NEWS: 10.45 Uhr - schwacher Erdstoß von ML1,2 - Tiefe unbekannt - im Golfo.
Ein erstaunter Blick auf die seismografische Aufzeichnung heute Morgen von El Hierro. Bei solchen Ausschlägen muß etwas "Größeres" im Gange sein. Das war es auch, aber nicht unter El Hierro. Um 9.58 Uhr gab es im Süden von Alaska ein 7,7 Beben in 9 km Tiefe. Inzwischen gibt es auch eine Tsunami-Warnung. Mit etwas Zeitverzögerung wurde auch dieses starke Beben auf den Kanaren registriert. Unterschiedlich wie links die Kurve von Teneriffa zeigt. Je nach Einstellung der Geräte werden die Beben Frequenzen gefiltert und aufgezeichnet. La Palma übrigens - ist heute die Insel der Ruhe und war "Bebenfrei". Hier ist der Seismograf komplett ausgefallen.
Samstag, 5. Januar 2013
El Hierro Vulkan - spielt der Seismograf verrückt ?
Labels:El Hierro,Kanarische Inseln,Kanaren,Spanien
Erdbeben,
Seismograph,
Vulkan
Freitag, 4. Januar 2013
El Hierro Vulkan - der Spuk ist beendet
NEWS:
Ein kurzes kräftiges Aufpuschen - das war es dann schon wieder. Der Bebenreigen ist genauso schnell wieder verschwunden, wie er am Silvestertag auf der Bildfläche erschienen war. Gestern nur noch zwei kleine Nachbeben (IGN Auflistung). Heute ist bisher Ruhe.
Aber dieses Schwarmbeben hat seine messbaren Spuren hinterlassen.Wie gestern bereits angesprochen, hat das Nachströmen von Magma die Magmablase weiter aufgebläht und den Innendruck erhöht. Nach den heute Morgen von der IGN eingestellten GPS Messdaten hat sich die Oberfläche des Golfotal in die Höhe gewölbt. Auf der Skala sehen wir die GPS Stationen HI02 und HI03 beide im Golfo installiert. Die Skala gibt die Verformungswerte der letzten 6 Monate wieder. Die feine senkrechte Linie (rechts) stellt den Jahreswechsel 2012/13 dar. Deutlich ist der kleine Sprung auf jetzt ca. 30 mm Verformung zu erkennen. Keine dramatischen Werte, aber der Magma Kammerdruck wächst weiter und findet keine "Entlüftung".
Auch die anderen GPS Stationen auf der Insel melden unveränderte Verformungswerte.
Es wäre einmal interessant diesen Kammerdruck in Zahlen zu fassen um überhaupt eine Vorstellung von der Kraft dieser Naturgewalt zu erhalten. Sie muß schon riesig sein, um Millionen von Tonnen Gestein - die ganze Insel - in die Höhe zu liften. Wahrscheinlich ist selbst ein Geophysiker dazu nicht in der Lage, da ihm die für eine Berechnung notwendigen Einzeldaten nicht zur Verfügung stehen.
Wenden wir uns einem anderen Thema zu.
Meine kleine Umfrageaktion zu Ihrem Urlaubsinteresse 2013 auf El Hierro rechts in der Seitenleiste, sieht jetzt schon ermutigend aus. Noch läuft sie für einige Tage bis zum 10. Januar.
Wer die Idee und Absicht noch einmal nachlesen möchte geht über diesen Link Urlaub auf der Insel zum Beitrag vor einigen Tagen zurück.
Ein kurzes kräftiges Aufpuschen - das war es dann schon wieder. Der Bebenreigen ist genauso schnell wieder verschwunden, wie er am Silvestertag auf der Bildfläche erschienen war. Gestern nur noch zwei kleine Nachbeben (IGN Auflistung). Heute ist bisher Ruhe.
Aber dieses Schwarmbeben hat seine messbaren Spuren hinterlassen.Wie gestern bereits angesprochen, hat das Nachströmen von Magma die Magmablase weiter aufgebläht und den Innendruck erhöht. Nach den heute Morgen von der IGN eingestellten GPS Messdaten hat sich die Oberfläche des Golfotal in die Höhe gewölbt. Auf der Skala sehen wir die GPS Stationen HI02 und HI03 beide im Golfo installiert. Die Skala gibt die Verformungswerte der letzten 6 Monate wieder. Die feine senkrechte Linie (rechts) stellt den Jahreswechsel 2012/13 dar. Deutlich ist der kleine Sprung auf jetzt ca. 30 mm Verformung zu erkennen. Keine dramatischen Werte, aber der Magma Kammerdruck wächst weiter und findet keine "Entlüftung".
Auch die anderen GPS Stationen auf der Insel melden unveränderte Verformungswerte.
Es wäre einmal interessant diesen Kammerdruck in Zahlen zu fassen um überhaupt eine Vorstellung von der Kraft dieser Naturgewalt zu erhalten. Sie muß schon riesig sein, um Millionen von Tonnen Gestein - die ganze Insel - in die Höhe zu liften. Wahrscheinlich ist selbst ein Geophysiker dazu nicht in der Lage, da ihm die für eine Berechnung notwendigen Einzeldaten nicht zur Verfügung stehen.
Wenden wir uns einem anderen Thema zu.
Meine kleine Umfrageaktion zu Ihrem Urlaubsinteresse 2013 auf El Hierro rechts in der Seitenleiste, sieht jetzt schon ermutigend aus. Noch läuft sie für einige Tage bis zum 10. Januar.
Wer die Idee und Absicht noch einmal nachlesen möchte geht über diesen Link Urlaub auf der Insel zum Beitrag vor einigen Tagen zurück.
Labels:El Hierro,Kanarische Inseln,Kanaren,Spanien
Bodenverformung,
Erdbeben,
GPS,
Urlaub 2013,
Vulkan
Donnerstag, 3. Januar 2013
El Hierro Vulkan - Eldiscreto vomTyp Mañana
NEWS:
Der Neujahrs-Bebenschwall scheint sein Ende gefunden zu haben. Gestern gab es wohl noch 24 Beben im Las Puntas Bereich im Norden des Golfo, aber die Intensität insgesamt lässt nach. Auch heute Morgen um 3.35 Uhr ein ML1,4 Beben in nur 10 km Tiefe bei Sabinosa (Avcan Karte). Dies dürfte ein Entspannungsbeben gewesen sein und keine weiteren Erdstöße nach sich ziehen.
Was ist nun überhaupt geschehen?
Alle Anzeichen sprechen dafür, daß neue Magma aus dem Erdinnern nachgeströmt ist. In der Magmakammer musste neuer Raum und Platz geschaffen werden. Die Kammer hat sich versucht zu vergrößern und dadurch diesen intensiven Bebenschwall ausgelöst. Nicht nur die Masse an Magma, sondern auch die dabei entstandenen Gase dürften den Innendruck und damit die Verformung der Inseloberfläche weiter voran getrieben haben. Wie ein Ballon bläht sich die Magmablase weiter auf. Heute weis man bereits, daß sich die Insel um die Jahreswende um einige Millimeter weiter Richtung Osten verschoben hat. Genauere Messergebnisse liegen aber erst in einigen Tagen vor. Ich werde dann ausführlicher darauf eingehen.
Ein Blick aus dem Weltall auf El Hierro (oben) mit allen bisher gemessenen Erdstößen seit 2011 lässt leicht das Zentrum und damit den Ausgangspunkt der Intensität festlegen. Es konzentriert sich alles im Mittelpunkt um den alten Vulkanberg Tanganasoga oberhalb von Sabinosa. Noch aufschlussreicher ist die Tiefengrafik. Wie ein auf dem Kopf stehender Pilz sind die Umrisse der Magmakammer zu erkennen. Wir blicken von Süden unter die Insel und sehen (rot) den letzten Bebenschwall im Norden des Golfo. Hier war noch "Füllraum" vorhanden, der nun aufgefüllt wurde. Es würde mich nicht wundern wenn ähnliches in Kürze an der linken Flanke (hier ist noch Raum) - das wäre dann an der Westspitze des Golfo - passiert. Am weitesten hat sich die Magma im Mittelbereich zur Inseloberfläche durchgefressen. Das waren die Beben vor einigen Monaten in nur 8 bis 10 km Tiefe um Sabinosa.
Was aber die Natur tatsächlich macht, sehen wir erst wenn es soweit ist. Es drängt sich immer mehr die Erkenntnis auf, daß unser Eldiscreto eine richtige Mañana -Mentalität entwickelt. Alle seine jüngeren Vorgänger wie der Teneguia oder der San Juan hier auf La Palma, haben in längstens 3,5 Monaten ihr Werk zu Ende gebracht. Der Eldiscreto lässt sich nun schon über 18 Monate dafür Zeit.
Im günstigsten Falle legt er sich jetzt für die nächsten Hundert Jahre zur Ruhe !
Der Neujahrs-Bebenschwall scheint sein Ende gefunden zu haben. Gestern gab es wohl noch 24 Beben im Las Puntas Bereich im Norden des Golfo, aber die Intensität insgesamt lässt nach. Auch heute Morgen um 3.35 Uhr ein ML1,4 Beben in nur 10 km Tiefe bei Sabinosa (Avcan Karte). Dies dürfte ein Entspannungsbeben gewesen sein und keine weiteren Erdstöße nach sich ziehen.
Was ist nun überhaupt geschehen?
Alle Anzeichen sprechen dafür, daß neue Magma aus dem Erdinnern nachgeströmt ist. In der Magmakammer musste neuer Raum und Platz geschaffen werden. Die Kammer hat sich versucht zu vergrößern und dadurch diesen intensiven Bebenschwall ausgelöst. Nicht nur die Masse an Magma, sondern auch die dabei entstandenen Gase dürften den Innendruck und damit die Verformung der Inseloberfläche weiter voran getrieben haben. Wie ein Ballon bläht sich die Magmablase weiter auf. Heute weis man bereits, daß sich die Insel um die Jahreswende um einige Millimeter weiter Richtung Osten verschoben hat. Genauere Messergebnisse liegen aber erst in einigen Tagen vor. Ich werde dann ausführlicher darauf eingehen.
Ein Blick aus dem Weltall auf El Hierro (oben) mit allen bisher gemessenen Erdstößen seit 2011 lässt leicht das Zentrum und damit den Ausgangspunkt der Intensität festlegen. Es konzentriert sich alles im Mittelpunkt um den alten Vulkanberg Tanganasoga oberhalb von Sabinosa. Noch aufschlussreicher ist die Tiefengrafik. Wie ein auf dem Kopf stehender Pilz sind die Umrisse der Magmakammer zu erkennen. Wir blicken von Süden unter die Insel und sehen (rot) den letzten Bebenschwall im Norden des Golfo. Hier war noch "Füllraum" vorhanden, der nun aufgefüllt wurde. Es würde mich nicht wundern wenn ähnliches in Kürze an der linken Flanke (hier ist noch Raum) - das wäre dann an der Westspitze des Golfo - passiert. Am weitesten hat sich die Magma im Mittelbereich zur Inseloberfläche durchgefressen. Das waren die Beben vor einigen Monaten in nur 8 bis 10 km Tiefe um Sabinosa.
Was aber die Natur tatsächlich macht, sehen wir erst wenn es soweit ist. Es drängt sich immer mehr die Erkenntnis auf, daß unser Eldiscreto eine richtige Mañana -Mentalität entwickelt. Alle seine jüngeren Vorgänger wie der Teneguia oder der San Juan hier auf La Palma, haben in längstens 3,5 Monaten ihr Werk zu Ende gebracht. Der Eldiscreto lässt sich nun schon über 18 Monate dafür Zeit.
Im günstigsten Falle legt er sich jetzt für die nächsten Hundert Jahre zur Ruhe !
Mittwoch, 2. Januar 2013
El Hierro Vulkan - Epizentrum im Golfo bleibt stabil
NEWS: 16.36 Uhr - etwas ruhiger geht es weiter. Heute bisher 17 Beben bis ML2,4 in 17 bis 24 km Tiefe.
Der Bebenschwall hat inzwischen etwas nachgelassen. Gestern gegen 17.33 Uhr setzte zusätzlich der Tremor ein (IGN Grafik oben - grün anschwellende Linie). Für gut eine Stunde reihten sich unzählige Minibeben dicht hintereinander. Dies lässt auf ein Vordringen der Magma in engeren Kanälen horizontal oder auch vertikal schließen. Die heiße und flüssige Magma "sprengt" sich dabei den Weg frei und erzeugt diese Zitterbewegungen. Nach den IGN Messergebnissen hatten wir gestern insgesamt 43 Beben . Der stärkste Erdstoß mit ML2,6 erfolgte um 21.15 Uhr in 17 km Tiefe und damit immer noch nicht für den Menschen auf der Oberfläche spürbar. Die örtliche Lage liegt unverändert im Norden des Golfo um die Roque de Salmorfelsen (Avcan Karte). Auch im Tiefenspektrum gibt es keine Veränderung. Alles spielt sich in einer Tiefe zwischen 17 und 22 km ab. Heute Morgen bereits 5 weitere Beben bis ML2,3.
Damit man sich auch räumlich die Tiefe des neuerlichen Bebenschwall vorstellen kann, links eine Grafik. Die roten Punkte sind die Auftaktbeben vom 31.12.2012. Grün dargestellt alte Bebenzentren des vergangenen Jahres. Es fehlt also noch Einiges bis die Magma die Oberfläche erreichen könnte. Hier geht es zur Video- ANIMATION (Danke an dfmorvan)
Damit man sich auch räumlich die Tiefe des neuerlichen Bebenschwall vorstellen kann, links eine Grafik. Die roten Punkte sind die Auftaktbeben vom 31.12.2012. Grün dargestellt alte Bebenzentren des vergangenen Jahres. Es fehlt also noch Einiges bis die Magma die Oberfläche erreichen könnte. Hier geht es zur Video- ANIMATION (Danke an dfmorvan)
Dienstag, 1. Januar 2013
El Hierro Vulkan - Bebenschwarm zu Silvester
NEWS:
21.03 Uhr - der Tremor ist beendet - die Beben halten weiter an. Heute bisher 44 Erdstöße bis ML2,5.
19.01 Uhr - es war ein ML2,3 Beben in 18 km Tiefe das den Tremor in Gang gesetzt hat. Die Aktivitäten verharren in dieser Tiefe. Der Tremor läuft leicht abgeschwächt weiter.
17.55 Uhr - seit einem Beben um 17.33 Uhr setzt der Tremor ein.
15.20 Uhr - über diese Webcam von Clubguelillas (links in der Seitenleiste verlinkt) ist das betroffene Gebiet teilweise zu beobachten.
13.01 Uhr - heute bis jetzt 23 Erdstöße. Die Stärke hat abgenommen und liegt meist zwischen ML1,0 bis ML1,5. Die Lage hat sich im Golfo etwas nach Süden verschoben. Die Tiefe ist unverändert. Um 12.27 Uhr - neues ML2,5 Beben in 16 km Tiefe.
Wirklich überraschend kam der neuerliche Bebenschwarm nicht. Für alle die sich intensiv und realistisch mit den Vulkanaktivitäten beschäftigen war vielleicht der Zeitpunkt überraschend. Bis gestern noch eintönige Ruhe und alles sah nach einem friedlichen und entspannten Silvesterabend aus. Aber die Natur nimmt darauf keine Rücksicht und hält sich nicht an unsere menschlichen Termine. Gestern ab 10.38 Uhr erwachte und reaktivierte sich unser Vulkan wieder. 59 Beben allein am Silvestertag - heute bereits weitere 6 Erdstöße. Die Beben erreichten eine Stärke bis ML2,5, wobei der Großteil (38) im Bereich von über ML2,0 lag. Das Zentrum liegt im nördlichen Golfo um die vorgelagerten Felseninseln Roques de Salmor.
Das ist das heutige Zentrum der Beben. Das nördliche Golfo-Meeresgebiet um die Salmor Felsen. Das Foto wurde aufgenommen von einer Felsklippe beim zweitkleinsten Hotel der Welt in Las Puntas.
Da alle Beben aus verhältnismäßig großer Tiefe kommen sind sie an der Erdoberfläche nicht zu spüren.
Nach meiner Einschätzung besteht im Augenblick für alle Bewohner und Gäste absolut keine Gefahr. Genießen Sie einfach ihren Urlaub.
Ich bleibe am Ball und werde weiter berichten.
21.03 Uhr - der Tremor ist beendet - die Beben halten weiter an. Heute bisher 44 Erdstöße bis ML2,5.
19.01 Uhr - es war ein ML2,3 Beben in 18 km Tiefe das den Tremor in Gang gesetzt hat. Die Aktivitäten verharren in dieser Tiefe. Der Tremor läuft leicht abgeschwächt weiter.
17.55 Uhr - seit einem Beben um 17.33 Uhr setzt der Tremor ein.
15.20 Uhr - über diese Webcam von Clubguelillas (links in der Seitenleiste verlinkt) ist das betroffene Gebiet teilweise zu beobachten.
13.01 Uhr - heute bis jetzt 23 Erdstöße. Die Stärke hat abgenommen und liegt meist zwischen ML1,0 bis ML1,5. Die Lage hat sich im Golfo etwas nach Süden verschoben. Die Tiefe ist unverändert. Um 12.27 Uhr - neues ML2,5 Beben in 16 km Tiefe.
Wirklich überraschend kam der neuerliche Bebenschwarm nicht. Für alle die sich intensiv und realistisch mit den Vulkanaktivitäten beschäftigen war vielleicht der Zeitpunkt überraschend. Bis gestern noch eintönige Ruhe und alles sah nach einem friedlichen und entspannten Silvesterabend aus. Aber die Natur nimmt darauf keine Rücksicht und hält sich nicht an unsere menschlichen Termine. Gestern ab 10.38 Uhr erwachte und reaktivierte sich unser Vulkan wieder. 59 Beben allein am Silvestertag - heute bereits weitere 6 Erdstöße. Die Beben erreichten eine Stärke bis ML2,5, wobei der Großteil (38) im Bereich von über ML2,0 lag. Das Zentrum liegt im nördlichen Golfo um die vorgelagerten Felseninseln Roques de Salmor.
Wie ein Phönix aus der Asche schnellt die IGN Bebenstatistik (oben) nach Tagen der Ruhe wieder in die Höhe. Dieses plötzliche Wiederaufleben in Form eines Bebenschwarm hatten wir bereits dreimal im vergangenen Jahr erlebt.
Neu ist die Lage unter dem nördlichen Golfo. Nur einmal ganz zu Beginn der Aktivität im Juli/August 2011- der dann in der bekannten Eruption im Süden endete, nahmen die Beben hier ihren Ausgang.
Die Ausgangslage der Erdstöße liegt in 16 bis 20 km Tiefe. Mit einem Schwerpunkt um die 17 km. Das ist der Bereich der vermuteten Magmahauptkammer. Alles deutet darauf hin, daß neuer Magmanachschub aus tieferen Schichten in die Kammer vorrückt.
Es bleibt jetzt abzuwarten ob das Magma und damit die Beben in höhere und somit flachere Gesteinsschichten aufsteigt. Wie bekannt haben wir im südlichen Golfo vor Sabinosa noch eine "Nebenkammer" in nur 10 km Tiefe.
Alles hängt jetzt davon ab ob weitere Magma nachfließt und den Druck erhöht oder wie auch schon mehrmals erlebt wieder abebbt. Es kann durchaus sein, daß in den nächsten Stunden und Tagen die Bebenstärke auf ML3,0 zunimmt und dann auch spürbar wird.
Da alle Beben aus verhältnismäßig großer Tiefe kommen sind sie an der Erdoberfläche nicht zu spüren.
Nach meiner Einschätzung besteht im Augenblick für alle Bewohner und Gäste absolut keine Gefahr. Genießen Sie einfach ihren Urlaub.
Ich bleibe am Ball und werde weiter berichten.
Labels:El Hierro,Kanarische Inseln,Kanaren,Spanien
Erdbeben,
Schwarmbeben,
Vulkan
Abonnieren
Kommentare (Atom)











