NEWS:
Es gibt wieder kleine Erdstöße. Gestern hatten wir insgesamt drei Beben (siehe Auflistung). Am Nachmittag westlich bei EL Pinar in 11 und 12 km Tiefe. Um 21.52 Uhr ein ML1,6 Erdstoß an der Golfoküste (rosa) in ebenfalls 11 km Tiefe. Auch wenn es keine starken Beben sind, er gibt einfach noch nicht auf. Die Magma ist weiter in Bewegung. Die lange Dauer der Aktivität ist für einen Kanarenvulkan völlig ungewöhnlich. Nach nur wenigen Monaten waren in der Vergangenheit die Prozesse abgeschlossen. Lediglich auf Lanzarote im Timanfaya Gebiet im Südwesten der Insel dauerte es vom 1.September 1730 bis 16.April 1736 an. Also ein Zeitraum von fast 6 Jahren. Es wurde damals eine Fläche von rund 167 km² mit Lava und Auswurfmaterial bedeckt.
Freitag, 22. Februar 2013
Donnerstag, 21. Februar 2013
El Hierro Vulkan - Erschütterungen der anderen Art
NEWS:
Während es unter El Hierro weiterhin ruhig ist, erschüttern ganz andere Dinge die Menschen nicht nur auf El Hierro.
Aus Madrid kommt eine Hiobsbotschaft nach der anderen. Massenarbeitslosigkeit, radikale Kürzung der gewohnten Sozialleistungen, Steuererhöhungen und eine Firmenpleite nach der anderen. Zudem ist die Regierung in Madrid in einen Korruptionsskandal verwickelt.
Gestern meldete der spanische Immobilienkonzern Reyal Urbis Insolvenz an. Das wäre die zweitgrößte Pleite in der spanischen Wirtschaftsgeschichte.
All das hat natürlich Auswirkungen bis in den letzten Winkel Spaniens. Auch El Hierro am entferntesten Punkt und oft vergessene Insel am alten O-Meridian bleibt hiervon nicht verschont.
Noch gibt es Subventionen für die Landwirtschaft und es kommen auch noch Touristen. Wenn allerdings die Flug- und Fährverbindungen weiter ausgedünnt oder gar eingestellt werden und aus Brüssel kein Geld für den Bananenanbau mehr kommt, werden auch diese kargen Einkommensquellen bald wegfallen.
Die Insel hat wohl wunderschöne Häfen ( gleich 2 Estaca/Restinga), eindrucksvolle Monumental-Bauten und seit kurzem auch ein kostenloses Wifi-Netz. Aber all das kann man nicht Essen und kostet zudem viel Unterhalt.
Es ist also nur eine Frage der Zeit bis die Abwärtsspirale auch noch diese Bereiche austrocknet.
Schuld an dieser Misere sind wie immer die Anderen. Auch die Politik - und hier auch die Inselfürsten - waschen natürlich ihre Hände in Unschuld.
Das ganze Ausmaß war nicht absehbar und gottgewolltes Schicksal. Ich bin wohl anderer Meinung, halte mich aber zurück.
Bleiben wir also lieber zuversichtlich, optimistisch und hoffen auf ein Wunder. Nur so ist derzeit für Viele die Situation überhaupt noch zu ertragen.
Ein gute Beschreibung zu dieser Thematik ist im Focus-Money erschienen, der lesenswert ist.
"Griechenland war gestern - Jetzt zittert Europa vor den Pleite-Spaniern ..."
Auch das gehört zu El Hierro - auch wenn die große Politik fernab, 2500 Kilometer weiter nördlich in Madrid, gemacht wird.
Während es unter El Hierro weiterhin ruhig ist, erschüttern ganz andere Dinge die Menschen nicht nur auf El Hierro.
Aus Madrid kommt eine Hiobsbotschaft nach der anderen. Massenarbeitslosigkeit, radikale Kürzung der gewohnten Sozialleistungen, Steuererhöhungen und eine Firmenpleite nach der anderen. Zudem ist die Regierung in Madrid in einen Korruptionsskandal verwickelt.
Gestern meldete der spanische Immobilienkonzern Reyal Urbis Insolvenz an. Das wäre die zweitgrößte Pleite in der spanischen Wirtschaftsgeschichte.
All das hat natürlich Auswirkungen bis in den letzten Winkel Spaniens. Auch El Hierro am entferntesten Punkt und oft vergessene Insel am alten O-Meridian bleibt hiervon nicht verschont.
Noch gibt es Subventionen für die Landwirtschaft und es kommen auch noch Touristen. Wenn allerdings die Flug- und Fährverbindungen weiter ausgedünnt oder gar eingestellt werden und aus Brüssel kein Geld für den Bananenanbau mehr kommt, werden auch diese kargen Einkommensquellen bald wegfallen.
Die Insel hat wohl wunderschöne Häfen ( gleich 2 Estaca/Restinga), eindrucksvolle Monumental-Bauten und seit kurzem auch ein kostenloses Wifi-Netz. Aber all das kann man nicht Essen und kostet zudem viel Unterhalt.
Es ist also nur eine Frage der Zeit bis die Abwärtsspirale auch noch diese Bereiche austrocknet.
Schuld an dieser Misere sind wie immer die Anderen. Auch die Politik - und hier auch die Inselfürsten - waschen natürlich ihre Hände in Unschuld.
Das ganze Ausmaß war nicht absehbar und gottgewolltes Schicksal. Ich bin wohl anderer Meinung, halte mich aber zurück.
Bleiben wir also lieber zuversichtlich, optimistisch und hoffen auf ein Wunder. Nur so ist derzeit für Viele die Situation überhaupt noch zu ertragen.
Ein gute Beschreibung zu dieser Thematik ist im Focus-Money erschienen, der lesenswert ist.
"Griechenland war gestern - Jetzt zittert Europa vor den Pleite-Spaniern ..."
Auch das gehört zu El Hierro - auch wenn die große Politik fernab, 2500 Kilometer weiter nördlich in Madrid, gemacht wird.
Labels:El Hierro,Kanarische Inseln,Kanaren,Spanien
Erdbeben,
Vulkan,
Wirtschaftskrise
Mittwoch, 20. Februar 2013
EL Hierro Vulkan - keine weitere Aktivität
NEWS:
18.36 Uhr - keine weiteren Beben heute. Es bleibt bisher ruhig.
Die gestern und heute Morgen um 10.30 Uhr (siehe Grafik) nicht näher identifizierbaren und aufgezeichneten Erdstöße auf dem El Hierro-Seismografen dürften doch Fernbeben gewesen sein.
18.36 Uhr - keine weiteren Beben heute. Es bleibt bisher ruhig.
Die gestern und heute Morgen um 10.30 Uhr (siehe Grafik) nicht näher identifizierbaren und aufgezeichneten Erdstöße auf dem El Hierro-Seismografen dürften doch Fernbeben gewesen sein.
Dienstag, 19. Februar 2013
El Hierro Vulkan - Beben mit ML2,7 im Südwesten
NEWS:
Gestern um 16.39 Uhr ein ML2,7 Beben in Nähe des Leuchtturm im Südwesten der Insel. Das Zentrum lag in 22 km Tiefe und wurde von der Bevölkerung in El Pinar/Restinga wahrgenommen. Obwohl die Durchschnitt- Stärke noch unter der Wahrnehmungs- grenze lag, verzeichnete zum Beispiel der Seismograf CTAB in unmittelbarer Nähe eine Stärke von ML3,5. Es ist genau das Gebiet und auch die Tiefe der kräftigen Beben vom vergangenen Sommer. Im Juni/Juli 2012 lag hier der Bebenschwarm, der in der Folge eine Unterwasser-Eruption an der Westspitze auslöste. Diese Tatsache wurde erst vor wenigen Wochen entdeckt bzw. von der Involcan bekannt gegeben. Ein 48 Meter hoher Vulkankegel hatte sich still und heimlich unter der Wasserlinie entwickelt. Dieser Vorgang wurde von mir bereits im Juli 2012 beobachtet und ich hatte darüber berichtet. Ich hoffe nur, daß auch von der IGN diese küstennahe Stelle nun genauer beobachtet wird.
Neu war um Mitternacht ein Beben von ML2,0 zwischen El Hierro und La Palma. Auch dieser Erdstoß kam aus 22 km Tiefe. Es bleibt jetzt zu beobachten wie sich diese Entwicklung fortsetzt. Bereits in den gestrigen Morgenstunden gab es mehrere Erschütterungen bzw. Beben die von der IGN nicht zugeordnet werden konnten. Die Ausgangslage und Stärke bleibt unbekannt.
Gestern um 16.39 Uhr ein ML2,7 Beben in Nähe des Leuchtturm im Südwesten der Insel. Das Zentrum lag in 22 km Tiefe und wurde von der Bevölkerung in El Pinar/Restinga wahrgenommen. Obwohl die Durchschnitt- Stärke noch unter der Wahrnehmungs- grenze lag, verzeichnete zum Beispiel der Seismograf CTAB in unmittelbarer Nähe eine Stärke von ML3,5. Es ist genau das Gebiet und auch die Tiefe der kräftigen Beben vom vergangenen Sommer. Im Juni/Juli 2012 lag hier der Bebenschwarm, der in der Folge eine Unterwasser-Eruption an der Westspitze auslöste. Diese Tatsache wurde erst vor wenigen Wochen entdeckt bzw. von der Involcan bekannt gegeben. Ein 48 Meter hoher Vulkankegel hatte sich still und heimlich unter der Wasserlinie entwickelt. Dieser Vorgang wurde von mir bereits im Juli 2012 beobachtet und ich hatte darüber berichtet. Ich hoffe nur, daß auch von der IGN diese küstennahe Stelle nun genauer beobachtet wird.
Neu war um Mitternacht ein Beben von ML2,0 zwischen El Hierro und La Palma. Auch dieser Erdstoß kam aus 22 km Tiefe. Es bleibt jetzt zu beobachten wie sich diese Entwicklung fortsetzt. Bereits in den gestrigen Morgenstunden gab es mehrere Erschütterungen bzw. Beben die von der IGN nicht zugeordnet werden konnten. Die Ausgangslage und Stärke bleibt unbekannt.
Montag, 18. Februar 2013
El Hierro Vulkan - weitere Erdstösse
NEWS:
Um 16.39 Uhr ein ML2,7 Beben in 22 km Tiefe im Meer vor El Julan im Südwesten.
Mehrere kleine Beben in den letzten 24 Stunden. Heute Morgen um 2.03 Uhr ein ML1,4 in 23 km Tiefe unter dem Tanganasoga. Was der kräftigere blaue Ausschlag auf dem Seismogramm um 4.12 Uhr war, wurde von der IGN noch nicht aufgelistet. Es war ein lokales Ereignis und wurde auch von den direkten Nachbarstationen La Gomera und La Palma erfasst. Vielleicht ein Erdrutsch, da die Erschütterung keinen bebentypischen Verlauf aufzeigt. Warten wir einmal ab bis die IGN ihre Statistik ergänzt hat.
Um 16.39 Uhr ein ML2,7 Beben in 22 km Tiefe im Meer vor El Julan im Südwesten.
Mehrere kleine Beben in den letzten 24 Stunden. Heute Morgen um 2.03 Uhr ein ML1,4 in 23 km Tiefe unter dem Tanganasoga. Was der kräftigere blaue Ausschlag auf dem Seismogramm um 4.12 Uhr war, wurde von der IGN noch nicht aufgelistet. Es war ein lokales Ereignis und wurde auch von den direkten Nachbarstationen La Gomera und La Palma erfasst. Vielleicht ein Erdrutsch, da die Erschütterung keinen bebentypischen Verlauf aufzeigt. Warten wir einmal ab bis die IGN ihre Statistik ergänzt hat.
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