Sonntag, 28. Oktober 2012

El Hierro Vulkan ... und es geht weiter

NEWS:
9.01 Uhr - Tsunami-Alarm in Kalifornien und Hawaii. Nach einem Beben von ML7,7 vor der Westküste Kanadas, stellen sich die Bewohner auf eine Flutwelle ein.
14.26 Uhr - Flutwelle kleiner als erwartet ausgefallen - keine Opfer.
 

Nach einer trügerischen Ruhephase haben die Beben wieder eingesetzt. Schon sehr oft haben wir dieses Wechselspiel in der Vergangenheit erlebt. In den letzten 24 Stunden gab es 10 Erdstöße. Auftakt war ein Beben um 11.29 Uhr in 59 km Tiefe. Nach meiner Erinnerung gab es in dieser Tiefe bisher unter El Hierro noch keinen Erdstoß. Vorläufiger Schlusspunkt heute Morgen um 7.00 Uhr ein Beben von ML1,6 in Nähe des Eldiscreto im Süden (siehe IGN Grafik) in nur 1 km Tiefe. Auch wieder eine Seltenheit. Die Bandbreite der Auslösezentren geht vom Golfo bis zur Südspitze. Mittelpunkt bleibt aber das Inselinnern um den Berg Tanganasoga (Avcan Karte ganz oben). Diese Beben kommen alle aus der altbekannten Tiefe von 10 bis 12 km. Auch die max. Stärke bis ML2,1 weicht nicht vom Schema der vergangenen Wochen ab. Es bleibt jetzt zu beobachten, ob es der Beginn einer neuen Bebenserie ist und ob sich die Bebentiefen verändern wird. Steter Tropfen höhlt den Stein - auch hier werden wir über kurz oder lang eine Veränderung erfahren.

Samstag, 27. Oktober 2012

El Hierro Vulkan - Tranquilo

NEWS:
13.36 Uhr - doch nicht ganz so ruhig heute. 3 Beben kurz hintereinander um ca. 11.30 Uhr mit ML1,3 bis 1,8 am Tanganasoga (12 und 14 km Tiefe) bzw. das stärkere Beben im Süden in 59 km Tiefe.

Als sei nichts gewesen. Seit Tagen kein neues Lebenszeichen, außer einem kleinen Erdstoß. Sollte es das jetzt gewesen sein. Für die Bewohner wäre es zu wünschen, aber so recht daran glauben kann ich noch nicht. Zu viel angestaute Kraft wölbt immer noch die Insel auf. Warten wir einfach weiter ab.
Regen ist angesagt. Nach den Vorhersagen des Wetterdienstes sogar Starkregen bis 65 Liter pro m² innerhalb von 12 Stunden auf La Palma. In Deutschland mag man vielleicht die Vorfreude auf Regen im Oktober nicht verstehen, aber wir brauchen das Nass dringend. Es ist unsere Lebensgrundlage.

.Einem vulkanischen Geburtstag gibt es auf La Palma zu Gedenken. Vor 41 Jahren - vom 26. Oktober bis 18. November 1971 - brach unser Teneguia im Süden bei Fuencaliente aus. Der letzte kanarische Vulkan der auch an Land ein sichtbares Zeichen, seinen Vulkankegel, hinterlassen hat. 1988 bei meiner "Erstbesteigung" war er noch so heiß, daß man an einigen Stellen Eier hätte braten können. Hier ein kleines Video von der Eruption.

Freitag, 26. Oktober 2012

El Hierro Vulkan - durch Menschen verursachte Beben

NEWS:

Noch ist er nicht eingeschlafen. Gestern gab es wieder einen kleinen Erdstoß um 16.22 Uhr von ML1,6 in 11 km Tiefe. Das Ausgangszentrum lag unter Tigaday im Golfo (IGN Grafik). Diese vermeintlichen Ruhepausen oder besser Verschnaufpausen kennen wir ja bereits aus der Vergangenheit.
Auch in Süditalien bebte die Erde. Ein Beben von ML5,3 erschütterte in der vergangenen Nacht das Städtchen Mormanno in Kalabrien. Menschen wurden nach den ersten Berichten nicht verletzt. Es soll allerdings im Altstadtbereich Gebäudeschäden gegeben haben.
 

Hausgemachte Erdbeben

Erdbeben die vom Menschen selbst verursacht werden sind hinreichend bekannt. Ob im Bergbau durch das Anlegen von Stollen und Gängen die den natürlichen Gesteinsformationen ihre Stabilität nehmen und durch Abbruch oder Verschieben Beben auslösen. Oder durch den Einbruch ganzer künstlicher Höhlensysteme die die Erde zum Vibrieren bringt. Auch der Bau von unterirdischen Wasserreservoire, Flüssigkeitsinjektionen oder die Gas- und Erdölförderung können Auslöser sein. Im Grunde jede Veränderung in der Erdkruste die das natürliche Druck- und Stabilitätverhältnis verändert.
So wurde in den 1970 Jahren in den Rocky Mountain in Colorado, USA große Mengen Abwasser in die Tiefe gepumpt. Durch diese Injektion wurden in den Folgejahren eine Serie von Beben bis ML5,1 registriert. Schlussendlich hat die US-Armee damit begonnen das Abwasser wieder zu entfernen.

Untersuchungen haben ergeben, daß nicht durch den Zusatzdruck des Abwassers sondern durch den erhöhten Porendruck sich die ohnehin vorhandene Scherspannungen über seismische Bewegungen leichter abbauen konnten. Außerdem wurde die Reibung auf den Scherflächen durch einen Schmiereffekt verringert.

Aber auch die Entnahme von großen Mengen Grundwasser kann starke Beben auslösen.

Am 11. Mai 2011 wurden in Lorca in Südostspanien durch ein ML5,1 Beben 9 Menschen getötet und Hunderte verletzt. Ein Forscherteam hat durch Satellitendaten und Nachforschungen festgestellt, daß durch große Wasserentnahmen in den letzten 50 Jahren sich der Grundwasserspiegel um ganze 250 Meter abgesenkt hatte. Durch diesen menschlichen Eingriff hätten sich die ohnehin aktiven Spannungen im Untergrund verändert und das Beben ausgelöst oder zumindest begünstigt. Ein ausführlicher Bericht dazu ist nachzulesen in Scinexx.
 
Was hat das nun mit unserem El Hierro zu tun. Auch hier wurden in den 1960 Jahren große Süsswasservorkommen unter dem Golfotal entdeckt. Trinkwasservorkommen unter der Insel und unter dem Meeresspiegel liegend und durch natürliche wasserundurchlässige Schichten vom salzhaltigen Meereswasser getrennt.
Zu dieser Zeit wurde die Talebene im Golfo gerade kultiviert und mit Bananen und Ananas bepflanzt. Nur durch das entdeckte natürliche Trinkwasserreservoir war hier in der trockenen Tiefebene Landwirtschaft überhaupt erst möglich. Es wurden Tiefbrunnen gebaut über die auch heute noch große Wassermengen entnommen werden.
 
Wie weit hier inzwischen der Grundwasserspiegel abgesunken ist kann ich nicht beurteilen. Durch die geringen Regenmengen in den vergangenen Jahren dürfte zumindest der Wassernachschub sehr gering gewesen sein. Es könnte sich inzwischen eine Art Vakuum gebildet haben, das die Aktivität der Beben und des Vulkan begünstigt.
Zumindest wäre es eine Überlegung wert, warum gerade jetzt nach über 200 Jahren Ruhe (letzter Ausbruch im Jahre 1796) wieder Aktivitäten zu verzeichnen sind.
Eine eingehende Untersuchung ob das vermutete Absinken des Grundwasserspiegel Einfluss darauf hat, wäre sicher angebracht. 

Donnerstag, 25. Oktober 2012

El Hierro Vulkan - die Entscheidung eines Krisenstabes

NEWS:
19.30 Uhr - ein ML1,6 Beben um 16.22 Uhr in 11 km Tiefe im Golfo beim Tanganasoga


 
Alles im grünen Bereich. Die "Vulkanampel", die die Bewohner vor Gefahren durch Vulkan- und Erdbeben warnen soll, steht seit Ende Juli 2012 wieder für die gesamte Insel auf "Grün". Auch ein Blick heute auf die IGN Seismo Aufzeichnungen ergibt ein ruhiges (leeres) Bild. Seit gestern Mittag um 12.00 Uhr sind alle Seismografen der Kanaren ausgefallen bzw. die Übertragungswege gestört. Es gab also auch gestern nach den Diagrammen keine weiteren Beben. Hoffen wir, daß im Laufe des heutigen Tages dieser Schaden behoben wird. Nicht ganz so "Grün" ist die Stimmung unter den Wissenschaftlern, insbesondere unter den Vulkanologen und Geologen nach dem Gerichtsurteil von Italien.



Können Geologen für eine Fehleinschätzung bestraft werden?


Wird sich nun überhaupt noch ein Wissenschaftler öffentlich äußern und seine fachliche Einschätzung zur Lage und deren wahrscheinlich künftigen Entwicklung kundtun?
Ja, das wird er weiter tun, mit der kleinen Einschränkung - solange er nicht in Amt und Würden, also Mitglied eines Krisenstabes ist.

Hier dürfte es in Zukunft schwer sein geeignete Wissenschaftler für diesen Job zu finden. Es war wohl nur ein Urteil in Italien, das aber sehr schnell Schule auch in anderen Europäischen Ländern machen kann. Alle demokratischen Staaten in Europa sind mit ähnlichen Rechtssystemen ausgestattet. Bei der "Klagewut" der Deutschen ist es nur eine Frage der Zeit bis das erste Verfahren anhängig ist.

War es aber gerechtfertigt kollektiv alle Mitglieder dieser Risikokommission gleich hart zu bestrafen?
Natürlich kommt es immer auf den Einzelfall an welche Schuld das einzelne Mitglied nach Meinung des Gerichtes auf sich geladen hat. Auch ein Verschweigen oder das Herunterspielen von erkannten Tatsachen oder Entwicklungen und eine damit verbundene Fehlentscheidung mit Opfern kann strafbar sein. Dies gilt auch heute schon in Deutschland, Spanien und Italien.

Um die Problematik einer Fehleinschätzung und die Haftungsfolgen besser zu verstehen, möchte ich das einmal am Beispiel eines deutschen Katastrophenschutzstab verdeutlichen. Ich spreche oder schreibe hier aus eigener Erfahrung. Über 20 Jahre war ich im Katastrophenschutz tätig, davon mehrere Jahre als Fachberater (Rotkreuzbeauftragter) im Katastrophenstab eines Landkreises.
Das Schema unten zeigt den Aufbau eines Stabes.

Geführt wird der Krisenstab vom Oberbürgermeister oder Landrat oder einem beauftragten Vertreter des entsprechenden Gebietes. S1 bis S6 sind administrative Aufgaben die meist von Beamten der Verwaltung wahrgenommen werden. Dies ist praktisch der politische Kopf der die Entscheidung trifft und auch die entsprechenden Anweisungen - die bindend sind - gibt.

Beigeordnet sind nun in der unteren Leiste die so genannte Fachberater. Das sind ständige Mitglieder, wie Feuerwehr, THW, Rotes Kreuz oder je nach Katastrophenfall auch Atomwissenschaftler, Luftfahrtexperten oder bei Erdbeben auch Geologen oder Vulkanologen.

Diese Fachberater beraten nun nach bestem Wissen den Leiter des Stabes. In der Regel wird der Leiter des Krisenstabes dem Fachurteil des Experten folgen. Er kann die vorgeschlagenen Maßnahmen übernehmen - muß sie aber nicht.
Es ist seine freie Entscheidung ob er andere für ihn wichtige Aspekte in seine Entscheidung einfließen lässt.
Das können Gründe wie z.B. eine vorgeschlagene Evakuierung wegen Panik der Einwohner zu verschieben oder auch wirtschaftliche Gründe sein.
Es ist eine politische Entscheidung die der Leiter zu treffen hat, ohne den Rat seiner Fachberater zu berücksichtigen.
Hier genau ist der Knackpunkt zwischen dem vielleicht erfolgten Rat der Geologen und den tatsächlich veranlassten Maßnahmen.

Der Krisenstab tritt nach Außen als ein einheitliches Gebilde auf, auch wenn unterschiedliche Meinungen vorherrschen.

Auch bleibt es dem Leiter des Krisenstab vorbehalten, welche Experten er in seinen Stab überhaupt beruft. Wie wir das bei der Pevolca auf El Hierro erlebt haben, wurde nur ein Vertreter der staatlichen IGN als Berater aufgenommen.
Andere genauso gute oder vielleicht sogar bessere Experten wie Involcan oder der Vulkanologe Dr. Juan Carlos Carracedo wurden erst gar nicht gefragt.
Schon die Zusammensetzung von "angenehmen" Beratern entscheidet über den Erfolg oder Misserfolg solch eines Stabes.

Solange alles gut funktioniert und kein Mensch zu Schaden kommt finden die Entscheidungen des Krisenstabes auch bei den Anwohnern Zustimmung.
Bei den ersten Opfern kann diese Meinung jedoch sehr schnell umschlagen und sich wie jetzt in Italien gebärden.

Da ich davon ausgehe, daß in Italien die Struktur eines Krisenstabes vergleichbar ist, kann nicht ein Berater für die Entscheidung seines Leiters dem er nur zuarbeitet, bestraft werden.

Mittwoch, 24. Oktober 2012

El Hierro - Entrüstung unter den Geologen

NEWS:
Auch gestern und in der vergangenen Nacht kein weiteres Beben unter El Hierro. Die Lage ist ruhig und die weitere Entwicklung muß jetzt erst einmal abgewartet werden.

Nicht ganz so ruhig geht es im Augenblick unter den Wissenschaftlern zu.

"Geologen können Erdbeben nicht vorhersagen"


"Ich sehe keine Möglichkeit mehr in Ruhe und Frieden in dieser Kommission weiter zu arbeiten" sagt der Vizedirektor Mauro Rosi von der höchsten italienischen Risikokommission (Krisenstab) nach dem Rücktritt seines Direktor Luciano Maiani. Mit ihm traten der Direktor des Institut für BauTechnologie, der Sektion von chemischen Risiken und des Institut für Naturgefahren von ihren Posten im Krisenstab zurück.
Über drei Jahre nach dem verheerenden Erdbeben im italienischen L'Aquila wurden im Strafprozess am Montag alle sieben Angeklagten, sechs Wissenschaftler und ein Behördenvertreter - der Leiter des Krisenstabes - zu einer Haftstrafe von sechs Jahren verurteilt. Auch werden die Wissenschaftler lebenslang von allen öffentlichen Ämtern ausgeschlossen.
Die Staatsanwaltschaft warf ihnen vor, die Gefahr des Erdbebens im April 2009 unterschätzt zu haben, bei dem 309 Menschen ums Leben kamen und Tausende verletzt wurden.

Die Geologen und der Beamte der Zivilschutzbehörde  hätten die Anwohner rund um L'Aquila nur „ungenau, unvollständig und widersprüchlich“ über die Gefahren eines Bebens informiert, die tatsächliche Lage herunter gespielt und so den Tod vieler Menschen einfach in Kauf genommen., so die Begründung der Anklage.
 

DDie Kirche "Chiesa delle Anime Sante di L'Aquila" (Foto Wikipedia) nach dem Beben. Sie hat noch am Besten die starken Erschütterungen überstanden.

Bereits Tage vor dem Beben berief der Leiter des Zivilschutz den Krisenstab, darunter Italiens führende Seismologen, in L'Aquila zusammen. "Wir werden jeden Schwachkopf zum Schweigen zu bringen der vor einem großen Beben warnt" - war seine Vorgabe, wie Tonaufnahmen belegen. Die anwesenden Wissenschaftler schwiegen, wider besseren Wissen. Wie etwa der anerkannte und in Fachkreisen geschätzte Direktor Enzi Boschi des Nationalen Instituts für Geophysik und Vulkanologie. Er war es, der bereits 1995 vorhersagte, daß „innerhalb von 20 Jahren“ mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit es zu einem Großbeben in L'Aquila kommen werde. Davon war auf dem Krisentreffen von ihm nichts mehr zu hören. Zu seiner Verteidigung erklärte er vor Gericht: Herr des Verfahrens“ sei eben die Zivilschutzbehörde gewesen: "Wenn die mich bitten, dieses oder jenes zu sagen, dann sage ich das.“
 

Meinung der Wissenschaft zum Urteil

Nicht nur in Italien sondern in ganz Europa ist die Empörung groß. Hier einige Auszüge:
 
"Ein derart hartes Urteil, bei dem zudem noch alle angeklagten Experten über einen Kamm geschoren werden, hätte ich in einem Rechtsstaat nicht für möglich gehalten", sagte Marco Bohnhoff, Professor am Geoforschungszentrum in Potsdam.
 
Herbe Kritik an der Verurteilung der Geologen kommt auch von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR). „Ich halte das für ein krasses Fehlurteil“, erklärte Christian Bönnemann, der Leiter des Seismologischen Zentralobservatoriums der BGR „Die Wissenschaft ist nicht in der Lage, Erdbeben vorherzusagen. Möglicherweise wird das auch nie gelingen.“
 
Peter Herzig, Direktor am Kieler Geomar-Institut, Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung, sagte, eine Vorhersage von Erdbeben sei "mit letzter Sicherheit" nicht möglich. Man habe zwar Anzeichen für Naturkatastrophen, aber "das ist keine Wissenschaft, in der man zwei und zwei zusammenzählt, und dann kommt vier heraus". Solche Vorhersagen könne niemand treffen.
 
Auch aus der Schweiz gab es Kritik. „Wir werden in Zukunft noch vorsichtiger kommunizieren müssen“, sagte der Direktor des Schweizerischen Erdbebendienstes, Stefan Wiemer. Die italienischen Kollegen hätten wissenschaftlich gesehen alles richtig gemacht.
 
"Wissenschaftler müssen einfach korrekt die Ergebnisse wiedergeben - mehr nicht", sagte der Geophysiker Jochen Zschau vom Deutschen Geoforschungszentrums in Potsdam. Es sei nicht ihre Aufgabe, die Leute zu beruhigen. "Das ist Aufgabe des Zivilschutzes oder anderer." Der Experte begrüßte, dass das Urteil eine Diskussion über die unsicheren Erkenntnisse der Wissenschaft anrege.
 
Von den direkt Betroffenen in L`Aquilar hört man im Gegensatz dazu nun Erleichterung:
 
"Endlich ein wenig Gerechtigkeit für L'Aquila" so der ehemalige Präsident der Provinz Stefania Pezzopane.
"Warum stahlen uns die Experten die natürliche Angst". Wir hätten uns rechtzeitig in Sicherheit gebracht. Die Experten wiegten uns aber in Sicherheit. Nun müssen die Wissenschaftler für die Politiker als Sündenböcke den Kopf hinhalten - so ein Anwohner.
 
... und genau hier, an der Schnittkante zwischen Wissenschaft und Politik - liegt der eigentliche Knackpunkt. Damit werde ich mich in den nächsten Tagen etwas Näher noch beschäftigen.