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| Foto: OIE |
So sahen die Wissenschaftler auf der "Roman Margalef" ihren Kontrollraum. Wie die Forscher des Spanischen Institut für Ozeanographie (OIE) gestern am Freitag nach ihrer Rückkehr in ihren Heimathafen Vigo bei einer Pressekonferenz erklärten, haben spanische Vulkanologen zum ersten Mal überhaupt die Gelegenheit gehabt, die Entstehung eines Vulkan direkt zu beobachten. Nach vier Monaten Arbeit, mit insgesamt 30 Forschern an Bord der Roman Margalef, waren alle vom Erfolg ihrer Mission begeistert.
"Es gibt einen neuen aktiven Vulkan" so José Ignacio Díaz, Leiter der OIE und der Oceanographic Flotte. Wie 20.minutos.es weiter berichtet, wurde die Unterwasserwelt im Süden von El Hierro schwer geschädigt. "Das Leben in der Gegend des Vulkans ist verschwunden, aber wenn die Aktvität erlischt, wird vieles wiedergeboren werden".
Die Arbeit auf dem Schiff war schwierig, da meist mit Schutzmasken wegen der giftigen Dämpfe gearbeitet werden musste. Auch der Eruptionstrudel konnte nur mit Sicherheitsabstand umfahren werden. Wegen der starken Wassertrübung konnten manche Aufgaben nur mit großer Kraftanstrengung gelöst werden.
Auch in den letzten Stunden gab es wieder vier Beben mit mehr als ML1,5. Ob es das letzte Aufbäumen oder eine neue Reaktivierung des Eldiscreto ist, kann im Moment selbst die Wissenschaft nicht sagen. Tatsache ist, daß die Beben in den letzten Tagen wieder zu genommen haben und vermehrt unter dem Golfo im Bereich der Magmahauptkammer auftreten. Wer jetzt bereits ein Erlöschen der Aktivität herbei reden möchte verkennt die Situation und kennt nur ungenügend die Verhaltensweise eines Vulkan.Ich erinnere an die vergangenen Monate, wo schon so oft das Ende des Eldiscreto vorher gesagt wurde.
Wie z.B. im Oktober 2011 der Krisenstab bzw. der Inselpräsident Alpidio Armas anlässlich einer Pressekonferenz. Daß er sich damals getäuscht hat und am nächsten Tag La Restinga evakuiert und die Warnstufe "Rot" ausgerufen werden musste, ist sicher noch in Erinnerung.Warten wir also ab und gönnen den Fischern von Restinga ihre Unterstützungszahlungen. Zur Zeit ist es einfach noch nicht möglich gefahrlos auf das Meer zu fahren und in den ohnehin toten Strandabschnitten des Südens Fische an Bord zu ziehen.
Ohne Subventionen wäre El Hierro auch ohne Vulkan, eine arme Insel. Der selbst erwirtschaftete Ertrag würde vielleicht noch das tägliche Essen garantieren. Aber es gäbe keinen Flugplatz, kein Golftunnel, keine gut ausgebauten Meeresschwimmbäder, kein neuer Hafen und sicher nicht das gut ausgebaute Straßennetz um nur einige Dinge beim Namen zu nennen.
Auch das Geld aus Deutschland hat über die Brüsseler EU Kassen seinen Weg auf die Insel gefunden. Jeder, und gerade der Deutsche hat das Recht, umfassend Informationen auch über den Eldiscreto zu erhalten - und das Interesse ist immer noch groß. Es ist kein Privileg von einigen Residenten für sich alleine El Hierro in Besitz zu nehmen.
Bereits im Dezember 2011 habe ich die Urlaubskampagne gestartet mit dem Ziel, El Hierro als Urlaubsinsel schmackhaft zu machen. Wie ich weiß, haben bereits viele Leser ihren nächsten Urlaub auf El Hierro eingeplant. Nutzen wir doch einfach alle diese Blattform um über die Schönheiten, die Ruhe, die Quesadillas, den Wein und die einzigartige Natur umfassend zu informieren. Zum zukünftigen Wohle aller Herrenos. Das wäre mein Wunsch.









