikommen.
    Warum kann dieser Blog diese Berichte nicht einfach ertragen? Doch nicht etwa, weil sie etwas angriffslustig sind?
    Ich denke eher, es ist die Art, sich den Ereignissen und dem Blogkonzept mit einer gewissen Gelassenheit und Mäßigung gegenüber zu stellen.

    Grüße Lars - Potsdam

    @ merkur
    es kann gar nicht genug Barbara's in dem Blog geben - ist sie doch schließlich auch die Schutzheilige der Bergarbeiter und Geologen

    AntwortenLöschen
  6. "Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann" von Francis Picabia.

    AntwortenLöschen
  7. Und hier noch ein interessanter Link über den Vulkan von El Hierro:
    http://translate.googleusercontent.com/translate_c?hl=de&prev=/search%3Fq%3Del%2Bhierro%2B1803-02%26hl%3Dde%26biw%3D1252%26bih%3D530%26prmd%3Dimvns&rurl=translate.google.de&sl=en&u=http://www.volcano.si.edu/world/volcano.cfm%3Fvnum%3D1803-02-&usg=ALkJrhg3wRM_4d_OWuFMFE2zNve-z4eD5Q
    LG
    T.M.

    AntwortenLöschen
  8. @ Lars: Klar, davon kann es sogesehen nicht genug geben! ;)

    Ich denke, dass jeder Beitrag hier auch stehen darf, wenn er aus konstruktiver Kritik besteht und sachlich gehalten ist. Verständnis habe ich für Löschungen von Beiträgen, wenn jemand beleidigt oder diskriminiert wird ... Mit allem anderen habe ich auch kein Problem. Denke so sehen das alle anderen hier auch, oder? Aber das ist ja auch nicht Thema des Blogs hier. Eigentlich geht es ja um eine wunderschöne Insel ...

    AntwortenLöschen
  9. Zwar bin ich nicht Barbara, aber ich bin auch eine "Frau vor Ort". Normalerweise neige ich eher zum Dramatisieren. Aber im Moment ist, wie ihr alle in den offiziellen Internetseiten sehen könnt, wirklich alles friedlich hier. Beben und Vulkan sind, bis auf ein paar Leute, die an den Mondeinfluss glauben, auch kaum noch ein Thema auf der Strasse. Der "Mann vor Ort" würde sich hier nur langweilen. Wenn die Mondgläubigen allerdings Recht behalten, geht es demnächst recht unruhig zu hier.

    AntwortenLöschen
  10. Hola Lars, Susie und Merkur -
    schön, dass die agressive Barbara auch mal ein paar Streicheleinheiten bekommt. Dafür dankt sie!
    Susie hat komplett recht - hier geht alles seinen gewohnten Gang. Der Tunnel ist OFFEN. Lediglich morgens und abends zum Berufsverkehr werden "Karawanen" gebildet, um in der Gruppe sicher durch den Tunnel zu kommen. Warum? I don't know - denn wenn was passiert, passiert's einer großen Gruppe. Die Beben sind deutlich weniger geworden - und alle die mit II, III oder sentido gemarkt wurden, haben weder meine Katzen, Hunde noch ich gespürt.

    Leider hat Herr Betzwieser meinen Beitrag von gestern wieder in die Mülle geschmissen. Ich hatte nämlich etwas Interessantes zu sagen: Klickt euch mal in
    http://www.youtube.com/watch?v=SX_Y4qdL8no
    Vor lauter Katastrophengejammer ist doch glatt untergegangen, dass hier auf El Hierro ein grandioses Projekt seiner Vollendung entgegen fiebert. Die riesigen (deutschen!) Windräder sind vor rund 14 Tagen angekommen, werden im Augenblick montiert und in Kürze starten die ersten Probeläufe. Ab Januar soll der eigene Insel-Windstrom zur Verfügung stehen. Diese Windkraftanlage ist EINMALIG auf der Welt!

    Saludos
    Barbara


    PS: Die Heilige Barbara ist auch Schutzgöttin der Artillerie. Vielleicht schiesst sie deshalb mal ein bisschen scharf ...

    AntwortenLöschen
  11. @barbara
    Danke für den interessanten Link.
    Nur sollte man die Hälftes dieses Beitrages nicht unterschlagen. Der Windpark ist nur ein Teil des Projektes. Nebenbei wird auch eine Pumpenspeicherkraft erstellt, der die produzierte Energie speichert. Dies ist an dem Projekt das EINMALLIGE, nicht nur der Windpark. Über das Pumpenspeicherkraftwerk wird der nötige Strom produziert. Die Windenergie wird auch für das Hinaufpumpen des Wassers eingesetzt. Logischerweise ist das Verlustenergie, aber damit wird ein Kreislauf geschlossen.
    Man sollte also fundiert Schreiben und nicht die Hälfte unterschlagen. Genau das ist es, was einige Blogger hier mit Recht bemängeln.
    Liebe Grüsse aus der Schweiz, Carlos

    AntwortenLöschen
  12. @Carlos
    Klar hast du Recht - das Windrad ist nur ein Teil des Ganzen. Der Link erklärt die Technik genau, deshalb habe ich es mir erspart, tiefer in die technischen Details zu gehen.
    Factum bleibt, dass die Rotoren jetzt eingeschifft wurden - und das Pumpspeicherkraftwerk in Kürze komplettiert werden kann ...

    Saludos
    Barbara

    AntwortenLöschen
  13. Nachdem die Zahl der Beben kontinuierlich sinkt, dürfte dieses geologische Ereignis nun in seiner letzten Phase sein.

    Anfangs gab es viele Beben in 20 und mehr Kilometer Tiefe. Da wurde wohl (um Druck ablassen zu können) mit großer Kraftanstrengung nach einem Ausgang gesucht, und dabei auch mal groberes Material zur Seite geräumt. Nachdem ein ausreichender Ausgang gefunden war, gab es nochmals Hindernisse in etwa 15 km Tiefe, die weggeräumt werden mussten. Auch dies ist nun geschafft, so dass nun unterseeisch der Druck nach außen abgebaut werden kann. Wie lange das dauert, lässt sich kaum vorhersagen. Möglicherweise gibt es also noch längere Zeit Blubberblasen und ein Meer, das nach Fichtennadelschaumbad aussieht.

    Größeres wird meiner Meinung nach nicht mehr passieren. Auch nicht am heutigen Neumond und ebenfalls nicht bei der ebenfalls heute stattfinden partiellen Sonnenfinsternis...

    AntwortenLöschen
  14. @ Barbara (und auch alle anderen natürlich): Kritik ist gut, wenn sie auf gesunden Beinen steht. Agressivität ist kein gutes Standbein dazu. In diesem Sinne finde ich Kitisches gut. Aber für mich gilt dennoch immer, wer kritisieren kann, muss auch Kritik einstecken können. Wer diskutieren will, muss sachlich bleiben. Das sind die einfachsten Regeln fruchtbaren Austauschs und dann ist doch alles gut. ;) Lasst uns in diesem Sinne einfach weitermachen, dann lebt es sich doch viel besser! (jetzt bitte nicht als Kritik sehen, sondern als gutmütigen und gut gemeinten "Einwurf")*zwinker* :)

    doch nun wieder zurück zur wunderschönen Insel ... Hoffe, es haben alle eine wunderschöne und ruhige Nacht!

    Fichtennadelschaumbad *grinsganzbreit* was für ein Vergleich!

    AntwortenLöschen
  15. Ich hab da mal ne Frage .......

    Hat jemand zufaelligerweise auch um 13.51 h und 13.52 h auf die Movistar-Nah-Webcam geschaut ?

    Das Meer bewegte sich von links nach rechts. Von rechts kam auf einmal was schwarzes nach links geflogen. Erst dachte ich an einen Vogel, dann aber, dass hoechst unwahrscheinlich, da ja keine Fische dort, und der "Vogel" tauchte nicht wieder auf ...... 2 Minuten spaeter das gleiche Spektakel, was schwarzes flog von rechts aus der Bildmitte nach links ins Meer ...........? Ich konnte es nicht weiterverfolgen, da ich Sohnemann abholen musste.

    Leide ich an Halluzinationen ? Ich hatte kurz vorher auf die Webcam geschaltet.

    LG
    Anja

    AntwortenLöschen
  16. Hallo
    Die Bilder sind wunderschön ,schaut aus wie in der Karibik,wenn man nicht wüßte wie giftig es für die Meeresbewohner ist.
    @Barbara
    Das finde ich ja toll das so eine kleine Insel solch ein Projekt startet.Kannst du mal Fotos von den Windrädern machen?
    @Lars
    Es sind ja außer Barbara auch diese Künstlerin und Andere vor Ort die hier berichten.
    Ich glaube Volka heißt sie?
    LG Iris

    AntwortenLöschen
  17. Heute Morgen habe ich einen ähnlichen Kommentar im Post von Gestern reingestellt zum Thema:
    Hab mir zur Erdbebenhäufigkeit weltweit überlegt:
    1.Was haben die Öhlbohrungen in den Ozeanen damit zu tun?
    2.Welche Auswirkungen haben die nicht mehr vorhandenen Wasserquellen unter den Arabischen Landmassen damit zu tun?

    Ich habe mir gestern noch mal den Film "HOME" angeschaut wo es um die Ausbeutung der Erde geht.Um die Erde müssen wir uns keine Sorgen machen ,sie findet immer Wege und Organismen um zu Überleben auch wenn der Mensch sie total zerstört.
    Auch wenn ein Vulkan im Meer ausbricht oder ein Meteorit einschlägt,das ist der normale Alltag eines Planeten ERDE.Für Menschen und Tiere ist es eher eine Katastrophe .
    Wir sollten uns eher um den Umgang mit Recourcen Gedanken machen.
    "Die Erde braucht uns nicht aber wir brauchen die Erde!"

    AntwortenLöschen
  18. @ Anja: vielleicht hat jemand Steine ins Meer geworfen ... :))))) Jetzt ist es leider zu dunkel, kann es nicht mehr nachvollziehen, aber würde mich schon interessieren, was das war ...

    AntwortenLöschen
  19. @merkur
    du hast es auf den punkt gebracht

    AntwortenLöschen
  20. @Iris
    Leider kann ich mit Fotos von den Rotoren nicht dienen.
    Die Künstlerin (und Vor-Ort-Reporterin von earthquake) heisst Joke Volta -ist geborene Friesin (keine Holländerin), lebt schon viele Jahre auf El Hierro und macht faszinierende Objekte und Skulpturen.

    Saludos
    Barbara

    AntwortenLöschen
  21. "Krisenstab hebt Evakuierung und Straßensperrung auf."

    Eine sehr demokratische Entscheidung: Evakuierung und Straßensperre wird aufgehoben aber Alarmstufe ROT für La Restinga und GELB für den Rest der Insel wird aufrechterhalten.

    AntwortenLöschen
  22. @ Merkur y Pedro
    Sorry, bin Realist. Und es war die Kamera, die das offene Meer zeigt. Nix mit Spassvoegeln, die mal eben Steine rumschmeissen. Brille und Laptop waren geputzt.

    Ich vermute eher, dass die Eruption eher mal wieder Gestein aus dem Meer katapultierte und ich zufaelligerweise gerade die Kamera anschaute (1 x taeglich kurz vor 15 MEZ schaue ich drauf). Ich war ja selbst irritiert. Aber als dann 2 Min spaeter nochmals etwas mit anderer Flughoehe zu sehen war, war der Vogel-Gedanke ganz schnell weg.

    Wenn man hier noch nicht mal reale Beobachtungen kundtun darf, ohne zum Gespoett zu werden, na, denn viel Spass .......

    Un cordial saludo

    AntwortenLöschen
  23. Bitte Anja, das war absolut nicht verspottend gemeint ... *ganz lieb von unten hochguck* Klar darfst du hier reale Beobachtungen kundtun. Hab ja auch geschrieben, dass es mich auch interessieren würde, was es wirklich war. Ich zweifel deine Beobachtung deswegen nicht an - im Gegenteil!

    AntwortenLöschen
  24. @Anja könnte es vielleicht ein Hubschrauber gewesen sein?
    Das ist mir einmal bei Kamera 1 passiert, es hat auch seltsam ausgesehen und bei der Größe habe ich mich total verschätzt.
    Erst als das Ding gelandet ist und ich fast mit der Nase am Bildschirm war ;) hab ich es kapiert.

    AntwortenLöschen
  25. Hallo Manfred B.

    Das würde ich so nicht stehen lassen da wissenschaftlich nicht haltbar:

    "Für den Betrachter ein beeindruckendes Schauspiel - für die Natur mit ihren Meeresbewohnern eine tödliche Gefahr. Durch die hohe Gaskonzentration im Meereswasser steht kaum mehr Sauerstoff für die Fische zur Verfügung."

    Außer CO (Kohlenmonoxid) verbraucht kein Gas Sauerstoff. Die Gase SO2 bilden im Wasser schweflige Säure oder Schwefelsäure und CO2 löst das Kalkskelet von Korallen oder Einzeller (Plankton) auf. Schlimmer sind da die steigenden Wassertemperaturen, da Fische aus der Region gerade mal eine Bandbreite von 3°C haben. Fische sind nunmal fix im Meer auf eine gleichbleibenden Temperatur und Wasserzusammensetzung festgelegt. Korallen haben noch eine engere Temperaturtoleranz. Ich hab runde 25 Jahre tropische Korallen gezüchtet, leider fehlt mir jetzt die Zeit dazu. In diesen Zuchtaquarien hab ich immer versucht die Maximaltemperatur bei 27°C zu halten, besser darunter, denn ab 28° C hab ich immer ein Absterben der Korallen erlebt.

    Neben den Gasen bringt die Magma auch noch andere Stoffe nach oben, die im Wasser löslich bleiben und toxisch auf Fauna und Flora unter Wasser wirken können. Allerdings andersrum auch Düngen können, vlt. blüht dort das Leben schnell wieder auf. Auf jeden Fall sind die Bilder von meinen gestern eingestellten Links seit Anfang des Monats zu 99% Geschichte. Ich weiß nicht ob es hier im Blog war oder woanders, da stand das der Tauchroboter wegen 65° in 50m Tiefe nimmer arbeiten konnte. Somit war dort bis zur Oberfläche nur noch "Kochfisch" vorhanden wenn dort über 30° gemessen wurden. Also nix Sauerstoffmangel, sondern einfach chemische und Temperaturveränderungen haben zum Massensterben geführt. Übrigens tote Seewasserfische steigen nur im Promillebereich zur Oberfläche, der Rest versackt in den Tiefen des Ozeans.

    @ "Böse" Barbara ;-)

    Man kann durchaus anderer Meinung sein und diese sicherlich vertreten, aber dabei sollte man dann nicht beleidigend sein. Und genau das warst Du Anfangs, vlt. zukünftig nicht so aufbrausend reagieren. Deinen Beitrag von heute Nacht fand ich nicht zynisch oder beleidigend, sondern eher sachlich. Gut den Apfelstrudel mal außen vor. Weiter so sachlich und die Wut im Griff und wir lesen sicherlich gerne deine Beiträge aus dem Golfotal.

    In einem Blog sollten auch Gegenmeinungen zugelassen sein, erst durch die unterschiedliche Betrachtung eines Ereignisses bei einem Ereigniss bekommt man ein Gesammtbild. Ob einem dann das Bild passt ist etwas anderes. Nur man sollte Respekt vor anderen Gedanken haben.

    AntwortenLöschen
  26. @Anja
    Ich glaube dir. Ich hatte am 23.11.2011-12:59 Uhr-Ortszeit ein ähnliches Erlebnis. Ich habe noch im Blog gefragt ob das ein Schiff sei.Die Web-cam stand dann ca.10min still. Ich konnte aber noch zwei Fotos mit meinem Handy vom PC-Bild schiessen. Direkt in der Zufahrt vom Hafen. Das Bild sieht so aus, als ob ein riesiger Stein auftaucht oder abtaucht.
    LG
    T.M.

    AntwortenLöschen
  27. @Heidi

    Dann haette jetzt eine Schlagzeile vom Absturz eines Hubschraubers in den Medien gestanden. Beide Teile kamen auf Meereshoehe von rechts geschleudert und fielen dann gemaess Erdanziehungskraft ins Meer. Waere es ein Schatten gewesen, wie gesagt, dann haettest es einen Absturz gegeben.

    Bin eine gute Beobachterin, sehe vieles, auch in Fotos. Ich mach mir schon meine Gedanken, bevor ich etwas poste.

    @ Merkur

    Friedenspfeife brennt schon fuer uns :)

    LG
    Anja

    AntwortenLöschen
  28. Hola
    @anja du hast mich falsch verstanden gestern, ich meinte nicht deinen beitrag sondern den beitrag von merkur bezüglich barbara
    lg

    AntwortenLöschen

Bitte Kommentare immer mit Ihrem Namen versehen. Danke!