

Man darf sich das so vorstellen, daß ein dauernder Magmastrom im Innern der Blase zirkuliert. Über 1200° heiße Magma steigt auf, erkaltet und bildet teilweise wieder festes Gestein und sinkt ab. Auch an den Rändern und der Decke der Blase wird neues Gestein durch die Hitze aufgeschmolzen. Diese Vorgänge erzeugen Erschütterungen, die als Beben messbar werden. Dieser Kreislauf wiederholt sich beständig.
Kommt nun neuer Magmanachschub aus 20 und mehr Kilometer hinzu, erhöht sich die Masse und der Druck. Die Blase wird sich horizontal und vertikal weiter ausdehnen und die darüber liegenden Gesteinsschichten in die Höhe drücken. Das ist dann unsere mit GPS messbare Oberflächenverformung.
Das Ganze ist ein Modell, das auf Grundlage der in den letzten Jahren vorgenommenen Messungen diese dargestellte Form ergibt. Ob die Vorgänge tatsächlich so funktioniert ist zu vermuten, aber keine Gewissheit.

Hallo Manfred,
AntwortenLöschenich denke, dass die Vulkane auch vor Jahrhunderten schon länger als nur ein paar Monate aktiv waren. Man hat nur mit dem menschlichen Auge und Gespür nichts mitbekommen. Ohne die heutige Technik, hätten wir auch bei unserem El Hierro Vulkan seit Frühjahr 2012 nichts mehr gesehen und die Beobachtungen und Bilder über den Ausbruch an der Westspitze vom 24. Juli haben wir dem Zufall, Sie und Herr Lieckfeld zur rechten Zeit am rechten Ort, zu verdanken.
Vielen Dank für Ihren unermüdlichen Einsatz
Claudia aus Süddeutschland