Donnerstag, 20. Juni 2013

Vulkan - die Anreise-Odyssee

NEWS: Seit den beiden Erdstößen gestern Vormittag gab es keine weiteren Aktivitäten.

Wenden wir uns heute wieder den Fähr- und Flugverbindungen nach El Hierro zu. Gestern hatte ich bereits über die umständliche Verbindung auf die Insel berichtet.

In der Regel werden Sie als Gast mit Condor, Airberlin oder einer anderen Gesellschaft auf dem Südflughafen Reina Sofia auf Teneriffa am späten Vormittag ankommen. Nach 4 Stunden Flugzeit aus Deutschland brauchen Sie nun eine Transportmöglichkeit weiter nach El Hierro. Hier gibt es einmal den Seeweg mit der Fähre (Fred Olsen oder Armas) ab dem Hafen Los Cristianos (Transfer zum Hafen 30 min.) oder mit dem Flugzeug von Binter Canarias vom Nordflughafen Los Rodeos (Transfer zum Nordflughafen 90 min.).

Nach dem Fred Olsen Fahrplan startet die Schnellfähre bereits um 8.oo bzw. 9.oo Uhr am Vormittag (Mittwoch, Freitag, Sonntag) und scheidet somit aus.
Ähnliches bei Naviera Armas. Hier geht es bereits (Dienstag+ Donnerstag) um 8.45 Uhr los. Die Überfahrt dauert bei Olsen ca. 2 Stunden und bei Armas 3 Stunden. Jeweils wird ein Zwischenstopp auf La Gomera eingelegt. Es ist also eine Übernachtung auf Teneriffa notwendig.
 

Mit dem Flugzeug von Binter sieht es da schon besser aus. Aus der Tabelle die Ankunftszeiten aller Flüge auf El Hierro vom heutigen Tage. Die unterschiedlichen Airlines sollen nicht weiter stören, es sind Tochterunternehmen von Binter und werden zentral von Binter abgewickelt. Es gibt Abflugmöglichen ab dem Nordflugplatz Teneriffa von 8.oo bis ca. 17.oo Uhr (Flugdauer Teneriffa - El Hierro 30 min.) und um die Mittagszeit ein Flug ab Gran Canaria (Las Palmas - El Hierro ca. 50 min.). Der einfache Flugpreis liegt bei rund 70.- Euro. Bei Sonderaktionen auch schon mal für 50.- Euro zu erhalten. Die Fähren liegen etwa beim halben Preis.























Für die Rückreise nach Teneriffa startet der erste Flieger in El Hierro um 8.50 Uhr. Bei einer Flugzeit von 30 min. und dem Transfer zum Südflugplatz Teneriffa von 90 min sind Flüge ab der Mittagszeit Richtung Deutschland zu erreichen. Hier ist normal keine Zwischenübernachtung auf Teneriffa notwendig. Wie Sie sehen ist es schon eine kleine Wissenschaft und einiges an Recherchen notwendig, um unser kleines Inselchen zu erreichen. Wesentlich stressfreier geht es natürlich mit einer Übernachtung auf Teneriffa.
 
Dies ist der Hauptgrund warum nur relativ wenige Touristen aus Nordeuropa die Insel besuchen. Interesse ist vielfach vorhanden, das weiß ich aus vielen Gesprächen und Mails - wären da nicht die komplizierten Anreisewege.
 
Das Problem hat man natürlich auf El Hierro auch längst erkannt. Es gibt Gespräche und Verhandlungen mit den Reedereien ihre Fahrpläne zu ändern. Am Abend eine Überfahrt nach El Hierro, die Fähre verweilt die Nacht im Hafen und startet am frühen Morgen zur Rückfahrt nach Teneriffa. So könnten auch am Nachmittag auf Teneriffa ankommende Gäste noch die Fähre erreichen und wären bei der Rückreise auch pünktlich wieder zurück für den Rückflug.

Soweit die Theorie. Ohne üppige Subventionen wird Armas und Olsen hier aber nicht mitspielen. Die Haupttransportkapizität (80%) wird nach La Gomera befördert. Die Weiterfahrt nach El Hierro ist nur ein Anhängsel.
Eingesetzt werden auf den Kanaren nur große Fähren mit einer Kapazität von 700 und mehr Passagieren sowie 150 Fahrzeugen. Diese Schiffe haben einen großen Energieverbrauch und lohnen sich nur bei entsprechender Auslastung.
Kein Reeder wird auf Dauer aus Spaß und Juxerei mit nur wenigen Gästen El Hierro anlaufen und seine Haupteinnahmequelle vernachlässigen. Es sei denn, dieser Fahrplanwechsel wird entsprechend honoriert.
 
Hier sind wir nun wieder bei den Subventionen. Diese Aufgabe und die Verhandlungsführung obliegt dem Vetreter der Insel Hierro, dem Senator im Gobierno de Canarias Javier Morales. Ein von mir hochgeschätzter Mann, Umweltaktivist und Vater des regenerativen Energieprojekt "Gorona del Viento".
Ich kann mir gut vorstellen, mit welch zwiespältigen Gedanken er nun das Ansinnen seiner Inselregierung in eine aus ökologischer Sicht unnützen Geld- und Energieverschwendung, umsetzen soll.
 
Vielleicht wäre das Problem auch einfacher, billiger und auch umweltverträglicher zu lösen.
 
Statt der großen Fähren, könnten die Binter Flugzeuge vom Südflugplatz Teneriffa starten. Jeweils die erste und letzte Maschine würde ausreichen.
Der ankommende Tourist könnte so einfach ohne großen Transfer nach Norden oder zum Hafen den letzten Tagesflieger nehmen und wäre auch bei der Rückreise gleich am Morgen wieder auf Teneriffa.
Ein Binter Flugzeug fasst rund 60 Passagiere und dürfte ausreichend sein.
Auf jeden Fall ist diese Möglichkeit günstiger, weniger umweltschädlich und in der Praxis sicher schnell umzusetzen.
Vielleicht wären dann auch einige Reiseveranstalter bereit, Pauschalpakete nach El Hierro in ihr Programm aufzunehmen.

Mittwoch, 19. Juni 2013

Vulkan - Tourismus und Verkehrsanbindung

NEWS:
Heute Morgen um 1.54 Uhr ein ML2,2 Beben aus 18 km Tiefe am Leuchtturm in Südwesten und um 11.17 Uhr ein ML1,9 Beben aus 14 km Tiefe vor der Westspitze.

Ein Thema das mich schon mehrfach beschäftigt hat, ist die Verkehrsanbindung und schlechte Erreichbarkeit der Insel. Wer ernsthaft an einem Besuch auf El Hierro interessiert ist, schafft auch die etwas anstrengende An- und Abreise. Es sind dann aber mehr die Individualisten die sich nicht scheuen und die längere Reisezeit und die zusätzlichen Flug- oder Fährkosten in Kauf nehmen. Die Insel El Hierro ist aus Nordeuropa nicht direkt mit dem Ferienflieger zu erreichen. Dafür ist die Lande- und Startbahn etwas zu kurz geraden. Es geht nur mit einem Zwischenabstecher auf Teneriffa oder Gran Canaria und mit dem Binter-Inselhüpfer (Foto) - mehrmals täglich -  oder der Olsen und Armas Fähre (eine Verbindung/Tag) anschließend weiter. Von Gran Canaria aus gibt es keine direkte Fährverbindung und auch nur wenige Flüge. Bleibt also faktisch nur die Insel Teneriffa übrig.

Teneriffa verfügt aber über zwei Flugplätze. Den Internationalen Airport Reina Sofia im Süden, auf dem die Ferienflieger ankommen und den alten Nordflugplatz Los Rodeos von dem Binter startet. Dazwischen liegt eine Strecke von ca. 1,5 Stunden Fahrzeit mit dem Bus oder Mietwagen.
Kommt mein Flugzeug aus Deutschland erst am Spätnachmittag in Teneriffa an, ist eine Zwischenübernachtung fällig. Ähnliches kann auf der Rückreise passieren.

"Der Weg ist mein Ziel" - sagt der Individualist, alles kein Problem. "Viel zu umständlich" - der Andere. Zudem gehen allein ein oder zwei wertvolle Urlaubstage verloren.

Wie man es auch sieht, es ist schon etwas anstrengend das Juwel El Hierro zu erreichen. Selbst von meinem La Palma aus (70 km Luftlinie), habe ich schon mit der Olsen Fähre mehr als 6 Stunden Zeit benötigt (LP-La Gomera-Teneriffa-La Gomera-El Hierro).

Kaum ein Reiseveranstalter sieht sich in der Lage El Hierro in sein Programm aufzunehmen und es als Pauschalreise anzubieten. Die Organisation ist wahrscheinlich zu kompliziert, mit zu viel Risiken behaftet (Flugverspätung/ Wetterrisiko) und dadurch der Reisepreis zu hoch oder die Gewinnmarge zu gering.
Dies habe ich im Frühjahr erlebt, als ich die Mai-Tour für 25 Gäste auf El Hierro zu planen hatte.

So bleibt ein Urlaub auf El Hierro nur den "Wenigen" vorbehalten. Zur Freude der Insulaner die ihre "Insel der Ruhe" erhalten wollen und zum Missfallen jener die vom Tourismus leben.
Bei dieser unterschiedlichen Interessenlage ist es fast unmöglich, es allen Recht zu machen. Sanfter Tourismus zum Wohle aller - hört sich gut an, ist aber in der Praxis nur schwer umzusetzen.

Viele Touristen bringen in der Regel auch mehr Einnahmen.
In der Vergangenheit waren es doch die eigenen Landsleute von den Nachbarinseln und aus Festlandspanien die das Hauptkontigent der Sommergäste brachte. Die Wirtschaftskrise in Gesamtspanien zwingt aber diesen Kreis jetzt auf einen Urlaub zu verzichten. Davon ist nicht nur El Hierro, sondern auch La Palma und die anderen Kanarischen Inseln betroffen.
Es sind die ausländischen Gäste aus Nordeuropa die den bescheidenen Tourismus noch am Laufen halten. Die schlechten Verkehrsanbindungen bremsen allerdings viele Interessierte aus.

Welche Vorschläge und Ideen zur Verbesserung diskutiert werden - dazu in den nächsten Tagen mehr.

Dienstag, 18. Juni 2013

Vulkan - vor 2 Jahren ging es los

NEWS:

Gestern Abend um 20.53 Uhr wieder ein ML1,8 Erdstoß (Avcan Grafik) aus 12 km Tiefe. Die Lage unverändert vor der Westspitze im Atlantik.
Zwei Jahre ist es nun schon her, als das erste Beben die Reaktivierung des El Hierro Vulkan ankündigten. Seit dem letzten Ausbruch im Jahre 1792 hatte er geschlafen, bzw. es sind keine Aufzeichnungen der Folgezeit mehr vorhanden. Den Startpunkt setzte am 8. Juni 2011 ein ML2,2 Beben aus großer Tiefe von 38 km vor der Golfoküste. Diesem Erdstoß wurde noch keine Bedeutung beigemessen. Es war ein "normales" Beben, wie es im Kanarischen Archipel häufig vorkommt und schon immer der Fall war.

Erst als ab dem 19. Juli 2011 eine Bebenserie mit hunderten Erdstößen pro Tag einsetzte, wurde man aufmerksam. Diese Beben kamen alle aus einer Tiefe von 10 bis 12 Kilometer Tiefe im Westen. Erst jetzt war klar, dass nun auch eine Vulkan-Eruption nicht mehr auszuschließen war. Der Fortgang ist bekannt.

Mit einer Aktivität von wenigen Wochen oder Monaten hatten die Vulkanologen gerechnet. Die Erfahrungswerte der vergangenen Eruptionen auf der Nachbarinsel (1971 Teneguia und 1949 San Juan beide La Palma) von max. 3 Monaten ließen diesen Schluss zu.
Hier hatten sich die Beobachter aber alle geirrt. Auch bei der Zeitdauer der Aktivität lässt sich unser Hotspot nicht in die Karten schauen. Die Natur hat eben ihre eigenen Regeln.

Eine animierte Grafik (von dfmorvan) zeigt den gesamten Bebenverlauf im Zeitraffer aus verschiedenen Perspektiven der vergangenen 2 Jahre. Gut ist die Wanderbewegung des Epizentrum von Nordwesten nach Süden (Eldiscreto) über den El Julan im Südwesten bis zum heutigen Zentrum vor dem Westzipfel zu erkennen. Die Beben haben in den vergangenen 2 Jahren die vermutete Magmahauptkammer umrundet und liegen heute fast wieder am alten Ausgangspunkt von 2011 vor dem Golfotal.



 
Totgesagte leben länger. Auch wenn bereits mehrfach das Ende verkündet wurde - die Aktivitäten dauern verhalten weiter an.
Es sind die bereits mehrfach beobachteten Zyklen einer vermeintlichen "Ruhepause", um anschließend wieder mit geballter Kraft los zu brechen.

Zu wünschen wäre jetzt natürlich ein baldiges Ende - so oder so. Die Anwohner könnten wieder ruhiger schlafen und müssten nicht weiter mit der latenten Gefahr von Beben oder gar einer Eruption leben. Auch wenn die Angst verdrängt wird - unterschwellig ist sie da.

Vulkanausbrüche sind zwar auf den Kanaren auch in der Zukunft immer möglich und auch sicher wahrscheinlich, aber der Zeitrahmen wäre größer und würde dann vielleicht nicht mehr die jetzige Generation betreffen.

Sonntag, 16. Juni 2013

Vulkan - Werbung und Promotion

NEWS:
 


Gestern 3 Beben zwischen ML0,9 und ML1,8 aus 10 bis 15 Kilometer Tiefe. Darunter um 20.46 Uhr ein ML1,8 Erdstoß im Golfotal (Grafik links) aus 14 km Tiefe. Die registrierten Erschütterungen sind schwach, aber vorhanden. Das Zentrum liegt im Schwerpunkt weiter vor der Westküste, mit gelegentlichen Ausrutschern auch unter das Inselmassiv.


Vorgestern hatte ich über die Werbewirksamkeit von Spielfilmen geschrieben - Bilder sagen mehr als tausend Worte. Das Gobierno Canarias hat für alle Inseln einen Werbespot drehen lassen und nun heraus gebracht. Bewusst kamen nur Touristen bzw. Residenten darin zu Wort. Es sollte ein Bezug zur Zielgruppe hergestellt werden.

"Du hast eine Nachricht aus El Hierro - Strahl mal wieder" ... so der Titel und die Botschaft. Recht nett gemacht mit schönen Aufnahmen. Leider aber wieder das normale und austauschbare Schema, ohne das Besondere der Insel (ich hatte darüber geschrieben) heraus zu stellen.
 
Ein Spot den man sich anschaut - schön findet und schon wieder vergessen hat.
 
Ihre Meinung würde mich dazu interessieren. Hier geht es zunächst zum  VIDEO - und unten können Sie einen Kommentar hinterlassen.

Freitag, 14. Juni 2013

Vulkan - der Planet der Affen

NEWS:
18.22 Uhr - ein neues ML2,1 Beben um 16.38 Uhr in nur 4 km Tiefe vor der Westküste.
Gestern wurde nur ein leichter ML0,9 Erdstoß aus 13 km Tiefe im Inselinnern in Nähe des Berg Malpaso registriert.




Spielfilme und Tourismus - gibt es hier einen Zusammenhang?

Ein futuristischer Film braucht eine entsprechende Kulisse. Der "Planet der Affen" würde seine Wirkung verfehlen, hätte man ihn im Bayerischen Wald oder in der Lüneburger Heide gedreht. Drehort waren die Cañadas im Nationalpark Teide auf Teneriffa.
Auch "Kampf der Titanen" von Warner Bros entstand 2009 auf Teneriffa. Es ist die gigantische Vulkanlandschaft der Kanaren die den Background für diese Monumentalfilme liefert.

Wenn nun die Tourismus-Behörde diese weltweit bekannten Filme für ihre Zwecke einspannt und einen Grund oder Hinweis liefert, den ehemaligen Drehort auch zu besuchen und das Feeling nochmals Live und hautnah zu verspüren,  dann hat sie ihre Aufgabe richtig verstanden.
Ein Beispiel dazu gibt es hier: Turismo de Tenerife

Es ist erwiesen, dass Filme die Wahl des Urlaubszieles beeinflussen. So schnellte die Zahl der Urlaubsgäste nach der Triologie der Tolkien-Verfilmung „Herr der Ringe“ nach Neuseeland stark an.
Es musste nur eine Verbindung von diesem Film zu Neuseeland hergestellt werden.
Oder Malta-Besucher fragen oft nach, an welchem Strand „Troja“ mit Brad Pitt gedreht wurde und wo die Galeeren ankerten.

Das ist die Aufgabe der Tourismus Manager den Zusammenhang richtig zu vermarkten.
Wer möchte nicht einmal selbst am Handlungsort seines Lieblingsfilmes stehen und die Atmosphäre und Erinnerung Nacherleben.
Mir ging es so, als ich das erste Mal z.B.an der Startrampe der Saturn V - der Mondrakete - in Cape Canaveral in Florida stand. Ohne Mondlandung und den Bezug zu diesem Gelände wäre ich sicher nicht in den Nordosten von Florida gefahren.

Wichtige Ereignisse und Top-Filme locken leichter und besser Feriengäste an, als teure und Millionen schwere Werbekampagnen.

Was hat El Hierro mit der NASA "Satellitenaufnahme des Jahres 2012" von der Eruption des Eldiscreto gemacht?
Bisher nicht viel!  Mit dieser einmaligen Auszeichnung wäre wunderbar ohne riesigen Werbeetat auf die Einmaligkeit der Insel Hierro zu verweisen. Die Insel - die als Einzige aller 7 Kanarischen Inseln den Siegerpodest (auch mit unserer Hilfe) bis zur Spitze erklommen hat.

Dazu braucht man aber auch die richtigen Marketing-Leute mit etwas Ideen und muss sich vor allem zu seinem Vulkan bekennen.
Nicht erst in 20 Jahren wenn die Wirkung verpufft ist, sondern jetzt.

Vielleicht sind die Verantwortlichen noch nicht ganz so weit um diese große Chance richtig zu erkennen und umzusetzen. Auch als Nicht-Werbefachmann mache ich mir so meine Gedanken über eine vielleicht nicht genutzte großartige Möglichkeit die Insel richtig ins Licht zu rücken.

Auf den Kanaren herrscht nicht nur ein mildes Klima, sondern das ganze Jahr über optimale Lichtverhältnisse und eine für fast jedes Filmthema erwünschte Kulisse.
Ob es das Bergdörfchen im "Dschungel" von La Gomera, die Mondlandschaft über den Wolken des Roque de los Muchachos auf La Palma oder die mächtige Felswand im Golfotal von El Hierro ist.

Selbst die Wüstenlandschaft von Fuerteventura mit Sonne, Strand und Meer war für den Playboy der richtige Standort um das "Playmate des Jahres" abzulichten. Das Video will ich Ihnen natürlich nicht vorenthalten - hier "Franzy ist die Schönste"
Nicht nur Videoclips oder Dokumentarfilme entstehen hier. Auch Werbespots von BMW oder Mercedes Benz nutzen die vielfältige Landschaft.
Auch ohne großes Zutun kommt "Hollywood" auf die Kanaren. Es ist die Atmosphäre und Kulisse die die Filmemacher anlockt. Ein Monumentalfilm mit Hunderten von Darstellern bringt zunächst Geld auf die Inseln. Sie müssen hier Wohnen und Essen.
Wichtiger aber ist die Werbebotschaft an das Filmpublikum, wo denn überhaupt dieser Film gedreht wurde.
Nicht in Amerika oder Australien, sondern hier auf den Kanarischen Inseln oder gar auf El Hierro.