Montag, 27. April 2015

Nepal Beben auf El Hierro registriert

Bebenserie von Nepal aufgezeichnet


Auch auf El Hierro wurde das starke Erdbeben von Nepal registriert. Um 6.23 Uhr am vergangenen Samstag schlugen die Seismografen aus (siehe IGN Grafik).
 
Bis 9.00 Uhr wurde die Bebenserie aufgezeichnet. Solange kam die Erdkruste rund um den Globus nicht zur Ruhe.  Es war ein besonders schweres Beben von ML7,8. Das Epizentrum lag etwa 80 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Kathmandu. Nach ersten Berichten hat sich dabei die Hauptstadt von Nepal um über 3 Meter verschoben. Nepal liegt am Kontinental-Plattenrand und starke Erdbeben wurden von den Geologen erwartet. Bisher wurden 3700 Tote und mehr als 6500 Verletzte gezählt. Das dürfte noch nicht die Endbilanz sein.

Auch Gran Canaria von Erdbeben betroffen

Auch auf den Kanaren gab es in den vergangenen Tagen Erdstöße bis zu ML2,7.
 
Natürlich nicht zu vergleichen mit dem Beben von Nepal – aber doch eine Häufung um die Insel Gran Canaria. Fünf Beben zwischen ML1,6 und 2,7 aus großer Tiefe zwischen 18 und 32 km. Aus El Hierro sind nur kleine Erdstösse zu vermelden.

Dabei hat man auf der Erdoberfläche im Moment um Gran Canaria ganz andere Sorgen.

 

Ölteppich kreist weiter südlich der Kanaren

Der Ölteppich des gesunkenen Fischtrawler Oleg Naydenov kreist weiter um den südlichen Inselteil von Gran Canaria. Befürchtungen, dass auch die Küsten von Teneriffa und La Gomera mit Ölschlamm verschmutzt werden, scheinen sich im Augenblick nicht zu bestätigen.

Aus der Sentinel 1A ESA Satelliten Röntgen Perspektive (Foto: IOCAG) ist nur die Ölfahne Richtung Süden zu erkennen. Es gibt aber wohl noch Unterwasser Ölströme, die aus dem All nicht zu sehen sind.

Heute ist die Luftbeobachtung mit Flugzeugen durch tief hängende Wolken stark eingeschränkt. Auf La Palma gab es in den Vormittagsstunden fast 16 l/m² Niederschlag (Ostseite). Im Laufe des Nachmittag sollen sich die Wolken ausdünnen und eine Luftbeobachtung wieder möglich machen.
 Wenn sich weitere Entwicklungen abzeichnen, werde ich berichten

Sonntag, 26. April 2015

Ölpest breitet sich weiter aus

Jetzt auch Teneriffa und La Gomera in Gefahr


Zufällig heute Morgen im Hafen von Santa Cruz de La Palma an Bord der “Neptuno” entdeckt.
 
Mit so einem Unterwasserroboter (ROV) soll nun versucht werden, das Leck im gesunkenen russischen Fischtrawler Oleg Naydenov abzudichten. Ob das bei dem in über 2700 Meter Meerestiefe liegende Wrack gelingt, ist nicht sicher. Das Marineschiff “Neptuno” der spanischen Armada ist für Such- und  Rettungseinsätze für verunglückte Unterseeboote konstruiert worden und war bereits beim Untergang des Öltanker “Prestige” und der Suche nach dem russischen Atom-U-Boot “Kursk” im Jahre 2001 im Einsatz.
Welche Aufgabe es jetzt beim Ölunfall der Oleg Naydenov hat ... weiter

Dienstag, 21. April 2015

Öldrama aus der Satelliten-Perspektive

Kanaren für das Öldrama nicht gerüstet?


Das Öldrama vor der Kanarischen Küste nimmt seinen Fortgang. Der Ölteppich hat inzwischen eine Länge von über 100 km erreicht.
 
Das Hauptfeld der Ölverschmutzung aus dem russischen Fischtrawler Oleg Naydenov liegt 130 Kilometer vor der Südküste von Gran Canaria. Das ergaben Beobachtungen von heute Morgen durch das Flugzeug SASEMAR 101.
Auch aus dem Weltall ist das Öldrama, wie die Deimos-2-Elecnor (Foto) Aufnahme, zu beobachten. Oder auch vom NASA Satelliten aus noch größerer Höhe. Im roten Kreis unten ist die Ölfahne sichtbar ... weiter

Sonntag, 19. April 2015

Unterwasserroboter soll zum FISCHTRAWLER

Unglücksschiff liegt auf 2400 Meter Tiefe


Es tritt weiter Dieselöl aus dem gesunkenen Fischtrawler Oleg Naydenov aus. Zu dem Ergebnis kommt die kanarische Küstenwache, wie der Sender RTVE (Screen) berichtet. Jetzt soll ein Unterwasserroboter helfen.

Das Hauptfeld des ausgetreten Öl befindet sich heute ungefähr 60 km vor der Küste von Gran Canaria. Begünstigt durch den noch starken Nordost-Wind, treibt es weiter Richtung Süden. Nach der Wettervorhersage der AEmet wird es auch für die kommenden Tage so bleiben  >> weiter

Samstag, 18. April 2015

Gran Canaria – Ölteppich wird größer

Bereits 32 Seemeilen² verseucht.


Der südlich von Gran Canaria durch den Untergang des russischen Fischtrawler Oleg Naydenov entstandene Ölteppich vergrößert sich stündlich.
 
Wie Aufklärungsflugzeuge und Meeresbiologen der Universität Las Palmas berichten, bewegt sich der Ölteppich in südwestliche Richtung. Anhand von Satellitenaufnahmen der NASA wurde 40 Stunden nach dem Untergang des Schiffes eine Öllache von über 32 Seemeilen² (1 sm = 1852 m) berechnet.
Der blaue Punkt zeigt die Untergangsstelle und die dunklen Flecken (mit Pfeilen markiert) die jetzige Strömungsrichtung. Noch besteht keine Gefahr für die Kanarischen Inseln.
In den nächsten Tagen soll allerdings der Wind und die Meeresströmung von Nordost auf Südost drehen. Das könnte ... weiter