Mittwoch, 2. Januar 2013

El Hierro Vulkan - Epizentrum im Golfo bleibt stabil

NEWS: 16.36 Uhr - etwas ruhiger geht es weiter. Heute bisher 17 Beben bis ML2,4 in 17 bis 24 km Tiefe.


Der Bebenschwall hat inzwischen etwas nachgelassen. Gestern gegen 17.33 Uhr setzte zusätzlich der Tremor ein (IGN Grafik oben - grün anschwellende Linie). Für gut eine Stunde reihten sich unzählige Minibeben dicht hintereinander. Dies lässt auf ein Vordringen der Magma in engeren Kanälen horizontal oder auch vertikal schließen. Die heiße und flüssige Magma "sprengt" sich dabei den Weg frei und erzeugt diese Zitterbewegungen. Nach den IGN Messergebnissen hatten wir gestern insgesamt 43 Beben . Der stärkste Erdstoß mit ML2,6 erfolgte um 21.15 Uhr in 17 km Tiefe und damit immer noch nicht für den Menschen auf der Oberfläche spürbar. Die örtliche Lage liegt unverändert im Norden des Golfo um die Roque de Salmorfelsen (Avcan Karte). Auch im Tiefenspektrum gibt es keine Veränderung. Alles spielt sich in einer Tiefe zwischen 17 und 22 km ab. Heute Morgen bereits 5 weitere Beben bis ML2,3.


Damit man sich auch räumlich die Tiefe des neuerlichen Bebenschwall vorstellen kann, links eine Grafik. Die roten Punkte sind die Auftaktbeben vom 31.12.2012. Grün dargestellt alte Bebenzentren des vergangenen  Jahres. Es fehlt also noch Einiges bis die Magma die Oberfläche erreichen könnte. Hier geht es zur Video- ANIMATION (Danke an dfmorvan)

Dienstag, 1. Januar 2013

El Hierro Vulkan - Bebenschwarm zu Silvester

NEWS:
21.03 Uhr -  der Tremor ist beendet - die Beben halten weiter an. Heute bisher 44 Erdstöße bis ML2,5.
19.01 Uhr - es war ein ML2,3 Beben in 18 km Tiefe das den Tremor in Gang gesetzt hat. Die Aktivitäten verharren in dieser Tiefe. Der Tremor läuft leicht abgeschwächt weiter.
17.55 Uhr - seit einem Beben um 17.33 Uhr setzt der Tremor ein.
15.20 Uhr - über diese Webcam von Clubguelillas (links in der Seitenleiste verlinkt) ist das betroffene Gebiet teilweise zu beobachten.
13.01 Uhr - heute bis jetzt 23 Erdstöße. Die Stärke hat abgenommen und liegt meist zwischen ML1,0 bis ML1,5. Die Lage hat sich  im Golfo etwas nach Süden verschoben. Die Tiefe ist unverändert. Um 12.27 Uhr - neues ML2,5 Beben in 16 km Tiefe.


Wirklich überraschend kam der neuerliche Bebenschwarm nicht. Für alle die sich intensiv  und realistisch mit den Vulkanaktivitäten beschäftigen war vielleicht der Zeitpunkt überraschend. Bis gestern noch eintönige Ruhe und alles sah nach einem friedlichen und  entspannten Silvesterabend aus. Aber die Natur nimmt darauf keine Rücksicht und hält sich nicht an unsere menschlichen Termine. Gestern ab 10.38 Uhr erwachte und reaktivierte sich unser Vulkan wieder. 59 Beben allein am Silvestertag - heute bereits weitere 6 Erdstöße. Die Beben erreichten eine Stärke bis ML2,5, wobei der Großteil (38) im Bereich von über ML2,0 lag. Das Zentrum liegt im nördlichen Golfo um die vorgelagerten Felseninseln Roques de Salmor.


Wie ein Phönix aus der Asche schnellt die IGN Bebenstatistik (oben)  nach Tagen der Ruhe wieder in die Höhe. Dieses plötzliche Wiederaufleben in Form eines Bebenschwarm hatten wir bereits dreimal im vergangenen Jahr erlebt. 
Neu ist die Lage unter dem nördlichen Golfo. Nur einmal ganz zu Beginn der Aktivität im Juli/August 2011- der dann in der bekannten Eruption im Süden endete, nahmen die Beben hier ihren Ausgang.
Die Ausgangslage der Erdstöße liegt in 16 bis 20 km Tiefe. Mit einem Schwerpunkt um die 17 km. Das ist der Bereich der vermuteten Magmahauptkammer. Alles deutet darauf hin, daß neuer Magmanachschub aus tieferen Schichten in die Kammer vorrückt.
Es bleibt jetzt abzuwarten ob das Magma und damit die Beben in höhere und somit flachere Gesteinsschichten aufsteigt. Wie bekannt haben wir im südlichen Golfo vor Sabinosa noch eine "Nebenkammer" in nur 10 km Tiefe.
Alles hängt jetzt davon ab ob weitere Magma nachfließt und den Druck erhöht oder wie auch schon mehrmals erlebt wieder abebbt. Es kann durchaus sein, daß in den nächsten Stunden und Tagen die Bebenstärke auf ML3,0 zunimmt und dann auch spürbar wird.


Das ist das heutige Zentrum der Beben. Das nördliche Golfo-Meeresgebiet um die Salmor Felsen. Das Foto wurde aufgenommen von einer Felsklippe beim zweitkleinsten Hotel der Welt in Las Puntas.
Da alle Beben aus verhältnismäßig großer Tiefe kommen sind sie an der Erdoberfläche nicht zu spüren.

Nach meiner Einschätzung besteht im Augenblick für alle Bewohner und Gäste  absolut keine Gefahr. Genießen Sie einfach ihren Urlaub.

Ich bleibe am Ball und werde weiter berichten.

Montag, 31. Dezember 2012

El Hierro Vulkan - ruhiger Jahresausklang

NEWS: 
21.57 Uhr - der Bebenschwarm hält an. Das Zentrum ist der nördliche Golfo, ca. 1 bis 2 km vor der Küste bei Las Puntas. Die Beben kommen jetzt aus einer Tiefe von 16 bis 18 km und liegen fast alle über ML2,0.
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18.55 Uhr - die Schwarmbeben halten weiter an. Bis jetzt wurden 27 Erdstöße registriert. Es sind schwache Beben bis ML2,5 in noch großer Tiefe um die vermutete Magmahauptkammer. Alle im Küstenbereich des Golfo.
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17.06 Uhr - und es geht weiter - bisher bereits über 20 Beben bis ML2,5 in 17 bis 21 km Tiefe im Golfo. Es scheint eine lebhafte Silvesternacht zu werden.
13.01 Uhr - wenn man sich zu früh über die Ruhe freut - 4 Beben zwischen 10.38 - 11.22 Uhr mit ML1,5 bis 2,0 im Küstenbereich bei Tigaday im Golfo in 18 bis 21 km Tiefe.


Das Jahr geht ruhig und friedlich zu Ende. Zumindest was die Vulkanaktivität unter El Hierro betrifft. Keine weiteren Beben oder sonstige Vorkommnisse in den letzten Stunden.

Freilich quält im Moment die Herrenos und viele Menschen in ganz Spanien eine ganz andere Krise - die Wirtschaftskrise. Die Auswirkungen und Folgen werden jetzt erst so richtig spürbar.

Steuererhöhungen, Strom- und Benzinpreiserhöhung, mehr Zuzahlung bei Arzneimitteln, Fahrpreiserhöhung beim öffentlichen Nahverkehr, dem Bus, der Fähre oder im insularen Flugverkehr.
Dinge die eigentlich in den vergangenen 15 Jahren selbstverständlich waren, werden nun zum Luxusgut und für viele nicht mehr bezahlbar. Häuslebauer die mit Krediten ihr neues Haus, die Wohnung oder das Appartement vorfinanziert haben, verloren ihren Job und können die Hypothekenraten nicht mehr zahlen.
Die ehemals doch so freundliche Bank zeigt nun ihre Zähne und fordert die eingetragene Sicherheit zurück. Familien werden einfach auf die Straße gesetzt oder im besten Fall zum Mieter ihres eigenen Hauses. Sie zahlen nun Miete und die alte Schuldenlast für die nächsten 30 Jahre. Es ist eine Spirale die vor allem Kreditnehmer immer tiefer in den Abgrund reisst.

Und die Politiker lassen sich für diese errungenen Kompromisse noch feiern. Waren es doch gerade sie, deren Arbeit und Aufgabe es gewesen wäre, etwas weitblickender die empfangenen Millionensubventionen aus Brüssel sinnvoll und nachhaltig für das Wohl ihrer Bürger einzusetzen und verantwortungsvoll damit umzugehen.

Es ist keine plötzlich aus heiterem Himmel herein brechende naturbedingte Katastrophe wie etwa der Vulkanausbruch. Schon vor vielen Jahren zeichnete sich dieses Ende ab. Jeder klarer Menschenverstand konnte sich mit etwas Fantasie die Folgen ausmalen. Wie im Rausch waren viele Menschen von der eigenen Wirtschaftsleistung und dem in wenigen Jahren erworbenen Wohlstand überzeugt. Bedacht wurde nicht wer diesen Wirtschaftsaufschwung eigentlich finanziert und daß diese Geldtransfers auch irgendwann wieder versiegen könnten.

Es steht mir nicht zu und ist auch nicht meine Absicht mit dem Finger auf diese Wunde zu zeigen. Zum besseren Verständnis der Hintergrunde möchte ich es aber nicht unerwähnt lassen.

Es gibt nur wenige Politiker die sich Gedanken um die Zukunft machten. Um beim Beispiel El Hierro zu bleiben, muß der Visionär und heutige Senator im kanarischen Parlament Javier Morales aus Sabinosa genannt werden. Oft von den eigenen Landsleuten belächelt und als Träumer bezeichnet, ist er der Vater des einzigartigen Energieprojekt "Gorona".
In Kürze wird El Hierro als erste Insel überhaupt seinen Strom zu 100% aus regenerativer Energie (Wind und Wasser) beziehen. Ein Modellprojekt das heute schon in der ganzen Welt für Aufsehen sorgt und sicher in Nah und Fern Nachahmer finden wird.
Von diesem Menschenschlag gibt es leider auf El Hierro, den Kanaren und in ganz Spanien nur wenige Exemplare - einfach Exoten. Sie lassen sich nicht beliebig duplizieren.



Auch ein Mensch den ich schätze, ist der Vukanologe und Leiter der Involcan (Iter) Dr. Nemesio M. Perez aus Puerto de la Cruz auf Teneriffa. Ihm und seinem Institut (und der nahe stehenden Interessengemeinschaft Avcan) das sich die Erforschung der Kanarischen Vulkane zu Eigen gemacht hat, wurden die öffentlichen Geldhähne zugedreht.
Gerade diese Organisation, die seit Jahren Öffentlichkeitsarbeit auf allen Inseln über die vulkanischen Aktivitäten unter den Kanaren betreibt und auch auf die Gefahr und evtl. Vorsorgemaßnahmen in zahlreichen Veranstaltungen oder in Ausstellungen hinweist, hat das nicht verdient.
Als nicht für "Notwendig" erachtet und auch so einige kritische Anmerkungen zu den Aussagen der staatlichen Stellen, haben sicher dazu beigetragen. Sie muß sich jetzt nun weitgehendst selbst finanzieren.

Die Involcan gibt wieder einen Vulkan-Kalender für 2013 heraus. Nemesio Perez hat mich gebeten dafür etwas Werbung zu machen. Es sind Motive von historischen, aber auch jüngeren Vulkanen und Ausbrüchen der kanarischen Inseln. Auch der Eldiscreto ist wieder vertreten.


Der Kalender 2013 erscheint in mehreren Sprachen (span./deutsch/franz./engl.). Die Motive haben die Größe von 30 x 30 cm als Monatsblatt.
Der Druck des Kalender wurde von mehreren Organisationen gesponsert. Der Verkaufspreis liegt bei 10.- Euro/Exemplar plus Porto.
Die Einnahmen fließen ausschließlich in die Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit der Involcan.

Wenn Sie ein Exemplar oder auch mehrere erwerben möchten, schicken Sie bitte eine Mail an calendarioINVOLCAN2013@gmail.com
Geben Sie bitte die gewünschte Stückzahl und Ihre Adresse mit dem Empfängerland (Deutschland, Österreich, Schweiz, Finnland usw.) an.

Die Involcan nennt Ihnen dann die zusätzlichen Portokosten. Sie können per Paypal oder durch Banküberweisung zahlen. Die Kontodaten und die spanischen Portopreise sind hier zu entnehmen
INVOLCAN

Ich wollte noch viel mehr schreiben - das werde ich Morgen im Neuen Jahr nachholen.

Mir bleibt jetzt nur noch übrig - Ihnen einen Guten Rutsch ins Neue Jahr zu wünschen.
Bleiben Sie mir gesund und als ruhigen Abschied von 2012 hier noch ein kleines Video.


Basalto - Mas allá del silencio (Jenseits der Stille) von Juan Raya Rodriguez


Samstag, 29. Dezember 2012

El Hierro - Urlaub auf der Insel

NEWS:
In den frühen Morgenstunden um 4.37 Uhr hat sich unser Vulkan wieder gemeldet. Ein leichtes Beben von ML1,1 aus 11 km Tiefe. Der Ausgangspunkt lag etwas westlich des Tanganasoga (siehe IGN Grafik).


Zur Zeit haben wir auf allen Kanaren-Inseln Traumwetter. Einen fast wolkenlosen blauen Himmel und Tagestemperaturen um die 24°C mit leichtem Calima. Einer aus Südost von Afrika kommenden warmen Windströmung.
In den jetzt etwas ruhigeren Tagen wäre es eigentlich an der Zeit sich einmal Gedanken über das Urlaubsziel für das kommende Jahr zu machen.


Wie wäre es mit einem Urlaub 2013 auf El Hierro ?



Über die Schönheit dieses Kleinod - der Perle auf den Kanaren - habe ich schon oft geschrieben und entdeckens- und liebenswerte Winkel vorgestellt.
Vor einem Jahr wurde hier die Urlaubskampagne 2012 gestartet und einige Leser die erst über diese Seiten aufmerksam und neugierig wurden, haben das Inselchen inzwischen besucht.
Da es etwas umständlich mit der An- und Abreise nach El Hierro ist, möchte ich das für 2013 etwas einfacher gestalten.
 
Aus vielen Anfragen kenne ich den Wunsch und das Interesse El Hierro zu besuchen. Nur sollten die Flüge und notwendigen Transfers organisiert und aus einer Hand sein.

Die Idee für 2013 sind mehrere El Hierro Termine für 1 oder 2 Wochen Urlaubsdauer mit allen Flügen, Transfers und einer inseltypischen Unterkunft anzubieten.

Während Ihres Aufenthaltes gibt es ein Rahmenprogramm mit interessanten Exkursionen zu Sehenswürdigkeiten und natürlich den Vulkanen. Eingeschlossen wäre z.B. die Besichtigung des einzigartigen Energieprojekt "Gorona" und ein Bodega- oder Grillabend. Auch eine naturkundliche Wanderung über die Steilklippen der Hochebene oder durch die Lavafelder im Südwesten. Hierzu wird mir sicher noch einiges einfallen. Es soll ein Programm für vulkanbegeisterte Naturliebhaber werden und in Ecken führen, die der "normale" Tourist sonst nicht entdeckt. Die Exkursionen werden von mir organisiert und geleitet.

Natürlich bleibt noch genügend Freiraum für eigene Aktivitäten.
Auch eine Kombination mit einer Woche Insel La Palma wäre möglich.

Um einen ersten Überblick über Ihr Interesse zu erhalten, habe ich in der Seitenliste einen kleinen Fragebogen verlinkt. Bei entsprechender Anzahl von Interessenten werde ich einen geeigneten Reiseveranstalter suchen, der diese exklusive Reise pauschal anbietet.

Donnerstag, 27. Dezember 2012

El Hierro - Weihnachtszeit

NEWS:

In den vergangenen Stunden gab es keine neuen vulkanischen Aktivitäten - Weihnachtsruhe eben.

Zeit sich einmal Gedanken zu machen, wie hier das Weihnachtsfest überhaupt begangen wird.

Grundsätzlich haben wir aufgrund der südlichen Lage - wir gehören geographisch zu Afrika - auch an Weihnachten warme Temperaturen. So ähnlich wie dies jetzt auch in Deutschland zu Weihnachten war, zwischen 20 und 26°C.

Kein Schnee und keine Tannen oder Fichten. Unser Weihnachtsbaum der noch keine lange Tradition hat, besteht aus Plastik. Also keine Palmen, das ist eine Klischee-Vorstellung - und auch keine der reichlich vorhandenen Kiefern. Die kanarische Kiefer steht unter Naturschutz und darf nicht gefällt werden und entsprechende Baumschulen die sich der Zucht von Weihnachtsbäumen widmen, gibt es nicht.

Allerorts trifft man allerdings auf Motive - ob Plakate oder Weihnachtskarten - die eine verschneite Landschaft mit hohen Bergen und Tannen zeigt. Also ganz so wie in Nordeuropa.

Die Städte und Pueblos sind weihnachtlich mit Girlanden und Lichterketten geschmückt und in den Straßen herrscht reger Einkaufstrubel auch über den 25. Dezember hinaus.
Das muß ich kurz erklären.

Die Bescherung findet hier nicht am Heiligabend dem 24.12. sondern erst am 5. Januar statt. Der Dreikönigstag ist der höchste Feiertag des Jahres. Am Vorabend bringen die Reyes (Könige) die gewünschten Geschenke. Das ist also quasi unser Heiligabend. Damit die Könige auch alle Wünsche erfüllen, stellen die Kinder Schälchen mit Wasser für die Kamele und Früchte für die Könige vor ihre Zimmertür.
Der Dreikönigstag wird dann feierlich mit einem Festessen, wie Weihnachten in Deutschland, begangen.
Einen zweiten Weihnachtsfeiertag, am 26.12. haben wir übrigens nicht. Dieser Tag ist normaler Werktag.

Wir befinden uns also heute noch in der Vorweihnachtszeit. Allerdings wird der Kaufrausch in diesem Jahr durch die immer mehr spürbare Wirtschaftskrise empfindlich gedämpft.


Nach Prognosen wird erstmals in Spanien ein Kaufkraftverlust bei den Weihnachtseinkäufen von minus 3,9% erwartet. Ähnliches gilt übrigens auch für Portugal. Auf den Kanaren dürften es noch einige Prozentpunkte mehr sein, da das monatliche Einkommen hier niedriger und die Arbeitslosenquote höher als im spanischen Gesamtdurchschnitt ist.


Von allen Eurostaaten hat Spanien nach der jüngsten Eurostatistik die höchste Arbeitslosenquote:
  • Spanien (26,2 Prozent) - Kanaren 28,5% und einzelne Inseln sogar fast 35% 
  • Griechenland (25,4 Prozent)

Die niedrigste Arbeitslosigkeit im Euro-Raum melden
  • Österreich (4,3 Prozent),
  • Luxemburg (5,1 Prozent),
  • Deutschland (5,4 Prozent) und
  • die Niederlande (5,5 Prozent).
Anhand dieser Vergleichszahlen ist die getrübte Stimmung und die Kaufzurückhaltung mangels Masse leicht nach zu vollziehen.

Betrüblicher ist aber noch, daß keine Kehrtwende am Horizont sichtbar wird. Der Gang durch das Tal der Tränen wird noch einige Zeit andauern. Aller Optimismus und alles Hoffen fällt im Moment auf keinen fruchtbaren Boden. Aber ein Canario lässt sich davon gegenüber dem Gast nicht viel anmerken.

Über die Gründe, Versäumnisse und die geträumte Zukunft in den nächsten Tagen mehr.